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Ukraine-Krieg sorgt fĂŒr hohe Preise zu Beginn des Ramadan

Von dpa
Aktualisiert am 02.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Muslimische PalÀstinenser kaufen auf dem Al-Zawiya-Markt in Gaza-Stadt ein, um sich auf den heiligen Fastenmonat Ramadan vorzubereiten.
Muslimische PalĂ€stinenser kaufen auf dem Al-Zawiya-Markt in Gaza-Stadt ein, um sich auf den heiligen Fastenmonat Ramadan vorzubereiten. Der Ukraine-Krieg sorgt in vielen muslimisch geprĂ€gten LĂ€ndern fĂŒr steigende Lebensmittelpreise; Russland und die Ukraine sind wichtige Lieferanten fĂŒr Weizen und Sonnenblumenöl. (Quelle: Yousef Masoud/SOPA Images via ZUMA/dpa)
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Mekka (dpa) - FĂŒr die meisten der 1,9 Milliarden Muslime weltweit hat der Fastenmonat Ramadan begonnen. Ein Großteil der arabischen Staaten und auch viele IslamverbĂ€nde in Deutschland riefen den Samstag als ersten Fastentag aus.

GlÀubige Muslime verzichten nun einen Monat lang vom Morgengrauen bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und Sex. Abends kommen die Menschen dann mit Verwandten, Nachbarn oder Freunden zum Fastenbrechen (Iftar) und Beten zusammen.

Kinder, Schwangere, alte und schwer körperlich arbeitende Menschen sind vom Fastengebot ausgenommen. Der Ramadan beginnt traditionell am Tag nach der Sichtung der Mondsichel nach dem Neumond. Dies kann von Land zu Land leicht variieren. In Jordanien beginnt der Ramadan etwa erst am Sonntag.

Im dritten Ramadan wĂ€hrend der Corona-Pandemie haben viele LĂ€nder ihre Auflagen nun gelockert. In Saudi-Arabien, wo auch volle Moscheen wieder erlaubt sind, können GlĂ€ubige den Fastenmonat nun normal feiern. Auch Ägypten lockerte dank sinkender Corona-Zahlen BeschrĂ€nkungen und erlaubte etwa wieder die im Ramadan ĂŒblichen Tafeln fĂŒr BedĂŒrftige. Indien schaffte alle Maßnahmen ab. In den vergangenen Jahren waren dort grĂ¶ĂŸere Menschenansammlungen noch nicht erlaubt gewesen.

Russland und Ukraine sind wichtige Produzenten

In LĂ€ndern wie dem Irak, Ägypten und Tunesien wurde die Sorge um die Pandemie inzwischen von der Angst vor Lebensmittelknappheit verdrĂ€ngt. Schuld daran ist Russlands Krieg in der Ukraine.

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Russland und die Ukraine sind fĂŒr viele arabische Staaten wichtige Lieferanten fĂŒr Weizen und Sonnenblumenöl. Nun drohen EngpĂ€sse. Vielerorts steigen deshalb bereits die Preise. Im Libanon sowie den BĂŒrgerkriegslĂ€ndern Jemen und Syrien mĂŒssen viele arme Menschen ohnehin seit langem Mahlzeiten auslassen.

In der TĂŒrkei wurden am Freitagabend die ersten Ramadan-Gebete abgehalten. Viele der rund 90.000 Moscheen im Land zieren feierliche SprĂŒche in Leuchtschrift zum heiligen Monat, die zwischen den Minaretten aufgespannt sind. In SupermĂ€rkten liegen Ramadan-Sortimente aus, etwa Datteln und Rosenwasser. TĂŒrkische Ratgeber diskutieren, ob man durch das Fasten abnimmt oder nicht.

IslamverbĂ€nde in Deutschland wollen im Ramadan auch fĂŒr die Opfer von weltweiten Konflikten beten. "In Zeiten des Krieges sind unsere Gedanken bei den Menschen in der Ukraine und anderswo, wo Krieg stets Leid und Zerstörung bringt", sagte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek. "Wir beten fĂŒr die Opfer im Heiligen Monat Ramadan ganz besonders und bitten Gott um Frieden fĂŒr alle Menschen auf der Welt."

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