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Barmer rät zu Mückenschutz: Risiko von West-Nil-Virus-Infektion

Barmer rät zu Mückenschutz  

Risiko von West-Nil-Virus-Infektion

04.10.2019, 12:54 Uhr | dpa

Barmer rät zu Mückenschutz: Risiko von West-Nil-Virus-Infektion. Der Insektenschutz in den Fenstern sollte noch bleiben, da sich Mücken in warme Räume flüchten können.

Der Insektenschutz in den Fenstern sollte noch bleiben, da sich Mücken in warme Räume flüchten können. Foto: Andreas Lander/zb/dpa. (Quelle: dpa)

Dresden (dpa) - Die Barmer Ersatzkasse in Sachsen hat vor der Übertragung gefährlicher Krankheiten durch Mücken gewarnt. "Bei der Gartenarbeit sollte man den Mückenschutz nicht vernachlässigen.

Auch der Insektenschutz in den Fenstern sollte noch bleiben, denn in den kühler werdenden Nächten retten sich Mücken gern in die wohlig warmen Räume", erklärte Geschäftsführer Fabian Magerl. Die Barmer hat dazu eine Hotline eingerichtet.

Im September hatt das Robert-Koch-Institut (RKI) in Sachsen und damit erstmals in Deutschland überhaupt eine von Mücken übertragene Infektion und Erkrankung mit dem West-Nil-Virus nachgewiesen. Betroffen war ein 70-jähriger Mann, der auf dem Lande lebt und vorher nicht im Ausland war. Er erkrankte an einer von Mückenstichen ausgelösten Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten. Inzwischen ist er wieder genesen, hieß es.

Nach Angaben des RKI tauchten mit dem West-Nil-Virus infizierte Mücken in diesem Jahr vor allem in Sachsen, Bayern, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Hamburg auf. Mit dem Beginn des kühleren Herbstwetters sinke zwar die Wahrscheinlichkeit weiterer menschlicher Infektionen, betonte die Barmer. Wenn jedoch die Sommer auch in Zukunft so überdurchschnittlich lang und warm würden, sei mit einer Ausbreitung des Virus auch in Deutschland zu rechnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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