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Deutscher Schmerzkongress: Was bringen Apps für Schmerzpatienten?

Deutscher Schmerzkongress  

Was bringen Apps für Schmerzpatienten?

18.10.2018, 10:26 Uhr | dpa

Deutscher Schmerzkongress: Was bringen Apps für Schmerzpatienten?. In Schmerz-Apps können Patienten ein Schmerztagebuch führen, und sie können daran erinnert werden, geplante Übungen zu machen.

In Schmerz-Apps können Patienten ein Schmerztagebuch führen, und sie können daran erinnert werden, geplante Übungen zu machen. Foto: Oliver Killig. (Quelle: dpa)

Mannheim (dpa/tmn) - Dauerschmerz ist längst ein eigenständiges Krankheitsbild. Die Zahl chronisch schmerzgeplagter Patienten wächst, doch ihre Versorgung lässt oft zu wünschen übrig. Kann Telemedizin da Abhilfe schaffen? Auf jeden Fall, sagen Experten.

"Bei Schmerzpatienten gibt es keine so große Notwendigkeit ständiger körperlicher Untersuchungen oder bildgebender Diagnostik", erklärt Prof. Carla Nau, Präsidentin des Deutschen Schmerzkongresses 2018 in Mannheim. Die weitere Therapie fuße vielmehr auf Faktoren, die zum Beispiel von Apps sehr gut unterstützt werden könnten. "Dazu gehört, dass Apps dabei helfen, ein Schmerztagebuch zu führen oder Patienten daran erinnern, bestimmte Übungen zu machen", sagt die Medizinerin.

Gerade bei chronisch schmerzgeplagten Menschen setze die Therapie eben nicht in erster Linie auf Behandlung mit Medikamenten. Sondern es gehe um die Begleitung bestimmter Techniken durch digitale Konzepte - ähnlich wie bei Sport- und Fitness-Apps, sagt Nau, die in Lübeck die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin leitet.

Sieben bis acht Prozent der Deutschen litten unter chronischen Schmerzen, angesichts der demografischen Entwicklung werde die Zahl eher zunehmen. Außerdem sei der Zugang zu spezieller Schmerzversorgung eingeschränkt. "Da liegt ein großes Potenzial für Telemedizin." Der Markt von Schmerz-Apps aber sei unübersichtlich. Es gebe keine Regularien, viele digitale Angebote seien nicht zusammen mit Experten erstellt und würden nicht wissenschaftlich begleitet.

"Wir brauchen letztendlich Qualitätssicherungsmaßnahmen", sagt Nau. In App-Stores gebe es mehrere Tausend Produkte zum Thema Schmerz. Klinische Studien lägen nur für eine geringere zweistellige Zahl vor.

Unabdingbar sei, dass der Arzt sich gemeinsam mit dem Patienten in die Nutzung von Apps einbringe, gegebenenfalls eine Auswahl trifft und damit arbeitet. "Der Arzt nutzt die App als Link zum Patienten, um dann mit ihm die Therapie zu gestalten." Der Nutzen des Ganzen laut Nau: Der Terminkalender des Arztes wird entlastet - und die Patienten scheinen zufriedener, wenn sie trotz App und Autonomie den Eindruck haben, jederzeit mit dem Arzt in Kontakt treten zu können.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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