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Corona-Reisewarnung für diese Reiseziele: Was bedeutet das für meinen Urlaub?

Mehrere Gebiete in Frankreich  

Diese Urlaubsländer zählen zu den Risikogebieten

18.09.2020, 09:49 Uhr
Corona-Reisewarnung für diese Reiseziele: Was bedeutet das für meinen Urlaub? . Eine Flugzeug startet vom Flughafen Frankfurt aus: Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder verlängert.  (Quelle: dpa/Andreas Arnold)

Eine Flugzeug startet vom Flughafen Frankfurt aus: Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder verlängert. (Quelle: Andreas Arnold/dpa)

Wegen der Corona-Pandemie fällt dieses Jahr für viele der Urlaub in der Türkei, Ägypten oder Spanien aus. Die Länder zählen zu den Risikogebieten oder unterliegen einer Reisewarnung. 

Seit März gilt eine Reisewarnung für weite Teile der Welt – ein einmaliger Vorgang. Und dabei bleibt es zunächst. Die Bundesregierung hat die Reisewarnung für Touristen wegen der Corona-Pandemie für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 30. September verlängert. Danach soll es "weltweit differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise" geben. Davon unabhängig ist die Einstufung bestimmter Staaten oder Regionen als Risikogebiete. 

Ist die Reisewarnung auch eine Reiseverbot?

Eine Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren. Die Reisewarnung erfolgt unabhängig von der Einstufung von Ländern als Risikogebiete. 

Die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wurde zwar für viele europäische Urlaubsländer aufgehoben – dennoch gilt sie für zahlreiche andere beliebte Reiseziele weiter. Viele der Länder gelten auch als Risikogebiete. Sie können zwar trotzdem in diesen Regionen einen Urlaub planen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Unter anderem sind Corona-Tests für Reiserückkehrer  aus Risikogebieten derzeit Pflicht.. 

Was sind Risikogebiete und wie werden sie eingestuft?

Das Bundesministerium für Gesundheit definiert als Corona-Risikogebiet einen Staat oder auch eine Region außerhalb Deutschlands, für die ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 gilt. 

Welches Land oder welche Region als Risikogebiet eingestuft wird, entscheiden das Bundesministerium für Gesundheit, das Innenministerium sowie das Auswärtige Amt. Dabei wird zunächst festgestellt, in welchen Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gab. In einem zweiten Schritt wird überprüft, ob die Staaten, die diesen Wert unterschreiten, trotzdem ein erhöhtes Infektionsrisiko aufweisen. Auch die aktuellen Corona-Maßnahmen des jeweiligen Landes sowie Infektionszahlen, Testkapazitäten und durchgeführte Tests spielen bei der Bewertung eine Rolle. Liegen keine verlässlichen Informationen vor, wird auch das berücksichtigt. 

Die Bundesregierung überprüft regelmäßig, inwieweit Gebiete (weiterhin) als Risikogebiete einzustufen sind. Deshalb kann es bei der Liste der Risikogebiete zu kurzfristigen Änderungen kommen. 

Was ist der Unterschied zur Reisewarnung?

Zusätzlich zur Kennzeichnung als Risikogebiet gibt es die offizielle Reisewarnung sowie Reisehinweise des Auswärtigen Amtes. Die Behörde schätzt dazu die Gefahrenlage in einem Land ein und entscheidet, ob es von einer Reise abrät (Reisehinweis) oder davor warnt (Reisewarnung). 


Die Reisewarnung gilt aktuell (Stand: 13. September 2020) für mehr als 160 Staaten weltweit bis zum 30. September. Für einzelne Länder könnte sie vorher aufgehoben werden. Allerdings eher nicht, wenn das Land als Risikogebiet gilt. Umgekehrt gibt es aber Länder wie Australien, für die zwar eine Reisewarnung gilt, die aber nicht als Risikogebiet ausgeschrieben sind. Gilt für ein Land die Reisewarnung, können Sie in der Regel eine Pauschalreise kostenfrei stornieren. Die Reisewarnung wird in diesen Fällen als außergewöhnlicher Umstand gewertet. Da meist für Länder, die als Risikogebiet ausgeschrieben sind, gleichzeitig eine Reisewarnung besteht, gilt hier in der Regel das gleiche. 

Können Sie in Risikogebiete reisen?

Grundsätzlich kommt die Einstufung als Risikogebiet ebenso wenig wie die offizielle Reisewarnung einem Reiseverbot gleich. Sofern Flüge stattfinden, Hotels Sie aufnehmen und Sie einreisen dürfen, können Sie Ihren Urlaub trotzdem planen. Sie sollten dabei jedoch einiges beachten. 

Was gilt für Reiserückkehrer aus Risikogebieten?

Wenn Sie aus dem Ausland nach Deutschland einreisen und sich innerhalb der vergangenen 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind Sie verpflichtet, sich nach der Ankunft auf das Coronavirus testen zu lassen und sich bis mindestens zur Übermittlung des Testergebnisses in häusliche Quarantäne zu begeben. Zusätzlich müssen Sie die für Ihren Wohnort zuständige Behörde – in der Regel das lokale Gesundheitsamt – informieren.

Ausnahmen gelten nur in einigen Bundesländern zum Beispiel dann,  wenn Sie nur auf der Durchreise sind oder einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist und in Deutschland anerkannt wird. Hinzu kommen die Quarantäne-Bestimmungen im Reiseland bei einem positiven Corona-Test: Meist ist eine Rückreise nach Deutschland innerhalb der Quarantäne nicht möglich.  

Wegen der Quarantäne-Regelungen sollten besonders Familien mit schulpflichtigen Kindern darauf achten, dass sie mindestens zwei Wochen vor Schulbeginn wieder zurück sind. In einigen Bundesländern gilt die Quarantäne als unentschuldigtes Fehlen. Auch Arbeitnehmer sollten beachten, dass es nach dem Infektionsschutzgesetz in vielen Bundesländern nur dann Lohnentschädigungen im Quarantäne-Fall gibt, wenn die Quarantäne nicht aufgrund einer Reise in ein Risikogebiet angeordnet wurde. 

Sollten Sie im Urlaubsland an dem Coronavirus erkranken, übernimmt normalerweise Ihre Auslandsreisekrankenversicherung die Behandlungskosten. Doch wer trotz Reisewarnung und Einstufung als Risikogebiet in ein Land reist, ist in der Regel nicht durch diese Versicherung geschützt. Sie sollten sich daher zuvor gut beraten lassen und eine spezielle Krankenversicherung abschließen. Dabei müssen Sie mit deutlich höheren Kosten und eingeschränkten Leistungen rechnen. 

Welche Länder zählen zu den Risikogebieten?

Folgende Staaten werden vom Robert Koch-Institut aktuell (Stand: 17. September 2020) als Gebiete, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit Covid-19 besteht, ausgewiesen:

  • Afghanistan (seit 15. Juni)
  • Ägypten (seit 15. Juni)
  • Albanien (seit 15. Juni)
  • Algerien (seit 15. Juni)
  • Andorra - das Fürstentum Andorra (seit 26. August)
  • Angola (seit 15. Juni)
  • Antigua und Barbuda (seit 17. Juni)
  • Äquatorialguinea (seit 15. Juni)
  • Argentinien (seit 15. Juni)
  • Armenien (seit 15. Juni)
  • Aserbaidschan (seit 15. Juni)
  • Äthiopien (seit 15. Juni)
  • Bahamas (seit 15. Juni)
  • Bahrain (seit 15. Juni)
  • Bangladesch (seit 15. Juni)
  • Barbados (seit 15. Juni)
  • Belarus (seit 15. Juni)
  • Belgien –derzeit gelten als Risikogebiete: Region Brüssel (seit 21. August)
  • Belize (seit 15. Juni)
  • Benin (seit 15. Juni)
  • Bhutan (seit 15. Juni)
  • Bolivien (seit 15. Juni)
  • Bosnia und Herzegowina (seit 15. Juni)
  • Brasilien (seit 15. Juni)
  • Bulgarien – die folgenden Verwaltungsbezirke („Oblaste“) gelten derzeit als Risikogebiete: Blagoevgrad (seit 7. August):
  • Burkina Faso (seit 15. Juni)
  • Burundi (seit 15. Juni)
  • Cabo Verde (seit 3. Juli)
  • Chile (seit 15. Juni)
  • Costa Rica (seit 15. Juni)
  • Côte d'Ivoire (seit 15. Juni)
  • Dominica (seit 17. Juni)
  • Dominikanische Republik (seit 15. Juni)
  • Dschibuti (seit 15. Juni)
  • Ecuador (seit 15. Juni)
  • El Salvador (seit 15. Juni)
  • Eritrea (seit 15. Juni)
  • Eswatini (seit 15. Juni)
  • Frankreich – folgende Überseegebiete/Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:
  1. Île-de-France (seit 24. August)
  2. Provence-Alpes-Côte d’Azur (seit 24. August)
  3. Occitanie (seit 9. September)
  4. Nouvelle-Aquitaine (seit 9. September)
  5. Auvergne-Rhone-Alpes (seit 9. September)
  6. Korsika (seit 9. September)
  7. Überseegebiet: Französisch-Guyana (seit 21. August)
  8. Überseegebiet: Guadeloupe (seit 26. August)
  9. Überseegebiet: St. Martin (seit 26. August)
  • Gabun (seit 15. Juni)
  • Gambia (seit 15. Juni)
  • Ghana (seit 15. Juni)
  • Grenada (seit 17. Juni)
  • Guatemala (seit 15. Juni)
  • Guinea (seit 15. Juni)
  • Guinea Bissau (seit 15. Juni)
  • Guyana (seit 15. Juni)
  • Haiti (seit 15. Juni)
  • Honduras (seit 15. Juni)
  • Indien (seit 15. Juni)
  • Indonesien (seit 15. Juni)
  • Irak (seit 15. Juni)
  • Iran (seit 15. Juni)
  • Israel (seit 3. Juli)
  • Jamaika (seit 15. Juni)
  • Jemen (seit 15. Juni)
  • Kamerun (seit 15. Juni)
  • Kasachstan (seit 15. Juni)
  • Katar (seit 15. Juni)
  • Kenia (seit 15. Juni)
  • Kirgisistan (seit 15. Juni)
  • Kolumbien (seit 15. Juni)
  • Komoren (seit 15. Juni)
  • Kongo DR (seit 15. Juni)
  • Kongo Rep (seit 15. Juni)
  • Korea (Volksrepublik) (seit 15. Juni)
  • Kosovo (seit 15. Juni)
  • Kroatien - die folgenden Gespanschaften gelten derzeit als Risikogebiete:
  1. Šibenik-Knin (seit 20. August)
  2. Split-Dalmatien (seit 20. August)
  3. Zadar (seit 2. September)
  4. Dubrovnik-Neretva (seit 9. September)
  5. Pozega-Slavonia (seit 9. September)
  • Kuba (seit 15. Juni)
  • Kuwait (seit 15. Juni)
  • Lesotho (seit 15. Juni)
  • Libanon (seit 15. Juni)
  • Liberia (seit 15. Juni)
  • Libyen (seit 15. Juni)
  • Madagaskar (seit 15. Juni)
  • Malawi (seit 15. Juni)
  • Malediven (seit 17. Juli)
  • Mali (seit 15. Juni)
  • Marokko (seit 15. Juni)
  • Mauretanien (seit 15. Juni)
  • Mexiko (seit 15. Juni)
  • Mongolei (seit 15. Juni)
  • Montenegro (15. – 19. Juni und seit 17. Juli)
  • Mosambik (seit 15. Juni)
  • Namibia (seit 15. Juni)
  • Nepal (seit 15. Juni)
  • Nicaragua (seit 15. Juni)
  • Niederlande - die folgenden autonomen Länder gelten derzeit als Risikogebiete:
  1. Aruba (seit 26. August)
  2. St. Maarten (seit 26. August)
  • Niger (seit 15. Juni)
  • Nigeria (seit 15. Juni)
  • Nordmazedonien (seit 15. Juni)
  • Oman (seit 15. Juni)
  • Pakistan (seit 15. Juni)
  • Palästinensische Gebiete (seit 3. Juli)
  • Panama (seit 15. Juni)
  • Papua-Neuguinea (seit 17. Juni)
  • Paraguay (seit 15. Juni)
  • Peru (seit 15. Juni)
  • Philippinen (seit 15. Juni)
  • Republik Moldau (seit 15. Juni)
  • Rumänien – die folgenden Gebiete („Kreise“) gelten derzeit als Risikogebiete:
  1. Arges (seit 7. August)
  2. Bacău (seit 12. August)
  3. Bihor (seit 7. August)
  4. Brăila (seit 12. August)
  5. Brașov (seit 12. August)
  6. București (seit 12. August)
  7. Dâmbovița (seit 12. August)
  8. Iasi (seit 9. September)
  9. Ilfov (seit 12. August)
  10. Prahova (seit 12. August)
  11. Vâlcea (seit 20. August)
  12. Vaslui (seit 12. August)
  • Russische Föderation (seit 15. Juni)
  • Sankt Kitts und Nevis (seit 16. Juni)
  • Saint Lucia (seit 15. Juni)
  • Saint Vincent und die Grenadinen(seit 16. Juni)
  • Sambia (seit 15. Juni)
  • São Tomé und Príncipe (seit 16. Juni)
  • Saudi Arabien (seit 15. Juni)
  • Schweiz – folgenden Kantone gelten als Risikogebiete: Genf (seit 9. September) und Waadt (Vaud) (seit 9. September)
  • Senegal (seit 15. Juni)
  • Serbien (seit 15. Juni)
  • Seychellen (seit 17. Juli)
  • Sierra Leone (seit 15. Juni)
  • Simbabwe (seit 15. Juni)
  • Somalia (seit 15. Juni)
  • Spanien - ganz Spanien, einschl. Kanarische Inseln (seit 2. September)
  • Sri Lanka (seit 15. Juni)
  • Südafrika (seit 15. Juni)
  • Sudan (seit 15. Juni)
  • Südsudan (seit 15. Juni)
  • Surinam (seit 15. Juni)
  • Syrische Arabische Republik (seit 15. Juni)
  • Tadschikistan (seit 15. Juni)
  • Tansania (seit 15. Juni)
  • Tschechien - die Stadtregion Prag gilt als Risikogebiet (seit 9. September)
  • Timor Leste (Osttimor) (seit 17. Juni)
  • Togo (seit 15. Juni)
  • Trinidad Tobago (seit 15. Juni)
  • Tschad (seit 15. Juni)
  • Türkei (seit 15. Juni)
  • Turkmenistan (seit 17. Juni)
  • Ukraine (seit 15. Juni)
  • USA (seit 3. Juli gesamte USA)
  • Usbekistan (seit 15. Juni)
  • Venezuela (seit 15. Juni)
  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland – das folgende britische Überseegebiet gilt derzeit als Risikogebiet:
  • Gibraltar (seit 26. August)
  • Zentralafrikanische Republik (seit 15. Juni)

Diese Regionen zählen nicht mehr zu den Risikogebieten

Es gibt auch Gebiete, die zu einem beliebigen Zeitpunkt in den vergangenen 14 Tagen Risikogebiete waren, aber derzeit keine mehr sind. Diese sind: 

  • Rumänien: Gebiete („Kreise“) Neamt (7. August – 2. September), Gorj (12. August – 2. September), Galați (12. August – 9. September), Buzău (7. August – 9. September), Vrancea (12. August – 9. September)
  • Belgien: Provinz Antwerpen (5. August – 2. September)
  • Bulgarien: Oblast Dobritch (7. August – 9. September)

Wie ist die Lage in beliebten Reiseländern?

Viele der Risikogebiete sind unabhängig vom Coronavirus keine klassischen Reiseziele. Andere zählen bei deutschen Urlaubern zu den beliebtesten Urlaubsländern. Teilweise können Sie Ihre Reise trotz Ausschreibung als Risikogebiet und Reisewarnung wie geplant antreten, teilweise haben die Länder aber selbst ein Einreiseverbot verhängt. 

Türkei

Das wohl wichtigste Beispiel ist die Türkei: Für den Staat gilt sowohl weiterhin eine Reisewarnung, als auch die Einstufung als Risikogebiet. Mittlerweile hat das Auswärtige Amt die Reisewarnung allerdings zumindest teilweise aufgehoben: Die formelle Warnung vor touristischen Reisen in die Provinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla entfällt.

Bei allen vier Provinzen handelt es sich um Urlaubsregionen an der Westküste. Bisher zählte die Türkei zu den etwa 160 Ländern außerhalb der Europäischen Union und des Schengen-Raums, für die die Reisewarnung eigentlich bis zum 14. September gilt. Mit diesem Schritt macht die Bundesregierung erstmals eine Ausnahme.

Das Auswärtige Amt betonte, dass sie die Reisewarnung "unter der Voraussetzung der strikten Einhaltung des von der türkischen Regierung verfügten umfassenden Tourismus- und Hygienekonzepts" aufgehoben habe. "Dieses beinhaltet unter anderem eine verpflichtende PCR-Testung für alle Reisenden in der Türkei innerhalb von 48 Stunden vor Rückreise nach Deutschland."

Die Kosten von umgerechnet 15 Euro in einem zertifizierten Labor beziehungsweise 30 Euro am Flughafen müssten die Reisenden selbst tragen. Positiv Getestete müssen sich in der Türkei in Quarantäne beziehungsweise in ärztliche Behandlung begeben.

Die Türkei hatte viele Wochen auf diesen Schritt gedrängt. Die deutschen Urlauber gehören zu den größten Touristengruppen in der Türkei. Die Luft-, Land- und Seegrenzen sind schon einige Wochen wieder offen, seit Mitte Juni gibt es kein Einreiseverbot mehr für Deutsche.

Istanbul: Die Türkei hat ihre Grenzen zwar geöffnet, es besteht allerdings weiterhin eine Reisewarnung.  (Quelle: imago images/Arabian Eye)Istanbul: Die Türkei hat ihre Grenzen zwar geöffnet, es besteht allerdings weiterhin eine Reisewarnung. (Quelle: Arabian Eye/imago images)

Zusätzlich gibt es wieder regelmäßige Flüge zwischen Deutschland und der Türkei. Wenn Sie dorthin in den Urlaub reisen, müssen Sie allerdings mit Temperaturmessungen bei der Einreise und eventuellen Corona-Tests rechnen. Bei positivem Test erwarten Sie zudem Quarantänemaßnahmen. Das RKI hält zunächst an der Einstufung als Risikogebiet fest. 


Ägypten 

Auch Ägypten galt vor der Corona-Pandemie als beliebtes Urlaubsziel. Jetzt ist das nordafrikanische Land allerdings stark von Covid-19 betroffen und gilt als Corona-Risikogebiet. Zusätzlich gilt auch die Reisewarnung weiterhin. Die Infektionszahlen steigen und das Gesundheitssystem ist stark belastet. Dennoch haben die ägyptischen Flughäfen seit Juli wieder für den Tourismus geöffnet. Wenn Sie einreisen, müssen Sie jedoch mit Kontrollen und Temperaturmessungen rechnen sowie eine Gesundheitskarte ausfüllen. Auch die Reisemöglichkeiten im Land selber sind eingeschränkt. 


Spanien: Neue Reisewarnung wegen steigender Fallzahlen

Urlauber aus der EU und den Schengenstaaten durften seit dem 21. Juni unbegrenzt nach Spanien einreisen. Nachdem die Infektionszahlen in Spanien jedoch wieder stark angestiegen sind, hat die Bundesregierung Spanien inklusive der beliebten Ferieninseln der Balearen und Kanaren zum Risikogebiet erklärt und auch eine Reisewarnung ausgesprochen.


Reiseveranstalter sagten daraufhin Pauschalreisen nach Mallorca und andere Regionen ab und boten Urlaubern einen vorzeitigen Rückflug an. Für Rückkehrer aus Risikogebieten gilt generell schon seit einigen Wochen, dass sie sich beim Gesundheitsamt melden müssen. Zudem gibt es eine Testpflicht bei der Heimkehr. Länder wie Großbritannien oder Norwegen ordneten sogar Zwangsquarantäne für Rückkehrer aus dem wichtigsten europäischen Urlaubsland an.

USA: Einreiseverbot und Risikogebiet

Die USA haben bereits seit dem 13. März 2020 ein Einreiseverbot für Deutsche verhängt. Zusätzlich gilt von deutscher Seite die Einstufung als Risikogebiet sowie die weltweite Reisewarnung. Reisen in die USA sind damit nur in wenigen Ausnahmefällen möglich. 

Verwendete Quellen:
  • Auswärtiges Amt
  • Robert Koch-Institut
  • Bundesministerium für Gesundheit
  • Nachrichtenagentur dpa
  • ADAC: "Einreisebestimmungen und Corona-Risikogebiete"
  • Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland
  • Verbraucherzentrale Bundesverband
  • Reiseversicherungsportal: reiseversicherung.com
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
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