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Lateinamerika-Konferenz: Venezuela ohne Einladung in Berlin

Von dpa
Aktualisiert am 28.05.2019Lesedauer: 2 Min.
Bundesau├čenminister Heiko Maas spricht zur Er├Âffnung der Lateinamerika- und Karibik-Konferenz im Ausw├Ąrtigen Amt.
Bundesau├čenminister Heiko Maas spricht zur Er├Âffnung der Lateinamerika- und Karibik-Konferenz im Ausw├Ąrtigen Amt. (Quelle: Ralf Hirschberger./dpa)
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Berlin (dpa) - Bundesau├čenminister Heiko Maas will die lange vernachl├Ąssigten Beziehungen zu Lateinamerika und zur Karibik wieder in Schwung bringen. "Wir sind nichts anderes als nat├╝rliche Verb├╝ndete", sagte er bei einer Konferenz mit rund 20 Au├čenministern in Berlin.

Venezuela ist das einzige Land der Region, das Maas nicht nach Berlin einlud. Er wollte nicht, dass der Machtkampf zwischen Pr├Ąsident Nicol├ís Maduro und seinem Widersacher Juan Guaid├│ die Konferenz bestimmt. "Wir d├╝rfen unsere Beziehungen nicht alleine auf Krisendiplomatie reduzieren", betonte der SPD-Politiker.

Venezuelas Vize-Au├čenminister Yv├ín Gil kam trotzdem nach Berlin. Er traf sich mit den Linken-Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko und Heike H├Ąnsel und wollte am Abend an einer Protestveranstaltung gegen die Venezuela-Politik der Bundesregierung teilnehmen. Termine mit deutschen Regierungsvertretern hatte Gil nicht. Eigentlich sollte sogar Maduros Au├čenminister Jorge Arreaza nach Berlin kommen. Er musste aber kurzfristig zu einer neuen Verhandlungsrunde zwischen Vertretern von Regierung und Opposition in die norwegische Hauptstadt Oslo.

In Venezuela tobt seit Januar ein Machtkampf zwischen Maduro und dem selbst ernannten ├ťbergangspr├Ąsidenten Guaid├│, der Maduro Wahlf├Ąlschung vorwirft. Guaid├│ wird von der Bundesregierung und anderen westlichen Staaten anerkannt. Maduros Regierung wertet das als v├Âlkerrechtswidrige Einmischung in innere Angelegenheiten.

Im April hatte Maas die Lateinamerika-Konferenz mit einer Reise nach Brasilien, Kolumbien und Mexiko vorbereitet. Ziel ist es, neben den Wirtschaftsbeziehungen und der politischen Zusammenarbeit auch Netzwerke im gesellschaftlichen Bereich zu f├Ârdern. Dazu wurde bei der Konferenz eine Initiative zur St├Ąrkung der Frauenrechte ins Leben gerufen.

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Vor allem die deutsche Wirtschaft setzt gro├če Hoffnungen in die Lateinamerika-Initiative. Sie k├Ânne "ein neues Momentum f├╝r unsere Kooperation" sein, sagte Andreas Renschler, Vorsitzender des Lateinamerika-Ausschusses der deutschen Wirtschaft. Er beklagte, dass nur 2,6 Prozent der deutschen Exporte in die Region gingen. Dabei habe Lateinamerika einen Anteil von sieben Prozent an der Weltwirtschaft.

Im Gegensatz zu Deutschland verfolgten die USA und China eine "konsequente Expansionspolitik", sagte Renschler. "Die deutsche Wirtschaft ist dabei, den Anschluss zu verlieren. Unsere Wettbewerber werden st├Ąrker und st├Ąrker."

Maas geht es aber nicht nur um die wirtschaftlichen Beziehungen. Er will in der Region auch Verb├╝ndete f├╝r seine "Allianz der Multilateralisten" finden, mit der er auf den wachsenden Populismus und Nationalismus weltweit reagiert hat. "In einer Welt, in der das Recht des St├Ąrkeren die St├Ąrke des Rechts ersetzt, k├Ânnen Europa, Lateinamerika und die Karibikstaaten nur verlieren", sagte Maas bei der Konferenz. "Wir sind eben alle keine Superm├Ąchte."

Die politische Zusammenarbeit in internationalen Institutionen mit lateinamerikanischen Staaten will Maas ausbauen. Mit 62 L├Ąndern stellen die EU, Lateinamerika und die Karibik fast ein Drittel der Mitglieder der Vereinten Nationen.

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