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Doppelt so teuer – dieses Produkt wird für die Deutschen zum Luxus

  • Mauritius Kloft
  • Florian Schmidt
Von Mauritius Kloft, Florian Schmidt

Aktualisiert am 02.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Junge Frau beim Einkaufen (Symbolbild): Die Preise für Lebensmittel steigen seit Wochen an.
Junge Frau beim Einkaufen (Symbolbild): Die Preise für Lebensmittel steigen seit Wochen an. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Die Deutschen spüren es längst beim Einkaufen: Viele Produkte werden immer teurer. t-online macht den Check – und deckt auf, wie deutlich die Preise im Supermarkt wirklich anziehen.

Der Ukraine-Krieg treibt die Preise in Deutschland weiter. Im April zog die Inflationsrate gegenüber April 2021 um 7,4 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt jüngst mitteilte. Im Vergleich zum März 2022 stiegen die Verbraucherpreise im April um 0,8 Prozent.

Gemeint ist damit stets der sogenannte Verbraucherpreisindex, der sich nach einem imaginären Warenkorb richtet. In diesem liegen unzählige Produkte, darunter nicht nur Lebensmittel, sondern auch Dinge, die es nicht im Geschäft gibt, zum Beispiel Kosten für Energie, Reisen oder Verkehrsmittel.

Was nach trockener Theorie klingt, lässt sich leicht in die Praxis übertragen: t-online hat dafür einen ganz eigenen Warenkorb zusammengestellt – und die Preise heute mit jenen vor einem Monat verglichen. Das Ergebnis: Von März zu April 2022 stiegen die Preise demnach um 0,58 Prozent.

Mehr zum Thema Inflation? Lernen Sie in dieser Podcast-Folge, in der Moderatorin Lisa Fritsch mit t-online-Chefredakteur Florian Harms und dem Leiter des Ressorts für Wirtschaft und Finanzen, Florian Schmidt, diskutiert.

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So sieht der t-online-Warenkorb aus

Natürlich handelt es sich dabei nicht um ein Preisexperiment mit wissenschaftlicher Genauigkeit. Denn im t-online-Warenkorb liegen – anders als in dem vom Statistischen Bundesamt – nur Produkte, die sich im Supermarkt kaufen lassen: Käseaufschnitt, Milch, Cola, Nudeln, Obst, Gemüse, Seife, um nur einige Beispiele zu nennen. Die vollständige Liste der Produkte finden Sie weiter unten.

Zudem hat t-online nicht wie das Statistische Bundesamt mehrere Supermärkte angesteuert, um einen Durchschnitt zu bilden, sondern lediglich einen einzigen Rewe-Markt in der Nähe unserer Redaktion in Berlin. Jeweils am letzten Tag zwischen Januar und April haben wir die Preise notiert, sie in eine Tabelle übertragen und anschließend die Teuerungsrate errechnet.

Aktionspreise verzerren die Rate

Wichtig dabei: Aktionspreise haben wir bei der t-online-Inflationsrate herausgerechnet, weil sie das Ergebnis sehr verzerren würden. So lag der Preis für einen Kasten Bier Ende Januar bei 10,49 Euro – seither aber bei 14,80 Euro, da es sich beim Januarpreis um eine Sonderaktion handelte.

Auch Hackfleisch, das eigentlich Teil des Warenkorbs ist, taucht in der Tabelle nicht auf, hier gab es ebenfalls im Januar eine Preisaktion. Und doch lässt sich sagen, dass der Preis für eine 500-Gramm-Packung deutlich anstieg – im Februar lag er ohne Aktion bei 2,49 Euro, im März bereits bei 4,98 Euro und im April nochmals einen Euro höher. Hackfleisch wird für die Deutschen also zunehmend zum Luxusprodukt.

Insgesamt hätte man für den Warenkorb im März 62,62 Euro berappen müssen, im April bereits 62,98 Euro. Immerhin 36 Cent mehr. Teurer sind Milch, Butter, Kartoffeln, Brot und Aufbackbrötchen geworden. Günstiger dafür Paprika und Schokolade, zumindest die von Rittersport.

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Vergleich zu Januar zeigt deutlichen Preisanstieg

Noch deutlicher wird die Steigerung im Vergleich zum Januar: Damals hätten wir 60,96 Euro zahlen müssen, jetzt 62,98 Euro – also zwei Euro mehr, für die gleichen Produkte. Das würde einer Teuerungsrate von 3,31 Prozent entsprechen, von Januar bis April.

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Hinweis: In der Tabelle finden sich bestimmte Produkte nicht, bei denen es Aktionspreise gab. Zudem gilt: Die Auswahl der einzelnen Marken erfolgte zufällig und nicht nach einem bestimmten Muster.

Experten rechnen mit weiter steigenden Preisen

Natürlich lässt sich die von t-online errechnete Inflationsrate nicht eins zu eins mit der vom Statistischen Bundesamt vergleichen. Auch weil es hier menschliche und rechnerische Fehler geben kann. Es wäre daher unseriös, konkrete Schlüsse daraus zu ziehen.

Dennoch vermittelt sie einen Eindruck davon, wie stark die Preise wirklich stiegen. t-online wird die Preise weiterhin verfolgen und in den kommenden Monaten immer wieder Artikel über den Warenkorb veröffentlichen.

Experten erwarten, dass die Preise noch weiter anziehen könnten. Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sagte t-online am Freitag: "Der Inflationsdruck wird die kommenden Monate hoch bleiben. Viele Firmen planen gerade erst, die Preise anzuheben."

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Von Frederike Holewik und Anna Sophie Kühne
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