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So reagiert die CDU auf Laschets Triell-Auftritt

Von t-online, TiK, cck

30.08.2021Lesedauer: 2 Min.
"Sie legen der Industrie Fesseln an": Die drei Kanzlerkandidaten haben sich in einem ersten Triell kontroverse Debatten um die Klimapolitik, Afghanistan und das Verhältnis zur Linkspartei geliefert. (Quelle: Reuters)
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Im Kanzlertriell diskutierte Laschet mit Baerbock und Scholz. Obwohl eine Blitzumfrage ihn als Verlierer der Debatte sieht, reagiert der CDU-Parteivorstand offenbar begeistert. Es sei ein "starker Auschlag" gewesen.

Der CDU-Vorstand hat offenbar begeistert auf Armin Laschets Auftritt im Kanzlertriell am Sonntagabend reagiert. Der Unionskanzlerkandidat sei in der Debatte mit seinen Konkurrenten von Grünen und SPD überzeugend und offensiv gewesen, lobten nach Angaben aus Teilnehmerkreisen mehrere Präsidiumsmitglieder auf einer Sitzung am Montag, darunter Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn. Sie sprachen von einem "starken Aufschlag".

Laschet habe bewiesen, dass er angreifen könne und die CDU inhaltlich klar von den Mitbewerbern abgegrenzt. Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans hat laut den Angaben aus Teilnehmerkreisen betont, Laschets Auftritt sei ein Moment es Aufbruchs gewesen. "Er hat brilliert". Volker Bouffier, Ministerpräsident in Hessen, sprach von einem ermutigendem Signal, "das Schwung in den Wahlkampf bringe".

Lob für CDU-Kernthemen

In dem Triell des TV-Senders RTL diskutierte Laschet mit Annalena Baerbock (Grüne) und Olaf Scholz (SPD) fast zwei Stunden über zentrale Wahlkampfthemen, wie Klimaschutz und Steuern. Eine Blitzumfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sah am Sonntagabend Scholz als Gewinner der Debatte. 36 Prozent der befragten Zuschauer sahen ihn vorne, nur 25 Prozent sprachen sich für Scholz aus. Baerbock konnte 30 Prozent auf sich vereinen.

Ebenfalls viel Lob erhielt Laschet den Angaben zufolge für seinen Plan, in den letzten Wochen vor der Wahl fünf Kernthemen vorzustellen – jeweils gemeinsam mit Fachpolitikern. An diesem Montag konkretisierte er seine Pläne zum Ausbau erneuerbarer Energien, hier lesen Sie mehr dazu.

Laschet: Rennen ist knapp

Merkel kritisierte in der Präsidiumssitzung zudem die Grünen im Zusammenhang mit dem Desaster beim Abzug der Nato aus Afghanistan, wie es aus den Teilnehmerkreisen weiter hieß. Mehr dazu lesen Sie hier.

Laschet sagte diesen Informationen zufolge im Präsidium, das Rennen sei knapp. Es werde weiterhin darum gehen, die Richtungsentscheidung deutlich zu machen, vor der Deutschland stehe. "Dafür werden wir kämpfen", sagte er demnach.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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