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Corona-Krise: Insolvenz trifft verstärkt größere Firmen


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Insolvenz trifft verstärkt größere Firmen

Von dpa
Aktualisiert am 10.09.2021Lesedauer: 1 Min.
Firmenpleiten betreffen immer mehr deutsche Unternehmen: t-online erklärt, wann ein Unternehmen insolvent ist und wer das übrige Vermögen des Unternehmens bekommt. (Quelle: t-online)
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Die Folgen der Corona-Krise in der Wirtschaft werden zunehmend sichtbar. Neue Daten aus Nordrhein-Westfalen zeigen, dass jetzt vor allem große Unternehmen von Insolvenz betroffen sind

Im ersten Halbjahr 2021 haben in Nordrhein-Westfalen angesichts der Corona-Krise verstärkt größere Firmen Insolvenz angemeldet. Zugleich legte die Zahl der Privatinsolvenzen nach Angaben des Landesamtes für Statistik sprunghaft zu, die Statistiker vermuten hinter dieser Entwicklung die Folgen rechtlicher Veränderungen.


H&M, Pimkie, Promod: Diese Läden verschwinden

Die Modekette H&M schrumpft. 2021 sollen etwa 250 Filialen dichtmachen. Dabei hatte das Unternehmen zuletzt trotz der Corona-Krise wieder schwarze Zahlen geschrieben.
Nicht nur Modehändler sind in der Krise. Bis Ende 2021 will auch die Wohnaccessoirekette Depot 35 Filialen schließen.
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Wie das Landesamt in Düsseldorf mitteilte, ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in dem Zeitraum insgesamt um zwölf Prozent auf 2111 Verfahren zurück. Zugleich erhöhte sich die Summe der Insolvenzforderungen in diesen Verfahren im ersten Halbjahr aber deutlich um mehr als 29 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro.

"Ursächlich für den Anstieg bei den Forderungen bei gleichzeitig sinkender Zahl der Insolvenzen war, dass eine höhere Zahl wirtschaftlich bedeutender Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt hat", hieß es. Zudem sei als Corona-Maßnahme die Pflicht zur Insolvenzbeantragung für Unternehmen teilweise bis zum 30. April 2021 ausgesetzt gewesen. Auch das erkläre den Rückgang bei der Insolvenzzahl. Über dem Niveau der Vorkrisenzeit hätten die Insolvenzzahlen beispielsweise bei Hotels, Anbietern von Ferienwohnungen oder Campingplätzen gelegen.

Bei den Verbraucherinsolvenzen gab es in NRW im ersten Halbjahr 2021 ein sprunghaftes Wachstum um 53 Prozent auf gut 10.600. Ende 2020 war ein Gesetz zur Verkürzung der Restschuldbefreiung auf drei Jahre beschlossen worden. Mit Blick auf diese Rechtsänderung hätten vermutlich viele Schuldner ihre Anträge zurückgestellt und dann nach dem Jahreswechsel gestellt, teilte das Landesamt mit.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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