Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Sucht >

Bericht 2020: Zahl der Drogentoten steigt deutlich an – Corona-Krise schuld?

Alarmierender Bericht  

Zahl der Drogentoten steigt deutlich an

25.03.2021, 11:36 Uhr | dpa

Bericht 2020: Zahl der Drogentoten steigt deutlich an – Corona-Krise schuld?. Drogen: Die häufigste Todesursache durch Drogen war 2020 die Überdosierung von Opioiden. (Symbolbild) (Quelle: Getty Images/Rattankun Thongbun)

Drogen: Die häufigste Todesursache durch Drogen war 2020 die Überdosierung von Opioiden. (Symbolbild) (Quelle: Rattankun Thongbun/Getty Images)

Aktuelle Daten zeigen: Illegale Substanzen sind weiterhin auf dem Vormarsch. Zudem könnte die Corona-Krise die Situation für suchtkranke Menschen noch einmal verschärft haben. 

Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist erneut deutlich gestiegen. Wegen des Konsums illegaler Substanzen starben im vergangenen Jahr 1.581 Menschen, wie die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) mitteilt. 

Das waren 183 gemeldete Fälle (13 Prozent) mehr als 2019. Häufigste Ursache waren weiterhin Überdosierungen von Opioiden wie Heroin und Morphin. Daran starben 572 Menschen, nachdem es im Jahr zuvor noch 650 gewesen waren. An Langzeitschädigungen durch Drogenkonsum starben nun 432 Menschen.

Corona-Krise verschlimmert die Situation

Ludwig sagt: "Die Lage ist für suchtkranke Menschen durch die Pandemie mehr denn je dramatisch." Viele seien durch Corona in eine verstärkte Lebenskrise geraten. "Gewohnte Strukturen, persönliche Hilfsangebote und Ansprechpartner sind quasi von einem Tag auf den anderen weggebrochen." Suchthilfe vor Ort müsse gerade jetzt aufrechterhalten werden.

Die meisten Drogentoten gab es 2020 den Angaben zufolge weiterhin in den bevölkerungsreichsten Bundesländern Nordrhein-Westfalen (401 Tote) und Bayern (248 Tote) sowie in Berlin (216 Tote).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Sucht

shopping-portal