Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen >

Juli-Umsatz im deutschen Einzelhandel sinkt überraschend deutlich


Im Juli  

Umsatz im deutschen Einzelhandel sinkt überraschend deutlich

01.09.2021, 08:28 Uhr | rtr

Juli-Umsatz im deutschen Einzelhandel sinkt überraschend deutlich. Einkaufsstraße in der Innenstadt Mannheim (Symbolbild): Die Menschen kaufen weniger online ein. (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Einkaufsstraße in der Innenstadt Mannheim (Symbolbild): Die Menschen kaufen weniger online ein. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Die Deutschen kauften im Juli deutlich weniger ein als noch im Vormonat, der Umsatz sank stark. Das hat einen bestimmten Grund.

Die deutschen Einzelhändler sind mit unerwartet starken Umsatzeinbußen in die zweite Jahreshälfte gestartet. Im Juli fielen ihre Einnahmen preisbereinigt um 5,1 Prozent niedriger aus als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Im Juni hatte es noch ein kräftiges Wachstum von 4,5 Prozent gegeben. Der Juni sei wegen der Aufhebung der sogenannten Bundesnotbremse allerdings auch ein umsatzstarker Monat gewesen, betonten die Statistiker.

Mit dem Wegfall vieler Corona-Auflagen kaufen die Kunden offenbar weniger im Internet- und Versandhandel. Hier sanken die Umsätze um 11,9 Prozent zum Vormonat. Sie liegen aber mit 20,7 Prozent weiterhin deutlich über dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Pandemie.

Viele Einzelhändler in Existenznot

Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren verzeichnete ein Umsatzminus von 10,5 Prozent. Das Geschäft mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf schrumpfte um 2,8 Prozent.

In den ersten sieben Monaten wuchs der Umsatz nominal um 3,1 Prozent. Ohne weitere Lockdowns und bei niedrigen Infektionszahlen erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) im Gesamtjahr 2021 ein Wachstum von 1,5 Prozent auf dann 586 Milliarden Euro. Angesichts der vielen Lockdown-Monate befinden sich dem HDE zufolge immer noch viele Handelsunternehmen in akuter Existenznot. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher > Unternehmen

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: