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Altersvorsorge: Erste Schritte zur eigenen Altersversorgung

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Praxis-Tipps  

Erste Schritte zur eigenen Altersvorsorge

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 (Quelle: imago images) Hier nun einige Praxis-Tipps, die über die Zeit so manchen Hunderter sparen helfen. Bevor Sie sich eine "Altersvorsorge" zulegen, sollten Sie zunächst prüfen, ob Sie wirklich Geld zum Sparen übrig haben. Das ist nicht der Fall, wenn Sie regelmäßig mit Ihrem "Dispo" im Minus sind. Dann sollten Sie besser zuerst alles daran setzen, diesen Kredit auszugleichen und zuverlässig "im Plus" zu bleiben. Denn Kreditzinsen sind grundsätzlich höher als Sparzinsen. So banal es klingt: Sie verlieren Geld, wenn Sie zehn oder zwölf Prozent Zinsen pro Jahr für den Dispositionskredit zahlen und zwei bis vier Prozent pro Jahr für Ihren Sparvertrag bekommen.

Notgroschen auf dem Tagesgeld-Konto

Als nächstes sollten Sie sich ein kleines Polster von ein bis zwei Nettogehälter ansparen. Ansonsten könnten Notlagen wie eine kaputte Waschmaschine oder Auto-Reparatur Sie wieder in den "Dispo" zwingen. Das Geld sollten Sie am besten auf einem Tagesgeld-Konto parken. Da erhalten Sie zwar zur Zeit nicht allzu üppige Zinsen, aber dafür kommen Sie jederzeit an Ihre Rücklagen ran. Eine übersichtlichen Tagesgeldvergleich finden Sie bei t-online.de unter http://bit.ly/tagesgeld-vergleich.

Um Ihnen den mächtigen Effekt des Zinseszinses bei langer Spardauer aufzuzeigen, raten wir Ihnen auch den t-online.de "Ansparrechner" zu testen: http://bit.ly/ansparrechner
Der Rechner zeigt Ihnen, wie viel Geld Sie bis zum Rentenbeginn privat ansparen müssen, um sich selbst eine angenehme monatliche Auszahlung im Rentenalter erlauben zu können.

(Lebens-)Risiken versichern

Die cleverste Altersvorsorge-Strategie hilft Ihnen nichts, wenn Sie nicht im Hier und Jetzt gegen existentielle Risiken abgesichert sind. Dazu gehören eine private Haftpflichtversicherung mit einer ausreichend hohen Deckungssumme (empfohlen werden mindestens 10 Millionen Euro). Die Privathaftpflicht deckt die typischen Risiken des Alltags ab und zahlt bei Forderungen Dritter.

Auch das Risiko der Berufsunfähigkeit wird unterschätzt. Wer krankheitsbedingt aus dem Beruf scheidet, bekommt vom Staat kaum oder gar kein Geld mehr und muss deshalb um seine Existenz bangen. An Altersvorsorge ist da oft nicht mehr zu denken. Mit einer ausreichend hohen privaten  Berufsunfähigkeitsrente lässt sich die Zeit bis zur Rente überbrücken. Und der eine oder andere Sparvertrag lässt sich vielleicht auch noch bedienen. Damit sichern Sie Ihre Rente nach der Berufsunfähigkeitsrente. Doch Vorsicht! Verbraucherschützer warnen vor Kombi-Verträgen. Wer seine Berufsunfähigkeitsversicherung an eine Rüruprente oder Lebensversicherung koppelt, zahlt meistens drauf. Besser ist es Altersvorsorge und Risikoabsicherung zu trennen. So erhalten sie oft günstigere Verträge mit verbessertem Schutz.

Mit Recherche viel Geld sparen

Unterschreiben Sie nicht den erstbesten Vertrag ohne genau hinzuschauen. Und lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen! Das würden Sie bei einem Autokauf auch nicht machen. Wer sich ein neuen Wagen zulegt, recherchiert auch erst in Fachzeitschriften und vergleicht Testergebnisse. Diverse Händler werden besucht sowie Preise und Ausstattung verglichen. Vor dem Kauf wird meistens noch Expertenrat geholt. Das gilt auch für Gebrauchtwagen. Manche bringen das gute, alte Stück sogar zu einem TÜV-Check in die Werkstatt. So ähnlich sollten Sie auch bei Ihrer Altersvorsorge vorgehen. Denn eine gründliche Recherche lohnt sich wirklich. In Ihre Altersvorsorge werden Sie höchstwahrscheinlich mehr Geld investieren als in einen neuen Wagen.

In Experten-Beratung investieren

Beratung kostet Sie so oder so Geld. Auch wenn Ihr Versicherungsvermittler „kostenlos“ zu Ihnen nach Hause kommt, wird er spätestens nach einem Abschluss ihr Geld kassieren – als Provision. Auch der Bankberater bekommt zumeist eine Provision und ist angehalten Produkte aus dem eigenen Haus anzubieten. Diese müssen nicht unbedingt die günstigsten oder besten für Sie sein. Damit Sie sich sicher sein können, dass Sie eine neutrale Beratung bekommen, sollten Sie dafür bezahlen. Bei den Verbraucherzentralen sowie bei Honorarberatern (www.bvvb.de) finden Sie Expertise ohne Provisionsdruck.

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