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Kopfschmerzen: Tabletten nicht öfter als zehn Tagen im Monat nehmen


Bei Kopfschmerzen auf "10-20-Regel" achten

Nina Bürger

31.10.2011Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Kopfschmerzen: Tabletten nur mit Vorsicht einnehmen.
Kopfschmerzen: Tabletten nur mit Vorsicht einnehmen. (Quelle: archiv-bilder)
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Kopfschmerzen sind ein lästiges Volksleiden. Besonders häufig ist Spannungskopfschmerz. Doch nicht immer ist eine Selbstmedikation ratsam. Die "10-20-Regel" besagt, wie viele Tabletten Sie im Monat maximal nehmen dürfen.

Tabletten können Kopfschmerzen schlimmer machen

Wer regelmäßig unter Kopfschmerzen leidet, geht häufig den einfachsten Weg und greift zu rezeptfreien Kopfschmerztabletten. Doch dabei ist Vorsicht geboten: Zu viele Schmerzmittel können Kopfschmerzen verstärken oder süchtig machen. Wenn Kopfschmerzen oft auftreten und heftiger werden, sollten Sie sich von einem Arzt untersuchen lassen. Sinnvoll ist es zudem bei der Therapie von Kopfschmerzen die "10-20-Regel" zu beachten, die Prof. Dr. Hartmut Göbel, Chefarzt an der Schmerzklinik Kiel entwickelt hat. Kopfschmerz- und Migränemittel sollten an nicht mehr als zehn Tagen im Monat gemäß der in der Packungsbeilage empfohlenen Dosierung eingenommen werden. Wichtig ist, dass Sie an den anderen 20 Tagen im Monat keine Schmerzmittel zu sich nehmen.

Kopfschmerzen richtig behandeln

Die "10-20-Regel" dient dem Vermeiden und Erkennen von Medikamentenübergebrauchs-Kopfschmerz (MÜK). Statt häufig eine geringe Dosis Schmerzmittel zu nehmen, ist es besser, den Kopfschmerz einmal richtig zu behandeln. Sinnvoll ist außerdem ein Schmerzkalender, in dem Patienten die Häufigkeit, Stärke und Behandlung ihrer Kopfschmerzen festhalten. Wird ein MÜK vermutet, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. In der Regel muss dann unter ärztlicher Beobachtung eine Medikamentenpause eingelegt werden.

Die drei Arten des Kopfschmerzes

Grundsätzlich unterscheiden Mediziner primäre und sekundäre Kopfschmerzen. Primäre Kopfschmerzen sind sehr häufig und treten über einen längeren Zeitraum auf. Dies ist auch ein Sammelbegriff für Beschwerden, deren organische Ursache Routineuntersuchungen nicht aufspüren können. Dazu zählen auch Migräne und Spannungskopfschmerzen. Nach Schätzungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) leidet jeder Zehnte in Deutschland unter Migräne. Spannungskopfschmerzen noch häufiger. Eine weitere Art der primären Kopfschmerzen sind die Cluster-Kopfschmerzen. Diese sind besonders schmerzhaft und betreffen nur ein Prozent der Deutschen. Sekundäre Kopfschmerzen dagegen sind Folgen von Erkrankungen wie Grippe, Bluthochdruck, Entzündungen oder Krebs. (Stirnhöhlenentzündung: Kopfschmerzen gehören meist dazu)

Wie tut´s weh?

Bei Migräne wird der Schmerz als „pulsierend“ beschrieben. Man ist seh- und hörempfindlich. Außerdem verstärkt jede Art von Bewegung diesen Schmerz. Ausgelöst wird er von verschieden Faktoren wie Stress, Schlaf-Störungen, Alkohol oder Nikotin. Anders wiederum ist es bei Spannungskopfschmerzen. Hier können Sauerstoffmangel, Lärm oder Wetterwechsel, aber auch Stress, die Auslöser sein. Spannungskopfschmerzen sind drückend und/oder ziehend.

Die innere Ruhe finden

Um nicht immer gleich nach der schmerzlindernden Tablette zu greifen, kann man sanftere Methoden ausprobieren. Lange umstritten waren alternative Heilmethoden, doch haben Mediziner ihre Meinung dazu geändert. So lindern auch Akupunktur, Akupressur oder Shiatsu Kopfschmerzen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach einem Zuschuss für asiatische Heilmethoden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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