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IBAN, BIC und Co.: Die Verfahren kurz erklärt


IBAN, BIC und Co.: Die Verfahren kurz erklärt

rk (CF)

Aktualisiert am 04.03.2016Lesedauer: 2 Min.
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Die IBAN ersetzt seit Januar 2016 endgültig Kontonummer und Bankleitzahl.
Die IBAN ersetzt seit Januar 2016 endgültig Kontonummer und Bankleitzahl. (Quelle: CHROMORANGE/imago-images-bilder)
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Die IBAN ersetzt die Kontonummer nun offiziell – doch wie genau setzt sich die lange Kombination aus Ziffern und Zahlen eigentlich zusammen? Und was bedeuten SEPA, BIC und SWIFT? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie im Folgenden.

SEPA und IBAN: Die Begriffe kurz erklärt

Die Abkürzung "IBAN" steht für "International Bank Account Number". Diese stellt eine standardisierte Buchstaben-Zahlen-Kombination dar, die jeweils zu einem bestimmten Girokonto gehört. Seit Januar 2016 ersetzt sie verpflichtend die Kontonummer und Bankleitzahl (BLZ) – nicht mehr nur bei Unternehmen, sondern auch bei Privatpersonen, die innerhalb Deutschlands eine Überweisung tätigen möchten. Sie muss also anstelle dieser beiden Zahlen auf jeder Überweisung angegeben werden.

Die IBAN ist somit ein wichtiger Teil der sogenannten SEPA-Überweisung. "SEPA" ist die Abkürzung für "Single Euro Payments Area". Der Begriff beschreibt einen EU-weit einheitlichen Zahlungsraum. In diesem galt bis Ende 2007 die EU-Standardüberweisung oder EU-Binnenüberweisung, die anschließend von der SEPA-Überweisung abgelöst wurde.


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SWIFT und BIC für internationale Überweisungen

Der Begriff "SWIFT" ist wichtig für den internationalen Zahlungsverkehr. Die Abkürzung steht für "Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications". Die Gesellschaft mit Sitz in La Hulpe, Belgien, ist für die Telekommunikation zwischen Banken weltweit zuständig. Die einzelnen Geldinstitute teilen sich über die Gesellschaft durch Nachrichten mit, dass Überweisungsaufträge vorliegen und ermöglichen so den internationalen Geldtransfer.

Um als Kontoinhaber am SWIFT-System teilnehmen zu können, haben Sie eine BIC – den Business Identifier Code, auch "SWIFT-Code" genannt. Er umfasst acht bis elf Stellen und enthält zunächst vier Buchstaben als Bankcode, anschließend zwei Buchstaben als Ländercode (zum Beispiel "DE" für Deutschland), anschließend zwei Stellen als Ortsangabe und eventuell weitere drei Stellen, die bestimmte Filialen bezeichnen.

IBAN-Aufbau: Bestandteile der neuen Kontonummer

Der IBAN-Aufbau folgt einem festen Muster, das vom European Committee for Banking Standards (ECBS) und der International Organization for Standardization (ISO) festgelegt ist. In Deutschland hat demnach jede IBAN genau 22 Stellen, in anderen Ländern gelten andere genau festgelegte Längen.

Jede IBAN beginnt mit dem Länderkürzel, in Deutschland also "DE". Es folgen eine zweistellige Prüfziffer für die gesamte IBAN sowie die Bankleitzahl und die Kontonummer. Hat diese weniger als zehn Stellen, stehen davor entsprechend viele Nullen.

IBAN berechnen: Ganz einfach möglich

Ihre persönliche IBAN erhalten Sie von Ihrer Bank zugeteilt, sie steht oft auf der Geldkarte sowie auf Kontoauszügen. Wenn Sie Online-Banking nutzen, finden Sie sie außerdem häufig unter dem Punkt "Kontoinformationen".

Sollte Ihnen die Buchstaben-Zahlen-Kombination allerdings doch einmal nicht zugänglich sein, können Sie sie ganz einfach berechnen lassen. Online gibt es hierfür verschiedene Service-Seiten. Hier müssen Sie nur Ihr Kreditinstitut, die Länderkennung sowie Ihre Kontonummer eingeben – anschließend erhalten Sie Ihre IBAN.

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