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Skepsis ├╝ber russischen R├╝ckzug ÔÇô die Nacht im ├ťberblick

Von dpa
Aktualisiert am 30.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Ukrainische Soldaten stehen in Sch├╝tzengr├Ąben n├Ârdlich der Hauptstadt: Russland will angeblich seine Truppen von dort zur├╝ckziehen.
Ukrainische Soldaten stehen in Sch├╝tzengr├Ąben n├Ârdlich der Hauptstadt: Russland will angeblich seine Truppen von dort zur├╝ckziehen. (Quelle: Vadim Ghirda/dpa-bilder)
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Nach Verhandlungen k├╝ndigt Russland an, Kampfhandlungen zu reduzieren. Die Ukraine und der Westen sind nicht ├╝berzeugt. Die USA bef├╝rchten ein Vorgehen gegen US-B├╝rger in Russland. Ein ├ťberblick.

Die russische Ank├╝ndigung, die Kampfhandlungen bei Kiew zu drosseln, ist in der Ukraine und im Westen mit Skepsis aufgenommen worden. "Diese Signale ├╝bert├Ânen nicht die Explosionen russischer Geschosse", sagte der ukrainische Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj in der Nacht zum Mittwoch. Das US-Verteidigungsministerium sieht die russische Ank├╝ndigung als taktisches Man├Âver und warnt vor einer neuen Milit├Ąroffensive in anderen Landesteilen.

Pentagon-Sprecher John Kirby sagte, es sei bislang nur zu beobachten, dass sich "eine sehr kleine Zahl" russischer Truppen n├Ârdlich von Kiew von der ukrainischen Hauptstadt wegbewege. "Wir sind nicht bereit, die russische Begr├╝ndung zu glauben, dass es ein Abzug ist." Es sei m├Âglich, dass die Soldaten dort nur abgezogen w├╝rden, um in einem anderen Teil der Ukraine, etwa der umk├Ąmpften ├Âstlichen Donbass-Region, eingesetzt zu werden. "Wir glauben, dass es sich um eine Repositionierung handelt, nicht um einen Abzug, und dass wir alle vorbereitet sein sollten, eine gr├Â├čere Offensive gegen andere Teile der Ukraine zu erwarten."

Auch Kiew sieht russischen Truppenabzug nur als Umgruppierung

Die ukrainische Milit├Ąrf├╝hrung betrachtet den Abzug russischer Truppen aus den Fronten n├Ârdlich von Kiew nur als Umgruppierung. Der "sogenannte Truppenabzug" sei eher eine Rotation von Einheiten, mit der die ukrainische Milit├Ąrf├╝hrung get├Ąuscht werden solle, erkl├Ąrte der ukrainische Generalstab in der Nacht zum Mittwoch. Das russische Milit├Ąr habe einige Einheiten aus der Umgebung von Kiew und Tschernihiw abgezogen, hie├č es in dem Lagebericht weiter.

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US-Ministerium: "Bedrohung f├╝r Kiew ist nicht vorbei"

Russland k├Ânne Kiew weiter aus der Ferne mit Raketen beschie├čen, warnte Kirby. "Die Bedrohung f├╝r Kiew ist nicht vorbei", sagte Kirby. Nach neuen Friedensgespr├Ąchen mit der Ukraine hatte Russland am Dienstag zugesagt, seine Kampfhandlungen bei Kiew und Tschernihiw deutlich zur├╝ckzufahren.

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Vize-Verteidigungsminister Alexander Fomin sagte nach einem Treffen in Istanbul, seine Regierung wolle so Vertrauen aufbauen und weitere Verhandlungen erm├Âglichen.

London sieht russische Offensive bei Kiew als gescheitert an

Die britische Milit├Ąraufkl├Ąrung betrachtet die russische Offensive zur Einkesselung der ukrainischen Hauptstadt Kiew als gescheitert, wie aus einem Update des Verteidigungsministeriums hervorgeht. Zudem lasse die russische Ank├╝ndigung, den milit├Ąrischen Druck auf Kiew zu senken, darauf schlie├čen, dass Russland seine Initiative in der Region verloren habe. Britische Milit├Ąrexperten hielten es nun f├╝r "h├Âchst wahrscheinlich", dass Russland seine Kampfkraft aus dem Norden der Ukraine in den S├╝dosten verlege. Dort solle jetzt die Offensive in der Region Luhansk und Donezk verst├Ąrkt werden.

Selenskyj: Streitkr├Ąfte einzige Garantie f├╝r ├ťberleben

"Die Verteidigung der Ukraine ist unsere Aufgabe Nummer eins, alles andere wird davon abgeleitet", betonte Selenskyj in seiner t├Ąglichen Videoansprache. Nur auf dieser Grundlage k├Ânne mit Russland weiter verhandelt werden. "Der Feind befindet sich weiterhin auf unserem Gebiet." Realit├Ąt sei, dass die ukrainischen St├Ądte weiter belagert und beschossen w├╝rden. Daher seien die ukrainischen Streitkr├Ąfte "die einzige Garantie f├╝r unser ├ťberleben", sagte Selenskyj. "Ukrainer sind nicht naiv."

Wolodymyr Selenskyj bei seiner Videoansprache: Er sieht einen von Russland angek├╝ndigte Truppenr├╝ckzug skeptisch
Wolodymyr Selenskyj bei seiner Videoansprache: Er sieht einen von Russland angek├╝ndigte Truppenr├╝ckzug skeptisch (Quelle: Bildschirmfoto)

USA verlegen weitere Kampfflugzeuge und Soldaten nach Osteuropa

Die US-Streitkr├Ąfte verlegen angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine weitere Kampfflugzeuge, Transportmaschinen und Soldaten nach Osteuropa. Eine Einheit von rund 200 Marineinfanteristen aus den USA sei nach einem Man├Âver in Norwegen nach Litauen verlegt worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, John Kirby. Zudem w├╝rden aus den USA zehn Kampfflugzeuge vom Typ "F/A-18 Hornet" und "ein paar" Transportmaschinen vom Typ "C-130 Hercules" mit rund 200 dazugeh├Ârigen Soldaten nach Osteuropa gebracht.

UN: Humanit├Ąre Krise in Ukraine "Katastrophe auf Katastrophe"

Die humanit├Ąre Krise in der Ukraine als Folge des russischen Angriffskriegs ist nach Ansicht des Chefs des UN-Weltern├Ąhrungsprogramms, David Beasley, "eine Katastrophe auf einer Katastrophe". Bereits vor dem Krieg habe es beispielsweise im Jemen oder an einigen Orten Afrikas schlimme Hunger-Krisen gegeben, wo man nur mit gro├čen M├╝hen ausreichend helfen habe k├Ânnen, sagte Beasley am Dienstag dem UN-Sicherheitsrat in New York. Nun sei die Krise in der Ukraine noch dazugekommen. Das Land sei innerhalb weniger Wochen "vom Brotkorb zu Brot-Schlangen" ver├Ąndert worden.

US-Ministerium: Amerikaner k├Ânnten in Russland festgehalten werden

In einer ungew├Âhnlich harten Reisewarnung hat das US-Au├čenministerium alle Amerikaner darauf hingewiesen, dass sie bei Reisen in Russland von den dortigen Sicherheitsbeh├Ârden festgesetzt werden k├Ânnten. Angesichts der russischen Invasion in die Ukraine sei "das Potenzial f├╝r Bel├Ąstigung von US-B├╝rgern" durch russische Sicherheitsdienste gestiegen, ebenso wie das gezielte Heraussondern und Festsetzen von US-B├╝rgern, teilte das Ministerium in der Reisewarnung mit. "Alle US-B├╝rger, die in Russland wohnen oder reisen, sollten das Land umgehend verlassen", hie├č es.

Das wird am Mittwoch wichtig

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will bei einem Spitzentreffen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften an diesem Mittwoch vor allem praktische Fragen der Arbeitsmarktintegration ukrainischer Fl├╝chtlinge l├Âsen. "Wir haben schon daf├╝r gesorgt, dass diese Menschen mit dem Aufenthaltstitel das Recht haben zu arbeiten", sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Damit dies aber auch tats├Ąchlich m├Âglich ist, m├╝ssen jetzt schnell und pragmatisch ganz praktische Fragen gel├Âst werden."

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