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Chikungunya-Virus: WHO ist besorgt über die Epidemie


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WHO ist besorgt über Chikungunya-Epidemie

Aktualisiert am 18.07.2014Lesedauer: 2 Min.
Chikungunya-Fieber
Das Chikungunya-Virus wird von tagaktiven Stechmücken der Gattung "Aedes" übertragen. (Quelle: dpa)
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In der Karibik und in Mittelamerika breitet sich das Chikungunya-Fieber immer weiter aus. Über 5000 Fälle wurden bestätigt. Die WHO fürchtet eine Epidemie. In der Karibik sind bereits 21 Menschen an der Krankheit gestorben. Um das Infektionsrisiko so klein wie möglich zu halten, müssen sich Urlauber in diesen Gegenden vor Mückenstichen schützen.

Virus wird von Stechmücken übertragen

Ähnlich wie das Dengue- wird das Chikungunya-Fieber von Mücken übertragen. Nach einer Inkubationszeit von knapp einer Woche verursacht die Krankheit plötzliche, starke Gelenkschmerzen an Händen und Füßen. Begleitet werden diese Symptome von rasch ansteigendem und hohem Fieber mit hoher Berührungsempfindlichkeit. Andere häufige Symptome sind Muskel- und Gliederschmerzen, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Beschwerden, so das Auswärtige Amt.

Die akute Phase dauert ein bis zwei Wochen. Danach klingt die Erkrankung von selbst wieder ab. Normalerweise bleiben keine Schäden zurück. Wer die Krankheit überstanden hat, ist danach lebenslang immun. Bei geschwächten Patienten kann die Krankheit aber auch tödlich enden.

Schutz vor Mückenstichen ist am wichtigsten

Wirksame Medikamente oder eine Impfung gegen das Virus gibt es bislang nicht. Eine Linderung der Beschwerden ist möglich. Da das Chikungunya-Fieber einen Virusinfektion ist, helfen Antibiotika nicht. Für Urlauber, die in betroffene Gebiete reisen, ist die Vermeidung von Mückenstichen die wichtigste Schutzmaßnahme. Laut Auswärtigem Amt haben sich Mückenschutzmittel für die Haut, Moskitonetze, eine Imprägnierung der Kleidung sowie Insektensprays oder Räucherspiralen bewährt.

WHO: "Die ganze Lage ist ernst"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt sich besorgt über die Chikungunya-Erkrankungen. "Die ganze Lage ist ernst", sagte die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan bei einem Besuch in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Viele Länder der Region würden gerade Fälle melden.

Karibik und Mittelamerika besonders betroffen

Im vergangenen Dezember wurden nach WHO-Angaben die ersten Chikungunya-Erkrankungen auf dem amerikanischen Kontinent gemeldet. Besonders betroffen sind die Karibik und Mittelamerika. In der Region gibt es nach Angaben der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (OPS) inzwischen 5037 bestätigte Fälle. Auch im östlichen und südlichen Afrika, auf dem indischen Subkontinent, in Südostasien und auf den Inseln im Indischen Ozean ist die Krankheit verbreitet.

Auch bei deutschen Karibik-Urlaubern werden zunehmend Erkrankungen gemeldet. Laut Robert Koch Institut (RKI) wurden für 2014 insgesamt 18 Chikungunya-Infektionen übermittelt (Stand Mai 2014), von denen neun von Reiserückkehrern aus der Karibik stammten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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