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Stellenabbau: Gasekonzern Linde streicht wohl 500 Stellen in Deutschland


Laut Bericht  

Gasekonzern Linde streicht 500 Stellen in Deutschland

22.07.2021, 13:48 Uhr | rtr

Stellenabbau: Gasekonzern Linde streicht wohl 500 Stellen in Deutschland. Stahlflaschen mit Biogon C Gas von Linde (Symbolbild): Der Industriekonzern muss sparen. (Quelle: imago images/imagebroker)

Stahlflaschen mit Biogon C Gas von Linde (Symbolbild): Der Industriekonzern muss sparen. (Quelle: imagebroker/imago images)

Der Industriegase-Konzern Linde will sparen: Offenbar sollen 500 Jobs in Deutschland wegfallen. Bereits vor einem Jahr hat sich das Unternehmen mit dem Betriebsrat auf den Wegfall von mehr als 800 Stellen geeinigt.

Der weltgrößte Industriegase-Konzern Linde Linde Aktie steht einem Medienbericht zufolge vor einem neuerlichen Stellenabbau in Deutschland. Linde wolle bis Ende 2022 rund 500 Arbeitsplätze streichen, berichtete die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf Aussagen von Arbeitnehmervertretern.

Linde

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Das Management habe diese im Juni über die Pläne informiert. Der nach der Fusion der Linde AG mit Praxair aus den USA heraus geführte Konzern beschäftigt in Deutschland noch rund 7.000 Mitarbeiter. Vorstandschef Steve Angel trimmt das Unternehmen systematisch auf Effizienz und hat die Gewinnprognose erst im Mai nach oben geschraubt.

Rund 800 Stellen wurden bereits gestrichen

Ein Linde-Sprecher wollte sich nicht konkret äußern, sagte aber: "Linde ist ein globales Unternehmen, das seine Geschäfte dezentral in den jeweiligen Regionen führt. Aus diesem Grund wissen wir exakt, wo wir unsere Kostenstrukturen den Marktrealitäten anpassen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben." Diskussionen darüber würden aber in den zuständigen Gremium geführt und nicht in der Öffentlichkeit.

Vor rund einem Jahr hatte sich Linde mit dem Betriebsrat bereits auf den Abbau von 834 Stellen in Deutschland geeinigt. "Ob darüber hinaus Maßnahmen nötig sind, hängt von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab", sagte Angel damals.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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