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Maduro verk├╝ndet Sieg ├╝ber aufst├Ąndische Soldaten

Von dpa, afp, pdi, nhr, aj

Aktualisiert am 01.05.2019Lesedauer: 3 Min.
In Venezuela toben erneut Stra├čenschlachten in Caracas. Die Demonstranten fordern das Abdanken von Maduro.
In Venezuela toben erneut Stra├čenschlachten in Caracas. Die Demonstranten fordern das Abdanken von Maduro. (Quelle: Reuters-bilder)
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Es toben schwere Stra├čenschlachten in Caracas, ein Polizei-Panzer ├╝berf├Ąhrt Demonstranten. Oppositionsf├╝hrer Guaid├│ gibt den Machtkampf nicht auf. Maduro dagegen zeigt sich Siegessicher.

Bei einer neuen Kraftprobe zwischen dem selbst ernannten Interimspr├Ąsidenten Juan Guaid├│ und Staatschef Nicol├ís Maduro haben sich Regierungsgegner und staatliche Sicherheitskr├Ąfte in der venezolanischen Hauptstadt Caracas erneut heftige Auseinandersetzungen geliefert.

Demonstranten schleuderten am Dienstag Steine und Brands├Ątze auf die Beamten. Angeh├Ârige der Nationalgarde feuerten mit Tr├Ąnengas und Schrotmunition in die Menge. Im Fernsehen war zu sehen, wie ein Panzerwagen in eine Menschengruppe raste.

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Nach Angaben der Opposition wurden bei den K├Ąmpfen mindestens 69 Menschen verletzt. Die meisten seien durch Schrotkugeln verwundet worden, schrieb der B├╝rgermeister der Oppositionshochburg Chacao, Gustavo Duque, am Dienstag auf Twitter. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Foro Penal wurden im ganzen Land mindestens 83 Menschen bei Demonstrationen festgenommen.

Aufruf zur offenen Rebellion

Zuvor hatte Guaid├│ einige Soldaten auf seine Seite gezogen und den Rest der Streitkr├Ąfte dazu aufgerufen, Pr├Ąsident Maduro die Gefolgschaft aufzuk├╝ndigen und sich der Opposition anzuschlie├čen. "Maduro hat heute nicht mehr die Unterst├╝tzung der Streitkr├Ąfte", sagte Guaid├│ in einer Videobotschaft.

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Abtr├╝nnige Soldaten befreiten zudem den seit Jahren inhaftierten Oppositionsf├╝hrer Leopoldo L├│pez aus dem Hausarrest. Der Gr├╝nder der Partei Voluntad Popular suchte mit seiner Frau und seiner Tochter zun├Ąchst in der chilenischen Botschaft Schutz und zog sp├Ąter in die diplomatische Vertretung Spaniens weiter.

Das Milit├Ąr gilt als der entscheidende Faktor im Machtkampf. Guaid├│ hat die Streitkr├Ąfte immer wieder dazu aufgerufen, die Seiten zu wechseln - bislang allerdings mit nur geringem Erfolg. Die Gener├Ąle profitieren vom System Maduro und haben daher wenig Interesse an einem Machtwechsel. Kleinere Aufst├Ąnde einfacher Soldaten gegen Maduros Regierung wurden bereits mehrfach niedergeschlagen.

Leopoldo Lopez nach seiner Befreiung mit Soldaten in Caracas.
Leopoldo L├│pez nach seiner Befreiung mit Soldaten in Caracas. (Quelle: Reuters-bilder)

Pr├Ąsident Maduro erkl├Ąrte den Aufstand sp├Ąter f├╝r gescheitert. "Ich danke der Milit├Ąrf├╝hrung f├╝r den Mut bei der Verteidigung des Friedens", sagte er in einer Ansprache am Dienstagabend (Ortszeit). Nach seiner Darstellung wurden die Soldaten unter einem Vorwand zu einer Autobahn nahe dem Milit├Ąrst├╝tzpunkt La Carlota gelockt worden. Als sie merkten, dass es sich um einen Coup der Opposition handelte, seien die meisten umgekehrt, sagte Maduro. Gegen den harten Kern von etwa 20 abtr├╝nnigen Soldaten ermittele nun die Generalstaatsanwaltschaft. "Diese Verr├Ąter werden ihr Schicksal noch kennen lernen", sagte Maduro.

Guaid├│ droht die Verhaftung

Tats├Ąchlich gelang es der Opposition trotz des spektakul├Ąren Coups offenbar zun├Ąchst nicht, gr├Â├čere Truppenteile auf ihre Seite zu ziehen. Verteidigungsminister Vladimir Padrino gelobte Maduro die Treue und erkl├Ąrte, alle Kasernen und St├╝tzpunkte seien unter Kontrolle.

Auch die regierungstreuen Banden ÔÇô sogenannte Colectivos ÔÇô versprachen Maduro ihre Unterst├╝tzung. "Es ist der Moment gekommen, in dem wir die Revolution mit Waffen verteidigen", sagte der Chef der Gruppe La Piedrita, Valent├şn Santana, in einem am Dienstag ver├Âffentlichten Video und streckte ein Schnellfeuergewehr in die Kamera. "Wir werden unseren Pr├Ąsidenten Nicol├ís Maduro verteidigen."

Verb├╝ndete beziehen Position

W├Ąhrend auf den Stra├čen von Caracas mit harten Bandagen um die Macht gerungen wurde, brachten sich auf dem internationalen Parkett die Verb├╝ndeten in Stellung. Aus den USA, Europa und vielen lateinamerikanischen Staaten erhielt Guaid├│ Unterst├╝tzung. Russland, die T├╝rkei, Kuba und Bolivien hingegen stellten sich hinter Maduro.

Agenten des milit├Ąrischen Geheimdienstes Kubas sollen au├čerdem den Auftrag haben, die einfachen Soldaten der venezolanischen Streitkr├Ąfte kontrollieren und Aufst├Ąnde und Verschw├Ârungen bereits im Keim ersticken. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Control Ciudadano sitzen in dem s├╝damerikanischen Land 193 Milit├Ąrs wegen politischer Vergehen in Haft.

Bundesau├čenminister Heiko Maas hoffte angesichts der brenzligen Lage weiterhin auf eine friedliche L├Âsung. "Wir wollen nicht, dass es eine Entwicklung gibt, in der die Waffen sprechen", sagt er nach einem Treffen mit dem brasilianischen Pr├Ąsidenten Jair Bolsonaro. "Jetzt wird es erst einmal darum gehen, verantwortungsvoll zu handeln. Wir wollen das nicht milit├Ąrisch l├Âsen, sondern politisch. Nur das ist wirklich nachhaltig. Dazu k├Ânnen alle ihren Beitrag liefern."

US-Pr├Ąsident Donald Trump drohte Kuba wegen seiner Unterst├╝tzung f├╝r Maduro mit Wirtschaftssanktionen. Laut den USA habe sich der venezolanische Staatschef au├čerdem w├Ąhrend der j├╝ngsten Eskalation nach Kuba absetzen wollen. Russland h├Ątte interveniert und daf├╝r gesorgt, dass er im Land bleibe.

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