• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Unternehmen & Verbraucher
  • Verbraucher
  • Heil: Finanzierung von Rentenniveau ist "gewaltige Herausforderung"


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr ein VideoOslo: Terrorverdacht nach SchießereiSymbolbild fĂŒr einen TextVermisster Junge in Gulli gefundenSymbolbild fĂŒr einen TextHĂ€me nach Fake-Videoschalte mit GiffeySymbolbild fĂŒr einen TextRKI: Inzidenz steigt weiterSymbolbild fĂŒr einen TextUkraine-Krieg: Russen feuern aus BelarusSymbolbild fĂŒr einen TextUnion Berlin verliert TopstĂŒrmerSymbolbild fĂŒr einen TextFaeser besorgt ĂŒber AfD-EntwicklungSymbolbild fĂŒr einen TextKatze: Ex trennte sich wegen NacktfotoSymbolbild fĂŒr einen TextOtto Ă€ndert Zahlungsoptionen fĂŒr KundenSymbolbild fĂŒr einen TextNasa: Unerwarteter Fund auf dem MondSymbolbild fĂŒr einen TextPolizeiwache in Berlin durchsuchtSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserDFB-Star: SpektakulĂ€rer Tausch möglichSymbolbild fĂŒr einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

Heil: Finanzierung von Rentenniveau ist "gewaltige Herausforderung"

Von afp, mak

01.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Hubertus Heil: Der Minister sagte, die RentenbeitrÀge könnten langfristig steigen.
Hubertus Heil: Der Minister sagte, die RentenbeitrÀge könnten langfristig steigen. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die gesetzliche Rente steht vor einem Finanzierungsproblem: Auf immer mehr Rentner kommen immer weniger Beitragszahler. Auch Minister Hubertus Heil weiß das – und sieht Folgen fĂŒr die RentenbeitrĂ€ge.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sieht eine "gewaltige Herausforderung" fĂŒr die dauerhafte Finanzierung eines stabilen Rentenniveaus. Eine Absenkung des Rentenniveaus sei fĂŒr ihn aber "keine Option", sagte Heil der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung" (Samstagsausgabe).

Eine Anhebung der RentenbeitrĂ€ge schließt der Minister langfristig nicht aus. Er betonte zugleich: "Es wird uns noch eine Weile gelingen, die BeitrĂ€ge stabil zu halten."

Heil sagte, die RentenbeitrĂ€ge seien "schon mal höher" gewesen. Sie liegen seit 2018 bei 18,6 Prozent; unter der Regierung von Kanzler Helmut Kohl (CDU) waren es Ende der 1990er-Jahre knapp ĂŒber 20 Prozent gewesen.

Das Rentenniveau zeigt das VerhĂ€ltnis zwischen einer Standardrente zum Einkommen eines aktuellen Durchschnittsverdieners an. Die Standardrente basiert auf der Regelaltersrente und gibt an, wie hoch die gesetzliche Rente eines Durchschnittsverdieners nach 45 Beitragsjahren ist. Sinkt das Rentenniveau, heißt das also nicht, dass die individuell ausgezahlte Rente sinkt. Es bedeutet lediglich, dass die Renten insgesamt langsamer steigen als die Verdienste.

Beitragssatz darf laut Koalitionsvertrag nicht ĂŒber 20 Prozent steigen

Der Bundesarbeitsminister verwies zudem darauf, dass die BeitrĂ€ge in der Arbeitslosenversicherung gesenkt worden seien. "Wir brauchen eine Gesamtschau der SozialversicherungsbeitrĂ€ge und mĂŒssen bundespolitisch entscheiden, was ĂŒber BeitrĂ€ge und was ĂŒber Steuern finanziert wird", sagte er. "Und das werden wir in dieser Koalition klĂ€ren."

Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass der Beitragssatz zur Rentenversicherung in dieser Legislaturperiode nicht ĂŒber 20 Prozent steigen soll. Das Mindestrentenniveau von 48 Prozent soll dauerhaft gesichert werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf dazu hatte der Minister kĂŒrzlich angekĂŒndigt.

TatsÀchlich plant die Ampelkoalition, den Rentenbeitrag anzuheben. Er soll nach t-online-Informationen auf etwas mehr als 19 Prozent steigen. Wie viel genau, steht aber noch nicht fest.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Schwarzer Schimmel in der Dusche: So werden Sie ihn los
Schwarzer Schimmel: Vor allem in Ecken siedelt sich der Pilz schnell an.


Ein entsprechendes Gesetz ist aktuell bereits in Planung, es könnte im Herbst verabschiedet werden. Die Erhöhung könnte demnach ab kommendem Jahr greifen, heißt es.

"Wenn das gelingt, ist ein stabiles Rentenniveau fĂŒr alle zu finanzieren"

Davon war bei Heil indes keine Rede. Beste Voraussetzung fĂŒr eine solide Gegenfinanzierung sei "ein starker Arbeitsmarkt mit anstĂ€ndiger Lohnentwicklung, einer höheren Frauenerwerbsbeteiligung und mehr Qualifizierung und Weiterbildung", sagte der Minister. "Wenn das gelingt, ist ein stabiles Rentenniveau fĂŒr alle Generationen zu finanzieren."

Eine gute Absicherung nach dem Erwerbsleben sei fĂŒr eine Gesellschaft "fundamental wichtig, und zwar fĂŒr alle Generationen", betonte der SPD-Politiker. DafĂŒr sei die gesetzliche Rente die tragende SĂ€ule, private und betriebliche Altersvorsorge könnten immer nur ergĂ€nzen.

Um die gesetzliche Rente zu stĂ€rken, will die Ampel eine Aktienrente einfĂŒhren. Sprich: einen staatlichen Fonds, der Milliarden an den globalen AktienmĂ€rkten anlegt und in die Rentenkasse speist. Lesen Sie hier mehr dazu.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff
CDUEinkommenHubertus HeilSPD
Ratgeber

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website