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Niedersachsen-Wahl: FDP fällt in Hochrechnungen auf unter 5 Prozent


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FDP fällt in Hochrechnungen auf unter fünf Prozent

Von dpa, afp, reuters, t-online
Aktualisiert am 09.10.2022Lesedauer: 14 Min.
Parteimitglieder der FDP auf der Wahlparty: Noch ist unklar, ob es die FDP wieder in den Landtag schafft.
Parteimitglieder der FDP auf der Wahlparty: Noch ist unklar, ob es die FDP wieder in den Landtag schafft. (Quelle: Moritz Frankenberg/dpa)
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In den Landtagswahlen in Niedersachsen geht die SPD als Wahlsieger hervor. Ob die FDP es in den Landtag schafft, ist noch unklar. Die Wahl-Nachrichten im Newsblog.

Das Wichtigste im Überblick


Nach der Landtagswahl in Niedersachsen stehen die Zeichen auf Rot-Grün: Ministerpräsident Stephan Weil und die Landes-SPD wurden klar stärkste Kraft – mit deutlich verbesserten Grünen kann es im neuen Landtag für eine Regierungskoalition reichen. Die CDU, die bisher als Juniorpartner mit der SPD regierte, verlor deutlich.

Lesen Sie hier die neuesten Nachrichten zur Wahl im Überblick:

Dann wollen die Parteien Bilanz ziehen

21.43 Uhr: Nach der Landtagswahl in Niedersachsen beraten die im Bundestag vertretenen Parteien am Montag in Berlin über das Ergebnis. Anschließend wollen sie sich in der Öffentlichkeit äußern: Bei der SPD treten um 11.30 Uhr der Bundesvorsitzende Lars Klingbeil und der niedersächsische Wahlsieger Stephan Weil vor die Presse.

CDU-Chef Friedrich Merz nimmt mit dem niedersächsischen Spitzenkandidaten Bernd Althusmann zur Wahlniederlage der Christdemokraten um 13 Uhr Stellung. Auch die Grünen (14 Uhr), die FDP (11 Uhr), die AfD und die Linke (beide 13 Uhr) haben am Abend Pressekonferenzen zum Wahlausgang angekündigt.

FDP fällt in Hochrechnungen auf unter fünf Prozent

20.07 Uhr: Bei der FDP bangt man weiter um den Einzug in den Landtag. Nach den jüngsten Hochrechnungen von ARD und ZDF gegen 20 Uhr steht die Partei derzeit bei 4,9 Prozent – bleibt es dabei, scheidet die Partei aus dem Landtag in Hannover aus.

Sollte sich das bestätigen, wäre die FDP in vier Bundesländern nicht mehr im Landesparlament vertreten. In Hamburg ist sie zudem ohne Fraktionsstatus.

Hannovers Bürgermeister äußert sich

19.42 Uhr: Bei der Landtagswahl in Niedersachsen haben die Grünen aus Sicht von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay ein starkes Ergebnis eingefahren. "Die Zeichen stehen auf Wandel in Niedersachsen", sagte der Grünen-Politiker am Sonntagabend. Es sehe so aus, als könnten SPD und Grüne eine Regierung bilden und die Grünen ihr historisch stärkstes Ergebnis einfahren. So hat Hannover gewählt.

Weil: Wahlergebnis ist auch ein Zeichen für den Bund

19.34 Uhr: Der Sieg der SPD bei der Landtagswahl in Niedersachsen hat nach Ansicht von Ministerpräsident Stephan Weil auch Signalwirkung für die Bundespolitik. "Das waren hier wirklich nicht nur Landtagswahlen", sagte Weil am Sonntagabend im Landtag in Hannover. "Im Gegenteil, manchmal konnte man den Eindruck gewinnen, andere würden eher einen verdeckten Bundestagswahlkampf führen. Aber dann ist dieses Ergebnis ja vielleicht auch ein Zeichen für unsere Freundinnen und Freunde in Berlin: Es lohnt sich zu kämpfen, es lohnt sich, den Rücken geradezumachen. Und die niedersächsische SPD betrachtet sich gerade heute Abend als Teil der Bundes-SPD." Im Bund regiert die SPD in einer Ampelkoalition zusammen mit Grünen und FDP.

Mit Blick auf mögliche Koalitionen im Land sagte Weil: "Jetzt werden wir den Verlauf des Abends abwarten müssen, ob es reicht für eine rot-grüne Regierung, ob es nicht reicht. Das werden wir sehen."

Grüne Wahlgewinnerin mit kuriosem Vornamen

19.32 Uhr: Eine Wahlgewinnerin ist Grünen-Spitzenkandidatin Julia Willie Hamburg. Das Wunschergebnis ihrer Partei von mindestens 16 Prozent konnte die 36-Jährige zwar nicht einfahren, doch eine Regierungsbeteiligung ist beim aktuellen Stand der Auszählungen sehr wahrscheinlich. Damit könnte Hamburg die mächtigste Frau in Niedersachsen werden.

Julia Willie Hamburg betritt das Wahllokal in der Nordstadt.
Julia Willie Hamburg am Sonntagmorgen in Hannovers Nordstadt beim Gang ins Wahllokal. (Quelle: Jana Oppermann)

Auffällig ist vor allem ihr zweiter Vorname, Willie. Haben die Eltern ihr versehentlich einen männlichen Vornamen verpasst? Oder hat der Name einen besonderen Grund? Hier lesen Sie, was über das Privatleben von Julia Willie Hamburg bekannt ist.

Althusmann räumt Wahlniederlage ein

18.56 Uhr: Der Spitzenkandidat der CDU in Niedersachsen, Bernd Althusmann, hat seine Niederlage bei der Landtagswahl eingestanden. "Wir haben unser Wahlziel, stärkste Kraft in Niedersachsen zu werden, auf jeden Fall nicht erreicht", sagte Althusmann am Sonntagabend in Hannover. "Dieses Votum nehmen wir demütig an."

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Die Wähler hätten der SPD einen klaren Regierungsauftrag erteilt. "Ich wünsche dem voraussichtlichen Ministerpräsidenten Stephan Weil und seiner SPD an dieser Stelle viel Erfolg für die Zukunft", sagte Althusmann. Er kündigte an, sich vom Amt des Landesvorsitzenden der CDU Niedersachsen zurückzuziehen.

Ekstase bei der SPD-Wahlparty – Buhrufe für AfD-Ergebnis

18.07 Uhr: Auf der Wahlparty der SPD in Hannover bricht Ekstase aus, als die erste Prognose über die Leinwand läuft. Auf das starke Ergebnis der AfD reagierten die Parteigenossen mit lauten Buhrufen. Ähnliches hört ein t-online-Reporter auch bei der Wahlparty der Grünen, als die Prozentwerte der AfD vermeldet werden.

Überwiegend Jubel bei der Grünen Wahlparty.
Überwiegend Jubel bei der Grünen-Wahlparty. (Quelle: t-online)

Die Grünen-Politikerin Anne Kura meint: "Klares Ziel der Grünen sind nicht 16 Prozent, sondern das beste Landtagswahlergebnis für die Grünen, das sie je hatten und eine Regierungsbeteiligung." Sie sei sehr zufrieden. "Es war ein harter Wahlkampf."

Gute Stimmung bei der SPD-Wahlparty

17.45 Uhr: Vor der ersten Prognose herrscht auf der SPD-Wahlparty im Capitol gute Stimmung. Die Räumlichkeiten, die sonst für Konzerte in Hannover bekannt ist, ist bereits gut gefüllt. Ein DJ legt auf der Bühne Musik aus den Neunzigern auf. Ob die Stimmung auch nach der ersten Prognose noch so gut sein wird?


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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, AFP
  • Reporter vor Ort
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