HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & Verbraucher

Poggenpohl: Insolventer Küchenhersteller wird chinesisch – wegen Corona-Krise


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextBiden leistet sich peinlichen PatzerSymbolbild für einen TextSteuerfreie Arbeitgeber-Pauschale kommtSymbolbild für einen TextUmstrittener HSV-Vorstand zurückgetretenSymbolbild für einen TextNBA-Star lehnt wegen Impfung 100 Mio. abSymbolbild für einen TextVerletzte nach nach Pyro-Chaos in JenaSymbolbild für einen Text"Endlich": Klub feuert StadionsprecherSymbolbild für einen TextDeutsche Mine in der Ukraine aufgetauchtSymbolbild für einen TextGeorge drohte Freund mit Vater WilliamSymbolbild für einen TextHailey Bieber bricht ihr SchweigenSymbolbild für einen TextDieselpreis sinkt unter kritische MarkeSymbolbild für einen TextEx-Minister will zur FDP wechselnSymbolbild für einen Watson TeaserMeghan und Harry: Brisante E-MailSymbolbild für einen TextJackpot - 500.000 Casino-Chips geschenkt

Insolventer Küchenhersteller Poggenpohl wird chinesisch

Von dpa
Aktualisiert am 13.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Eine Küche in einem Möbelhaus (Symbolbild): Der Küchenhersteller Poggenpohl kommt in chinesische Hände.
Eine Küche in einem Möbelhaus (Symbolbild): Der Küchenhersteller Poggenpohl kommt in chinesische Hände. (Quelle: Manfred Segerer/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Überraschung bei Poggenpohl: Der bereits angekündigte Verkauf des angeschlagenen Luxus-Küchenherstellers an einen englischen Wettbewerber ist doch noch gescheitert. Jetzt kommt die Firma in chinesische Hände.

Überraschende Wende im Überlebenskampf des Küchenherstellers Poggenpohl: Die Edelmarke, die im Zuge der Corona-Pandemie einen Insolvenzantrag gestellt hat, kommt in chinesische Hände. Der Sanitär- und Küchenarmaturenhersteller Jomoo aus Xiamen werde neuer Eigentümer des deutschen Traditionsunternehmens, berichtete Poggenpohl-Insolvenzverwalter Manuel Sack am Montag.


Diese Firmen sind in der Corona-Krise in Schieflage geraten

Adler-Modemärkte: Die Textilkette hat ihr Insolvenzverfahren Ende August 2021 beendet. Bis zu 500 der insgesamt 3.100 Arbeitsplätze fallen weg, rund 30 Filialen sind von Schließungen betroffen, wie ein Sprecher des neuen Eigentümers Zeitfracht Gruppe am Dienstag sagte. Das Insolvenzverfahren war im Januar beantragt und am 1. Juli eröffnet worden.
Nobiskrug: Die insolvente Rendsburger Traditionswerft Nobiskrug wurde im Juli 2021 von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) übernommen – und ist damit gerettet. Nahezu alle 300 Arbeitsplätze blieben erhalten, hieß es. Nobiskrug hatte im April diesen Jahres einen Insolvenzantrag gestellt. Die Werft hat unter anderem die "SY A" gebaut (auf dem Bild), die als als einer der größten Luxusjachten der Welt gilt.
+11

Jomoo bekenne sich zum Produktionsstandort von Poggenpohl in Herford und werde einen Großteil der Mitarbeiter übernehmen, betonte Sack. Der Premium-Küchenhersteller beschäftigte zuletzt noch 270 Mitarbeiter. Zum Kaufpreis machte Sack keine Angaben.

Poggenpohl sollte eigentlich britisch werden

Die Ankündigung der Übernahme durch Jomoo kam überraschend. Denn noch Mitte Juni hatte Sack den britischen Premiumküchen-Anbieter Lux Group zusammen mit der deutschen Unternehmerfamilie Wolf als Poggenpohl-Käufer präsentiert. Doch sei der Kauf am Ende "nicht zustande gekommen", hieß es ohne weitere Details in der Erklärung des Insolvenzverwalters.

Auch der Verkauf an Jomoo steht noch unter einer Reihe aufschiebender Bedingungen. Doch werde mit ihrer Erfüllung in den nächsten Wochen gerechnet, berichtete Sack.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Königin Margrethe II.: Die Monarchin hat sich für Veränderungen entschieden.
Königin Margrethe II. entzieht Royals ihre Titel

Poggenpohl hatte im April einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen müssen, weil Aufträge und Umsatz seit Ausbruch der Corona-Pandemie erheblich zurückgegangen waren. Die Pandemie traf das Unternehmen mitten im laufenden Firmenumbau.

In Herford sollen noch mehr Küchen produziert werden

Der Poggenpohl-Geschäftsführer Gernot Mang, der das Unternehmen weiterhin leiten wird, betonte, aus der Verbindung des Know-hows des deutschen Küchenspezialisten und der asiatischen Bad-Experten könnten sich neue Geschäftsfelder für Poggenpohl ergeben – etwa im internationalen Projektgeschäft. Gleichzeitig werde Poggenpohl noch weiter in den Bereich der Luxusküchen vorstoßen und dazu die Stückzahlen der in Herford produzierten Küchen erhöhen.

Xiaowei Lin, Geschäftsführer Jomoo Deutschland, sagte, für Jomoos langfristige, nachhaltige Markt- und Produktstrategie sei es wesentlich, das Spitzen- und Premiumsegment abzudecken. Deshalb passe Poggenpohl gut in die Zukunftspläne des Unternehmens.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Frederike Holewik
Herford
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website