Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Tödliche Haartrockner? Amazon droht Klage für mangelhafte Produkte


In den USA  

Tödliche Haartrockner? Amazon droht Klage wegen mangelhafter Produkte

15.07.2021, 11:05 Uhr | rtr

Tödliche Haartrockner? Amazon droht Klage für mangelhafte Produkte. Amazon-Logo (Symbolbild): Der Onlinegigant steht für schlechte Produkte von Drittanbietern in der Kritik. (Quelle: imago images)

Amazon-Logo (Symbolbild): Der Onlinegigant steht für schlechte Produkte von Drittanbietern in der Kritik. (Quelle: imago images)

Haartrockner ohne Sicherung, unzuverlässige Rauchmelder: In den USA muss sich der Onlinegigant Amazon womöglich bald für schlechte Ware von Drittanbietern vor Gericht verantworten. 

Dem weltweit größten Onlinehändler Amazon Amazon.Com Aktie droht eine Klage der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC wegen Mängeln bei der Produktsicherheit von Drittanbietern. "Wir müssen uns damit auseinandersetzen, wie wir mit diesen massiven Drittanbieter-Plattformen effizienter umgehen können und wie wir die amerikanischen Verbraucher, die sich auf sie verlassen, am besten schützen können", sagte der CPSC-Vorsitzende Robert Adler am Mittwoch.

Amazon.Com

2.899,00 EUR+10,52%
Aktuelles ChartZeitraum 1 Jahr24.09.2021Xetra
Amazon.Com Aktie
Hoch
3.184,50
Zwischenwert Hoch / Mittel
2.998,38
Mittel
2.812,25
Zwischenwert Mittel / Tief
2.626,13
Tief
2.440,00
Okt '20Jan '21Apr '21Jul '21

Der in Seatle ansässige E-Commerce-Riese sei dafür verantwortlich, Hunderttausende gefährlicher Produkte zurückzurufen, da sie ein ernsthaftes Verletzungs- oder Todesrisiko für Verbraucher darstellen würden, begründete die CPSC ihre Entscheidung zur Klageeinreichung.

Produkte wohl nicht mehr bei Amazon verfügbar

Zu den Produkten gehörten 24.000 Kohlenmonoxid-Detektoren, die im Ernstfall nicht anschlugen, fast 400.000 Haartrockner, denen die erforderliche Sicherung gegen einen möglichen Stromschlag fehlte, und "zahlreiche" Kinderschlafanzüge, die Feuer fangen konnten.

Amazon erklärte, es habe "den Großteil" der fraglichen Produkte von seiner Plattform entfernt und Kunden volle Rückerstattungen gewährt. Es sei allerdings "unklar", warum die CPSC das Angebot des Unternehmens abgelehnt habe, das Rückrufprogramm auch um Produkte zu erweitern, die von Dritten verkauft wurden, und nun über eine Klage Maßnahmen erzwingen wolle, die nahezu identisch mit den Schritten seien, die Amazon bereits ergriffen habe. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: