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Darum fällt der Winterschlussverkauf dieses Jahr kleiner aus

  • Florian Schmidt
Von Florian Schmidt

Aktualisiert am 01.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Rabattschlacht im Einzelhandel (Symbolbild): Vor dem Winterschlussverkauf sind die Lagerbestände der Händler geringer als sonst.
Rabattschlacht im Einzelhandel (Symbolbild): Vor dem Winterschlussverkauf sind die Lagerbestände der Händler geringer als sonst. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Der Einzelhandel in Deutschland erwartet für 2022 ein deutliches Umsatzplus. Gleichzeitig leiden die Händler unter Lieferengpässen. Die dürften die Verbraucher auch im nahenden Schlussverkauf zu spüren bekommen.

Wer in den kommenden Wochen auf Schnäppchen hofft, sollte sich beeilen: Der Winterschlussverkauf im Einzelhandel dürfte nach Einschätzung des Handelsverbandes HDE dieses Jahr etwas kleiner ausfallen als üblich. Grund dafür: geringere Lagerbestände und anhaltende Lieferschwierigkeiten.

"Es wird wie gewohnt einen Schlussverkauf zum Ende des Winters geben. Die Verbraucher können sich auf Rabatte in der üblichen Größenordnung einstellen", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Dienstag. "Jedoch sind die Waren-Überhänge bei vielen Händlern geringer als sonst. Der Winterschlussverkauf wird deshalb anders aussehen als früher."

Viele Geschäfte hätten bereits im Herbst weniger eingekauft, weil sie in der Corona-Krise mit weniger Kundschaft rechneten. Und manche bestellte Ware sei gar nicht erst geliefert worden, weil die globalen Lieferketten im Zuge der Corona-Krise durcheinander geraten waren. Besonders betroffen davon seien etwa Sportartikelhersteller sowie Elektrohändler.

"Es gibt keine Kaufverweigerung"

Die Rabatte im Schlussverkauf dürften für viele Verbraucher einen Anreiz zum Kauf darstellen – nicht zuletzt da sich inzwischen abzeichnet, dass die Preise auch in diesem Jahr weiter zügig steigen. Erst am Montag hatte das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass die Inflationsrate im Januar mit 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig unterhalb der Rate vom Dezember lag.

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"Die Inflation stellt auch für den Handel ein Risiko dar", so HDE-Chef Genth. Vor allem sorge sie dafür, dass die erwarteten Umsatzzuwächse kaum zu einem realen, also preisbereinigten, prozentualen Plus bei den Händlern führen.

Handelsverbandschef Stefan Genth: "Die Menschen wollen konsumieren."
Handelsverbandschef Stefan Genth: "Die Menschen wollen konsumieren." (Quelle: /imago-images-bilder)

Bei den Kunden hingegen sei derzeit noch keine Verhaltensveränderung zu beobachten. Zwar dämpfe die Inflation die Kauflaune ein wenig. "Es gibt aber keine Kaufverweigerung", so Genth, im Gegenteil: "Die Menschen wollen konsumieren, sie haben genug Kaufkraft und gehen auch einkaufen."

Deutliches Umsatzplus erwartet

Entsprechend erwartet der Handel, dass die Umsätze im dritten Corona-Jahr deutlich steigen, zumindest nominal. Insgesamt dürften sie 2022 um drei Prozent auf 605,4 Milliarden Euro klettern, schätzte der HDE. Für den Online-Handel wird ein Wachstum von 13,5 Prozent erwartet, der klassische Einzelhandel dürfte dagegen nur um 1,2 Prozent zulegen.

2021 waren die Unterschiede noch deutlicher. Hier legte der Online-Handel um gut 19 Prozent zu, während der klassische Einzelhandel um 0,7 Prozent schrumpfte. Insgesamt stand unter dem Strich 2021 ein Plus von 1,8 Prozent. Die Erlöse summierten sich auf 587,8 Milliarden Euro.

Der HDE fürchtet, dass auch bei nachlassenden Corona-Belastungen dieses Jahr rund 16.000 Geschäfte – Standorte, nicht Unternehmen – wegfallen dürften. Gegenüber 2015 wären es dann rund 60.000 weniger. "Viele kleine Händler sterben leise", sagte Genth. Sie wickelten ihre Läden oft einfach ab, ohne Insolvenz anzumelden und so in der Statistik aufzutauchen.

Leichterer Zugang zu Staatshilfen gefordert

Genth forderte, die Zugangshürden zu den staatlichen Corona-Überbrückungshilfen abzusenken. Bislang müssen Unternehmen einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent wegen der Pandemie nachweisen, um Zuschüsse zu bekommen. So kämen Hilfen in vielen Fällen zu spät. Der neue Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte zuletzt angekündigt, die Corona-Hilfen bei Bedarf über Ende März hinaus zu verlängern.

Arbeitsminister Hubertus Heil will den vereinfachten Zugang zur Kurzarbeit länger gewähren. Vor allem Veranstalter und Gastronomen seien darauf angewiesen. "Deshalb verlängern wir diese beschäftigungssichernde Brücke weiter bis zum 30. Juni 2022 und geben den Unternehmen und Beschäftigten somit Planungssicherheit", sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

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