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Hausparty: Kein Recht auf Eskalation an Silvester

Von dpa
Aktualisiert am 27.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Feiern und Spaß haben geht zum Ende dieses Jahres am besten im kleinen Kreis zu Hause - die Vorschriften des Miet- und Nachbarschaftsrechts gelten aber auch an Silvester.
Feiern und Spaß haben geht zum Ende dieses Jahres am besten im kleinen Kreis zu Hause - die Vorschriften des Miet- und Nachbarschaftsrechts gelten aber auch an Silvester. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn./dpa)
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Berlin (dpa/tmn) - Die Silvesterfeier ist fĂŒr viele Menschen immer ein besonderer Höhepunkt im Jahr. Einen Abend zusammen mit Freunden und Verwandten essen, trinken, tanzen, lachen: Danach sehnen sich viele. Und das ist grundsĂ€tzlich auch 2021 möglich - wenn auch Corona-bedingt nur unter Auflagen.

Drinnen und draußen dĂŒrfen maximal zehn Menschen gemeinsam feiern, wenn alle Anwesenden ab 14 Jahren geimpft sind. Sind Ungeimpfte anwesend, beschrĂ€nkt sich die erlaubte Personenzahl auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines weiteren Haushalts.

Clubs sind zu, eine ausschweifende Party im Restaurant fÀllt aus, daher bleibt also nur die gute alte Hausparty. Aber wie laut darf es dabei zugehen? Und haben die Nachbarn ein Wörtchen dabei mitzureden?

Kein Anspruch auf LĂ€rm

Niemand hat einen gesetzlichen Anspruch darauf, bei Feiern in seiner Wohnung so richtig auf die Pauke zu hauen und die Nachbarn mit LĂ€rm zu belĂ€stigen, auch nicht zu Silvester. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass zum Jahreswechsel die Vorschriften des Miet- und Nachbarschaftsrechts außer Kraft gesetzt sind.

"Besonders in MehrfamilienhĂ€usern gilt zum einen das Gebot der gegenseitigen RĂŒcksichtnahme und zum anderen ab 22.00 Uhr per Gesetz die Nachtruhe", sagt Jutta Hartmann vom Deutschen Mieterbund.

Das Zauberwort heißt Kulanz

"Es gilt das, was auch das ganze Jahr ĂŒber gilt", betont Julia Wagner vom EigentĂŒmerverband Haus & Grund Deutschland. "Wer feiern will, muss an seine Nachbarn denken."

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Allerdings sind die meisten Menschen zu Silvester verstĂ€ndnisvoll. Der Mieterbund spricht von einer "erweiterten Toleranzgrenze". Die hat auch praktische GrĂŒnde. "Wenn rundum in den Wohnungen gefeiert und um Mitternacht geböllert wird, macht es wenig Sinn, von den feiernden Nachbarn Nachtruhe einzufordern", so Jutta Hartmann. Denn Nachtruhe herrsche erst, wenn in der Wohnung praktisch nichts mehr zu hören ist - das kann zum Jahreswechsel weit nach Mitternacht sein.

Aber ein wenig RĂŒcksicht ist schon angebracht und auch möglich. "Wer Ruhe braucht, muss ja nicht unbedingt ein Feiermuffel sein", sagt Julia Wagner. "FĂŒr Familien mit kleinen Kindern oder Hundebesitzer sind laute PartynĂ€chte ein GrĂ€uel, vor allem, wenn sie erst frĂŒh am Morgen enden." Ihnen kann es schon helfen, wenn bei der Musikbeschallung nach 22.00 Uhr wenigstens die BĂ€sse heruntergedreht werden. Ab etwa 1.00 Uhr sollte nur noch ZimmerlautstĂ€rke herrschen.

Feier ankĂŒndigen kann nicht schaden

Gut ist es, die Nachbarn zu informieren, wenn eine grĂ¶ĂŸere Feier zu Silvester geplant ist. "Das Ă€ndert zwar nichts an der Gesetzeslage. Wer Bescheid gibt, darf auch nicht lĂ€nger und lauter feiern. Aber die Nachbarn können sich darauf einstellen", sagt Julia Wagner.

SelbstverstĂ€ndlich sind Mieter, der eine Silvesterfeier ausrichten, fĂŒr die Beseitigung der Spuren im und vor dem Haus verantwortlich. Jeder hat seine Hinterlassenschaften von Feuerwerkskörpern, Flaschen, Korken und anderen MĂŒll selbst zu entsorgen. "Ist der Verursacher nicht bekannt, muss der Vermieter den Abfall auf und teilweise auch vor seinem GrundstĂŒck entfernen", erlĂ€utert Julia Wagner.

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