Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

VW-Lkw-Tochter Scania streicht weltweit 5.000 Stellen

Corona-Krise  

VW-Lkw-Tochter Scania streicht 5.000 Stellen

31.07.2020, 14:58 Uhr | dpa

VW-Lkw-Tochter Scania streicht weltweit 5.000 Stellen. Lastwagen von Scania: Der Konzern will viele Stellen abbauen. (Quelle: imago images/Geisser)

Lastwagen von Scania: Der Konzern will viele Stellen abbauen. (Quelle: Geisser/imago images)

Schlechte Aussichten für die VW-Tochter Scania: Der Lkw- und Bushersteller will wegen der Corona-Pandemie weltweit rund 5.000 Stellen abbauen. Auch die VW-Tochter MAN will Arbeitsplätze streichen.

Die zu Volkswagen gehörende Nutzfahrzeugmarke Scania will im Zuge der Corona-Krise weltweit rund 5.000 Stellen streichen. Um weiter profitabel zu bleiben und weil es noch eine lange Zeit dauern werde, bis die Nachfrage das Vor-Krisen-Niveau erreiche, müsse die Kostenstruktur des Unternehmens langfristig angepasst werden, teilte Scania-Chef Henrik Henriksson mit.

Deshalb stehe man vor der schwierigen Maßnahme, die Personalstärke global um knapp 5.000 Mitarbeiter zu verringern. Diese Zahl war bereits Anfang Juni bei Scania angeklungen.

Auch Lkw-Bauer MAN will Stellen abbauen

Scania gehört wie der Lkw-Bauer MAN zur VW-Nutzfahrzeugholding Traton, die auch bei MAN Stellen streichen will. Erste Gespräche mit den MAN-Arbeitnehmern sollen in München nach der Sommerpause beginnen, wie der seit gut zwei Wochen amtierende neue Traton-Chef Matthias Gründler am Freitag sagte. In Medienberichten war die Rede davon, dass bis zu 6.000 der 36.000 Stellen bei MAN wegfallen könnten.

Das erste Halbjahr war für den Lkw- und Bushersteller Scania aufgrund des Coronavirus von einer geringeren Nachfrage und niedrigeren Produktionszahlen geprägt. Der Nettoumsatz der Scania-Gruppe ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast ein Viertel auf rund 58,5 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Milliarden Euro) zurück, das Betriebsergebnis sank um 70 Prozent auf 2,8 Milliarden Kronen (274 Mio Euro).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Diese Banken finanzieren Ihr Eigenheim
Jetzt hier den Zins-Check machen:

AnzeigeZINS-CHECK

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal