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Nach Insolvenz von Alfons Schuhbeck: Restaurants sollen verkauft werden


Pleite des Starkochs  

Insolvenzverwalter sucht Käufer für Schuhbeck-Firmen

03.08.2021, 14:52 Uhr | dpa-AFX

Nach Insolvenz von Alfons Schuhbeck: Restaurants sollen verkauft werden. Alfons Schuhbeck: Der Starkoch musste Mitte Juli Insolvenz für seine Restaurants anmelden. (Quelle: imago images/Philippe Ruiz)

Alfons Schuhbeck: Der Starkoch musste Mitte Juli Insolvenz für seine Restaurants anmelden. (Quelle: Philippe Ruiz/imago images)

Mitte Juli meldete der Promi-Koch Alfons Schuhbeck Insolvenz an. Der Insolvenzverwalter versucht nun, die betroffenen Firmen an Investoren zu verkaufen.

Nach der Insolvenz von Starkoch Alfons Schuhbeck hat der Insolvenzverwalter erste Gespräche mit potenziellen Investoren aufgenommen. "Gespräche über mögliche Sanierungslösungen für die betroffenen Unternehmen laufen bereits", teilte die Kanzlei von Insolvenzverwalter Max Liebig am Dienstag in München mit. "Zum aktuell noch frühen Zeitpunkt sind noch keine konkreten Ergebnisse zu den diesbezüglichen Bemühungen absehbar."

Laut der Mitteilung hat Schuhbeck inzwischen auch einen Insolvenzantrag für seinen Gewürzhandel gestellt. Mitte Juli, als er bekannt gab, Insolvenz für seine Restaurants und den Partyservice angemeldet zu haben, hatte er nach eigenen Angaben noch gehofft, den Gewürzhandel halten zu können.

Der Betrieb laufe überall derzeit noch "nahtlos weiter", wie es in der Mitteilung des Insolvenzverwalters hieß. Noch bis einschließlich September sei der Lohn für die Beschäftigten sicher. Er werde aus dem Insolvenzgeld gezahlt.

Grund für Insolvenz in ausgebliebenen Corona-Hilfen?

Schuhbeck hatte im vergangenen Monat Insolvenz angemeldet und dafür ausgebliebene staatliche Corona-Hilfen verantwortlich gemacht. Das bayerische Wirtschaftsministerium äußerte sich nicht konkret zu diesem Einzelfall, betonte aber, dass alle Berechtigten auch finanzielle Hilfe bekommen haben.

Gegen Schuhbeck laufen seit längerem Steuerermittlungen, wie der Gastronom eingeräumt hat. Die Münchner Staatsanwaltschaft äußert sich unter Verweis auf das Steuergeheimnis nicht zu dem Fall.

Und auch das Bundesamt für Justiz (BFJ) geht gegen den Münchner Starkoch vor, weil er seit 2017 keine Geschäftsberichte mehr veröffentlicht haben soll. Da dies gegen die im Handelsgesetzbuch für mehrere Arten von Unternehmen vorgeschriebene Offenlegungspflicht verstößt, hat die Bonner Behörde Ordnungsgeldverfahren eingeleitet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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