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Schnappen sich Finanzinvestoren die Schufa?

Von dpa, t-online, mak

Aktualisiert am 29.03.2021Lesedauer: 1 Min.
Schufa-Formular (Symbolbild): Die Auskunftei verwaltet Millionen sensible Daten.
Schufa-Formular (Symbolbild): Die Auskunftei verwaltet Millionen sensible Daten. (Quelle: Fotostand/imago-images-bilder)
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Die Schufa, die größte Auskunftei Deutschlands, könnte vor einem Verkauf stehen. Damit wäre es möglich, dass Daten von 68 Millionen Bürgern an Finanzinvestoren gehen.

Die Wirtschaftsauskunftei Schufa könnte laut Insidern den Besitzer wechseln. Die Schufa-Eigentümer, darunter auch die Deutsche Bank und die Commerzbank , hätten bereits mit den Beteiligungsgesellschaften EQT aus Schweden und Hellman & Friedman aus den USA über eine Veräußerung gesprochen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Die Schufa könnte demnach mit mehr als zwei Milliarden Euro bewertet werden. Die Gespräche seien aber in einem frühen Stadium und eine Transaktion sehr ungewiss.

Gut zu wissen: Schufa ist eine Abkürzung für "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung" und nicht, wie viele denken, für "Schuldenfalle". Die Schufa ist keine staatliche Stelle, sondern ein privatwirtschaftliches Unternehmen. Sie ist die größte Wirtschaftsauskunftei Deutschlands. Darüber hinaus gibt es aber auch weitere, etwa Crif Bürgel oder Creditreform.

Schufa besitzt Daten von 68 Millionen Deutschen

Die Schufa befindet sich eigenen Angaben zufolge zu knapp 35 Prozent im Besitz von Kreditbanken. Rund 26 Prozent halten Sparkassen, knapp 18 Prozent Privatbanken. Der Rest liegt bei Genossenschaftsbanken, dem Handel und anderen Anteilseignern.

Die Schufa verwaltet sensible Daten von rund 68 Millionen Deutschen, um deren Kreditwürdigkeit zu beurteilen. Ein Verkauf des Unternehmens ausgerechnet an eine Beteiligungsgesellschaft könnte in der Politik und der breiten Öffentlichkeit daher auf Skepsis stoßen.

Verbraucherschützer zählen zu den steten Kritikern der Schufa. Erst jüngst hatte sie eine Erwägung des Unternehmens verärgert, die Zahlungsfähigkeit von Verbrauchern künftig auch anhand von deren Kontoauszügen zu bewerten.

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So hatte die Auskunftei in Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkkonzern Telefónica/O2 getestet, ob Verbraucher bereit sind, die für die Bewertung relevanten Kontodaten für zwölf Monate bei der Schufa speichern zu lassen.

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