Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher >

Ransomware-Cyberattacke legt US-Firmen lahmen


Anbieter von IT-Sicherheit betroffen  

Ransomware-Cyberattacke legt US-Firmen lahm

03.07.2021, 05:30 Uhr | AFP

Ransomware-Cyberattacke legt US-Firmen lahmen. Ein Schloss vor Datenzeilen (Symboldbild). Hacker verschlüsseln mit Ransomware Computer, wie jetzt wieder in den USA. (Quelle: imago images)

Ein Schloss vor Datenzeilen (Symboldbild). Hacker verschlüsseln mit Ransomware Computer, wie jetzt wieder in den USA. (Quelle: imago images)

Erneut haben Hacker in den USA zugeschlagen und die Computer einer IT-Firma mit Ransomware angegriffen. Deren Kunden, hunderte Unternehmen, müssen ihre Server abschalten.

Auf eine Netzwerk-Software der US-IT-Firma Kaseya ist eine Ransomware-Cyberattacke verübt worden, von der etwa 200 Unternehmen betroffen sein sollen. Die Computernetzwerke von rund 200 Firmen seien bei dem Hackerangriff "verschlüsselt" worden, erklärte die auf Cybersicherheit spezialisierte Beratungsfirma Huntress Labs am Freitag (Ortszeit).

Bei Angriffen mit Ransomware sperren oder verschlüsseln Hacker die Computersysteme ihrer Opfer, um von den Nutzern Geld für die Freigabe ihrer Daten zu erpressen. Kaseya ist nach eigenen Angaben ein führender Anbieter für Informationstechnologie und IT-Sicherheit für kleine und mittlere Unternehmen.

"Wir sind dabei, mit einem hohen Maß an Vorsicht die eigentliche Ursache für den Vorfall zu untersuchen", erklärte Kaseya in einem Forum des Onlinedienstes Reddit. Die Firma forderte ihre Kunden auf, sofort ihren sogenannten VSA-Server abzuschalten, "bis Sie von uns weitere Informationen erhalten". Über den VSA-Server können Unternehmen all ihre Computer und Drucker von einem einzigen Arbeitsplatz aus steuern.

US-Behörden untersucht Attacke

Die US-Behörde für Cybersicherheit (CISA) teilte mit, dass sie den Vorfall untersuche. Sie rief Unternehmen auf, die Anweisungen von Kaseya zu befolgen und ihren VSA-Server sofort abzuschalten. Die Cyberattacke ereignete sich vor dem Wochenende, an dem der Unabhängigkeitstag der USA gefeiert wird.

Im Mai waren die Colonial-Ölpipeline in den USA und die US-Tochter des weltgrößten Fleischproduzenten JBS Opfer eines Cyberangriffs mit Ransomware. Voriges Jahr hatten sich Hacker über Software des US-IT-Unternehmens SolarWinds Zugang zu den Systemen von Ministerien, Behörden und Unternehmen verschafft. Die US-Bundespolizei FBI machte Hacker in Russland für diese Cyberattacken verantwortlich.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Rohstoffe und Währungen

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Wirtschaft & Finanzen > Unternehmen & Verbraucher

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: