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Pimkie-Insolvenz: Modekette schließt jede zweite Filiale in Deutschland


Pimkie schließt Hälfte der deutschen Filialen


Aktualisiert am 28.01.2021Lesedauer: 1 Min.
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Firmenpleiten betreffen immer mehr deutsche Unternehmen: t-online erklärt, wann ein Unternehmen insolvent ist und wer das übrige Vermögen des Unternehmens bekommt. (Quelle: t-online)

Pimkie steckt weiter in der Krise: Nun sollen 40 Läden der französischen Modekette in Deutschland schließen. 150 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs.

Probleme hatte Pimkie schon länger, nun scheint die Corona-Pandemie die Lage des französischen Mode-Discounters noch zu verschärfen. Wie das Fachmagazin "Textilwirtschaft" berichtet, sollen 40 der insgesamt 75 Filialen geschlossen werden. 150 Mitarbeiter werden demnach entlassen.

Bereits seit September vergangenen Jahres durchläuft Pimkie ein Insolvenz- und Schutzschirmverfahren. Der deutschen Betreibergesellschaft Framode zufolge stimmten die Gläubiger dem Insolvenzplan nun einstimmig zu – auch um einen Teil der Geschäfte zu retten.

"Ohne die teilweise sicher schmerzhaften Anpassungen der Standortmieten hätte die weitere Existenz von Pimkie in Deutschland zweifellos infrage gestanden", sagt Patrick van der Linden, COO der Pimkie-Gruppe.

Pimkie kämpft mit Konkurrenz des Online-Handels

Zu schaffen machen dem französischen Unternehmen vor allem Konkurrenten wie die irische Billigst-Modekette Primark und der Wandel zum Online-Shopping. Das Schutzschirmverfahren wolle Pimkie nun nutzen, um die digitale Präsenz weiter auszubauen und das Angebot in den stationären Mode-Geschäften zu verbessern.

Aktuell betreibt Pimkie nach eigenen Angaben noch 75 Filialen mit 350 fest angestellten Mitarbeitern. Vor drei Jahren seien es noch doppelt so viele Geschäfte mit etwa 650 Mitarbeitern gewesen. 2019 erwirtschafteten die Filialen in Deutschland einen Umsatz in Höhe von 50 Millionen Euro.

Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung Framode GmbH
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