Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeWirtschaft & FinanzenUnternehmen & VerbraucherInflation

Rekordinflation: Euro-Teuerung erreicht Höchstwert von 10,6 Prozent


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen
Symbolbild für einen TextDieser Kraftstoff wird deutlich billigerSymbolbild für einen TextEx-Nationalspieler ist totSymbolbild für einen TextMit diesem Gehalt gelten Sie als arm
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Euro-Inflation erreicht Höchstwert

Von dpa
17.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Menschen stehen Schlange vor der Lebensmittelausgabe der Münchner Tafel: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt die Zahl der Tafel-Kunden deutschlandweit inzwischen auf eine Million.
Menschen stehen Schlange vor der Lebensmittelausgabe der Münchner Tafel: Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung schätzt die Zahl der Tafel-Kunden deutschlandweit inzwischen auf eine Million. (Quelle: IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Nie zuvor lag die Inflation im Euroraum so hoch wie im Oktober, zeigt eine neue EU-Schätzung. Zwei Produktgruppen sind besonders teuer geworden.

Die Inflation in der Eurozone hat im Oktober abermals einen Rekordwert erreicht. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Verbraucherpreise um 10,6 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg in einer zweiten Schätzung mitteilte. Es ist die höchste Rate seit Bestehen des Währungsraums. Die in der ersten Schätzung ermittelte Inflationsrate wurde leicht um 0,1 Punkte nach unten korrigiert.

Getrieben wurde die Teuerung erneut durch die Energiepreise, die sich zum Vorjahresmonat um 41,5 Prozent erhöhten. Zudem beschleunigte sich der Preisauftrieb bei Lebens- und Genussmitteln von 11,8 im September auf 13,1 Prozent im Oktober. Stärker stiegen auch die Preise von Industriegütern. Die Kerninflation, bei der im Preis besonders deutlich schwankende Güter wie Energie und Lebensmittel außen vor gelassen werden, stieg von 4,8 auf 5,0 Prozent. Die Kernteuerung gilt unter Ökonomen als entscheidend für die grundlegende Preisentwicklung.

Deutschland im europäischen Mittelfeld

Nach wie vor fallen die Inflationsraten im Währungsraum sehr unterschiedlich aus. Die höchste Geldentwertung weisen die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen mit jeweils mehr als 20 Prozent auf. Frankreich, Spanien und Malta rangieren am anderen Ende der Skala mit Inflationsraten von weniger als 8 Prozent im Oktober. Deutschland liegt mit einer Teuerung nach europäischer Rechnung von 11,6 Prozent im Mittelfeld.

Das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent wird seit langem klar überschritten. Nach einigem Zögern hat die EZB ihre Leitzinsen als Reaktion auf den Preisschock mittlerweile deutlich angehoben. Ob sie das hohe Straffungstempo von zuletzt 0,75 Prozentpunkten beibehält, ist fraglich. An den Finanzmärkten häufen sich die Stimmen, die von einer baldigen Verlangsamung der Straffung ausgehen. Als ein Grund gilt der starke wirtschaftliche Gegenwind, den der Währungsraum wegen des Ukraine-Kriegs verspürt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Ab diesem Bierpreis ist die Schmerzgrenze erreicht
Von Nilofar Eschborn
  • Florian Schmidt
Ein Kommentar von Florian Schmidt
DeutschlandEUInflationLebensmittelLuxemburg
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfe & ServiceFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website