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Mysteriöse Lungenkrankheit: Ausmaß grĂ¶ĂŸer als gedacht

Von dpa
Aktualisiert am 19.01.2020Lesedauer: 3 Min.
Viele Erkrankungen: An einem neuartigen China-Virus ist bereits ein zweiter Mensch gestorben. (Quelle: Glomex)
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Mehr als 1.700 Menschen: So viele Menschen sollen von der rĂ€tselhaften Krankheit betroffen sein. Das schĂ€tzen britische Experten – und warnen vor einer Ansteckung von Mensch zu Mensch.

Die Ausbreitung der rĂ€tselhaften Lungenkrankheit in China ist möglicherweise viel grĂ¶ĂŸer als bisher angenommen. Das britische Zentrum fĂŒr die Analyse globaler Infektionskrankheiten am Imperial College London schĂ€tzt die wahre Zahl der Infizierten auf mehr als 1.700.

Auch warnen die Experten vor einer Übertragung von Mensch zu Mensch. Die zentralchinesische Metropole Wuhan berichtete am Sonntag, dass bei 17 weiteren Lungenkranken das neuartige Coronavirus entdeckt worden sei. Die Zahl der in China bestĂ€tigten FĂ€lle steigt damit auf 62. Zwei Patienten sind bisher gestorben.

Rechenmodell geht von 1.700 Erkrankten aus

"Es ist wahrscheinlich, dass der Ausbruch des neuen Coronavirus in Wuhan bedeutend mehr FĂ€lle mit mittleren oder schweren Erkrankungen der Atemwege verursacht hat als bisher berichtet", heißt es in der Studie der Experten vom Imperial College London, das auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die britische Regierung berĂ€t.

Die SchĂ€tzung von mehr als 1.700 Infektionen geht auf ein Rechenmodell zurĂŒck, in dem die Fachleute die drei im Ausland festgestellten Infektionen mit der Zahl der Flugreisenden, der Bevölkerung und der Inkubationszeit zugrunde gelegt haben. So leben im Einzugsgebiet des Flughafens von Wuhan rund 19 Millionen Menschen, von denen aber nur rund 3.400 Personen am Tag ins Ausland fliegen.

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Übertragung von Mensch zu Mensch "nicht ausgeschlossen"

In Thailand sind zwei Infektionen und in Japan ein Fall bei Reisenden aus Wuhan bestĂ€tigt worden. Die drei Patienten hatten auch nicht den Tiermarkt besucht, der nach amtlichen Angaben mit den meisten anderen Infektionen in Wuhan in Verbindung gebracht wurde. Unter Hinweis auf die Erfahrungen mit Ă€hnlichen Coronaviren wie Sars oder Mers warnen die Experten aus London, "dass eine selbst erhaltene Übertragung von Mensch zu Mensch nicht ausgeschlossen werden sollte".

Coronaviren verursachen oft harmlose Erkrankungen wie ErkĂ€ltungen – allerdings gehören auch Erreger gefĂ€hrlicher Atemwegskrankheiten wie Sars und Mers dazu. Es wird vermutet, dass das neuartige Virus aus der Tierwelt kommt. Bislang gab es laut WHO aber "keine klaren Beweise" fĂŒr eine Übertragung von Mensch zu Mensch.

VerdachtsfÀlle aus mehreren LÀndern gemeldet

Der neue Erreger ist nach Angaben von Experten dem Sars-Virus sehr Ă€hnlich. Sars steht fĂŒr "Severe Acute Respiratory Syndrome", also Schweres Akutes Atemwegssyndrom. Bei der Sars-Pandemie waren 2002/2003 von China ausgehend weltweit rund 8.000 Menschen an der Lungenseuche erkrankt. Knapp 800 starben.

Nach dem Ausbruch der neuen Lungenkrankheit in Wuhan wurden bereits VerdachtsfĂ€lle aus Hongkong, Taiwan, SĂŒdkorea, Singapur, Vietnam und Nepal berichtet. Mindestens drei verdĂ€chtige Patienten gibt es auch in den chinesischen StĂ€dten Shenzhen und Shanghai, wie die Hongkonger Zeitung "South China Morning Post" berichtete.

19 Patienten geheilt

Die 17 neuen Infektionen in Wuhan seien bei der Untersuchung von weiteren Patienten festgestellt worden, die in verschiedenen KrankenhÀusern der Stadt mit Lungenleiden unbekannter Ursache behandelt worden seien, berichtete das Gesundheitsamt. Drei von ihnen seien ernsthaft erkrankt. Der Rest sei stabil. Somit steigt die Gesamtzahl der Patienten im kritischen Zustand auf acht.

Das Alter der neu entdeckten Patienten reiche von 30 bis 79 Jahren, hieß es. Die Behörden verfolgten jetzt, welche Personen mit ihnen engen Kontakt gehabt hĂ€tten. Die Stadt werde ihre Suche nach weiteren VerdachtsfĂ€llen ausweiten und Tests machen, kĂŒndigte das Gesundheitsamt an. Von den 62 bestĂ€tigten Patienten seien bisher 19 als geheilt entlassen worden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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