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US-Außenminister Blinken in Deutschland: "Wir müssen kooperieren"

US-Außenminister in Deutschland  

Blinken: "Wir müssen kooperieren"

25.06.2021, 00:10 Uhr | dpa

US-Außenminister Blinken in Deutschland: "Wir müssen kooperieren". US-Außenminister Anthony Blinken: Die USA setzen unter Präsident Joe Biden auf einen Neustart der deutsch-amerikanischen Beziehungen. (Quelle: dpa/ap)

US-Außenminister Anthony Blinken: Die USA setzen unter Präsident Joe Biden auf einen Neustart der deutsch-amerikanischen Beziehungen. (Quelle: dpa/ap)

In einem Interview hat der neue US-Außenminister bekräftigt, dass die USA stärker mit Deutschland zusammenarbeiten wollen. Dabei gehe es um Themen wie China, der Pandemie und dem Klimawandel.

US-Außenminister Antony Blinken hat den Wunsch seiner Regierung nach partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen Staaten bekräftigt. Im Interview der "ARD-Tagesthemen" sagte Blinken am Donnerstagabend, Washington und Berlin seien sich einig, "dass die Herausforderungen, vor denen wir und unsere Bürger täglich stehen, am besten angegangen werden können, wenn wir Wege der Zusammenarbeit ausloten".

Umgekehrt sei es so, dass "kein Land – weder die USA noch Deutschland - im Alleingang mit der Pandemie, mit dem Klimawandel sowie seinen Folgen und mit dem Wandel durch neue Technologien" fertig werde. Wir müssen kooperieren – das ist die gemeinsame Stoßrichtung Deutschlands und der USA."

Blinken war am Mittwoch zu seinem Antrittsbesuch nach Berlin gekommen und hatte Kanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Heiko Maas getroffen. Die USA setzen unter Präsident Joe Biden auf einen Neustart der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Unter dessen Vorgänger Donald Trump war das Verhältnis zwischen beiden Ländern auf einen Tiefpunkt gestürzt.

Blinken: Beim Umgang mit China an einem Strang ziehen

In der Diskussion um den richtigen Umgang mit China sprach sich Blinken für eine gemeinsame Politik mit den Partnern der USA aus. "Es gibt Aspekte, bei denen eine Gegnerschaft besteht; andere, bei denen wir im Wettbewerb stehen mit China und noch andere Bereiche, bei denen wir kooperieren." Egal um welchen Punkt es gehe, "wir fahren besser, wenn wir China gemeinsam angehen", sagte er.

Zu dem Bau der umstrittenen Pipeline Nord Stream 2 und der damit verbundenen Auseinandersetzung mit der Bundesregierung betonte Blinken, dass sichergestellt werden müsse, "dass Russland diese Pipeline nicht nutzen kann, um andere Staaten unter Druck zu setzen; dass die Russen dies nicht als Waffe instrumentalisieren können gegen die Ukraine, andere Länder in Osteuropa oder sogar gegen Europa insgesamt, weil durch die Pipeline die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas leider weiter zunimmt". Er hoffe sehr auf eine Einigung mit den deutschen Kollegen in den kommenden Wochen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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