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Mister Minit: Service-Dienstleister will 30 Filialen schließen


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Mister Minit will 30 Filialen schließen

Von dpa
Aktualisiert am 04.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Eine Mister-Minit-Filiale (Archivbild): Der Service-Dienstleister macht viele Geschäft dicht.
Eine Mister-Minit-Filiale (Archivbild): Der Service-Dienstleister macht viele Geschäft dicht. (Quelle: Ralph Peters/imago-images-bilder)
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Bittere Nachrichten für Kunden und Mitarbeiter: Der insolvente Service-Dienstleister Mister Minit will 30 Filialen dichtmachen. Dennoch sieht der Sachverwalter eine Zukunft für das Unternehmen.

Der Reparatur- und Service-Dienstleister Mister Minit will im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung rund 30 seiner 148 Filialen in Deutschland schließen. "Diese Maßnahme ist für den Erhalt des Unternehmens unumgänglich", sagte der für die Eigenverwaltung in das Unternehmen berufene Sanierungsexperte Christoph Enkler. Denn der Geschäftsbetrieb in seiner derzeitigen Struktur könne nicht kostendeckend aufrechterhalten werden.


Diese Firmen sind in der Corona-Krise in Schieflage geraten

Adler-Modemärkte: Die Textilkette hat ihr Insolvenzverfahren Ende August 2021 beendet. Bis zu 500 der insgesamt 3.100 Arbeitsplätze fallen weg, rund 30 Filialen sind von Schließungen betroffen, wie ein Sprecher des neuen Eigentümers Zeitfracht Gruppe am Dienstag sagte. Das Insolvenzverfahren war im Januar beantragt und am 1. Juli eröffnet worden.
Nobiskrug: Die insolvente Rendsburger Traditionswerft Nobiskrug wurde im Juli 2021 von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übernommen – und ist damit gerettet. Nahezu alle 300 Arbeitsplätze blieben erhalten, hieß es. Nobiskrug hatte im April diesen Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Die Werft hat unter anderem die "SY A" gebaut (auf dem Bild), die als als einer der größten Luxusjachten der Welt gilt.
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Die Minit Service GmbH hatte Ende April beim Amtsgericht Düsseldorf einen Insolvenzantrag gestellt. Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung wurde am 1. August eröffnet.

Mister Minit litt nicht nur unter der Corona-Krise. Auch schon vor der Pandemie hatte sich der Markt für Schuh-Reparaturen schlecht entwickelt. Ein Grund dafür war der Trend zu günstigen Schuhen und Sneakern, die oft nicht mehr repariert werden.

Mister Minit: Mehrere Investoren haben Interesse

Dennoch sieht der vom Gericht eingesetzte Sachwalter Gregor Bräuer gute Chancen für eine Fortführung des Unternehmens. "Nach den bislang erzielten Ergebnissen bin ich zuversichtlich, dass Mister Minit die Corona-Zeit überstehen wird und durch die in der Eigenverwaltung ergriffenen Maßnahmen erfolgreich saniert werden kann", betonte er am Dienstag.

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Im Rahmen des Sanierungsprozesses hätten mehrere Interessenten Angebote zum Erwerb des Betriebs abgegeben. Die Konzepte sähen vor, den Betrieb nach der Restrukturierung im Wesentlichen weiterzuführen.

Mit einem Abschluss der Verhandlungen rechnet das Unternehmen bis Ende August. Dann sollen die Ergebnisse den Gläubigergremien vorgelegt werden.

Die Minit Service GmbH beschäftigte zuletzt rund 350 Mitarbeiter. Wie aus dem im Bundesanzeiger veröffentlichten Jahresabschluss hervorgeht, machte das Unternehmen bereits im Geschäftsjahr 2018/19 bei einem Umsatz von 22,3 Millionen Euro einen Verlust von 4,2 Millionen Euro.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Mario Thieme
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