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Coca-Cola: Frau stirbt laut Gerichtsmediziner an zu viel Coca-Cola

Coca-Cola  

Frau stirbt laut Gerichtsmediziner an zu viel Coca-Cola

12.02.2013, 18:51 Uhr | AFP

Coca-Cola: Frau stirbt laut Gerichtsmediziner an zu viel Coca-Cola. Untersuchungsrichter entscheidet: Übermäßiger Coca-Cola-Konsum ist schuld am Tod einer Neuseeländerin. (Quelle: dpa)

Untersuchungsrichter entscheidet: Übermäßiger Coca-Cola-Konsum ist schuld am Tod einer Neuseeländerin. (Quelle: dpa)

Ein Untersuchungsrichter hat entschieden, dass der exzessive Konsum von Coca-Cola einer Neuseeländerin maßgeblich mit zu ihrem Tod geführt hat. Bei Ansicht aller vorliegenden Beweise komme er zu dem Schluss, dass die 30-jährige Mutter von acht Kindern nicht "zu dem Zeitpunkt und auf die Art" gestorben wäre, hätte sie nicht solche "sehr großen Mengen" Cola getrunken, erklärte Richter David Crerar am Dienstag. Er forderte den Coca-Cola-Konzern auf, seine koffeinhaltigen Produkte mit Gesundheitswarnungen zu versehen.

Bis zu zehn Liter Cola täglich

Die aus Invercargill im Süden Neuseelands stammende Natasha Harris trank nach Crerars Angaben jahrelang rund zehn Liter Coca-Cola am Tag, bevor sie im Februar 2010 starb. Harris hatte demnach mehrere Gesundheitsprobleme, die in Verbindung mit dem "extremen" Konsum der koffeinhaltigen Limonade gebracht werden könnten und eine Rolle bei den Herzrhythmusstörungen spielten, an denen sie schließlich starb.

Fettleber durch zu viel Zucker

Eine Untersuchung der Toten hatte ergeben, dass sie eine vergrößerte Leber hatte. Dies wurde auf Fettablagerungen zurückgeführt, die durch exzessive Zuckerzufuhr und einen geringen Kaliumgehalt im Blut ausgelöst wurden. Dadurch können die Herzfunktionen beeinträchtigt werden. Harris trank keinen Alkohol.

Herzrasen und Entzugserscheinungen vor dem Tod

Die Familie von Harris hatte berichtet, dass diese vor ihrem Tod über Herzrasen geklagt hatte. Die achtfache Mutter sei süchtig nach Coca-Cola gewesen. "Sie flippte aus, wenn (keine Cola) mehr da war (...), sie fing an zu zittern, hatte Entzugserscheinungen, wurde wütend, nervös, bissig", sagte ihre Schwiegermutter Vivien Hodgkinson bei einer Befragung zum Tod der 30-Jährigen. Nach Angaben der Familie mussten Harris alle Zähne gezogen werden, die wegen des übermäßigen Cola-Konsums völlig verfault waren.

Richter fordert Warnungen auf Cola-Flaschen

Zwar seien alle Inhaltsstoffe von Coca-Cola legal, fügte Crerar hinzu. Das Unternehmen könne nicht für die Gesundheit von Konsumenten verantwortlich gemacht werden, die "ungesunde Mengen" der Brause tränken. Er empfehle aber Coca-Cola zu prüfen, ob es künftig Warnungen vor übermäßigem Konsum auf seine koffeinhaltigen Produkte drucke.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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