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Pressekonferenz mit Lindner: FDP beginnt Vorsondierungen mit den Grünen

Pressekonferenz mit Lindner  

FDP beginnt Vorsondierungen mit den Grünen

27.09.2021, 13:43 Uhr | AFP, dpa

FDP-Boss Lindner erklärt, wie er Teil der Regierung werden will

Christian Lindner hat nach der Bundestagswahl erklärt, wie er Teil der Bundesregierung werden will. Im ersten Schritt seines Plans, kommen CDU und SPD überhaupt nicht vor. 

Neue Königsmacher: Nach der Bundestagswahl könnte Christian Lindner und seine FDP zum Zünglein an der Waage werden. (Quelle: Reuters)


Jetzt beginnen die entscheidenden Gespräche: Die FDP hat erklärt, dass es Vorsondierungen mit den Grünen geben wird. Der Chef der Partei gab einen Ausblick auf die mögliche Regierungsbeteiligung.

Die FDP wird Vorgespräche zur Bildung einer Koalition mit den Grünen führen. Das teilte Parteichef Christian Lindner nach Beratungen des Bundesvorstands in Berlin mit.

Zwischen FDP und Grünen gebe es einerseits die größten inhaltlichen Unterschiede, andererseits hätten sich beide Parteien am stärksten gegen den Status Quo der großen Koalition gewandt, sagte Lindner. Es gelte daher zu prüfen, ob aus FDP und Grünen ein "fortschrittliches Zentrum" einer neuen Koalition werden könne. Danach sei die FDP offen für eine Einladung von CDU/CSU und SPD über weitergehende Gespräche.

Laschet sprach wohl noch am Wahlabend mit Lindner

Zuvor hatte Unionskanzlerkandidat Armin Laschet erklärt, er habe bereits am Wahlsonntag mit FDP-Chef Christian Lindner ein langes Gespräch über mögliche Sondierungen für eine Regierungsbildung geführt. Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen kündigte der CDU-Chef am Montag im Vorstand seiner Partei in Berlin zudem an, er werde im Laufe des Tages auch mit Grünen-Chefin Annalena Baerbock sprechen.

Über Inhalte des Gesprächs mit Lindner wurde zunächst nichts bekannt. Laschet und CSU-Chef Markus Söder betonten, niemand in der Union habe am Sonntag einen Regierungsauftrag beansprucht, es habe lediglich Angebote für Gespräche gegeben.

Nach der Bundestagswahl, bei der die SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz am Sonntag führende Kraft geworden war, wollen zunächst Grüne und FDP darüber beraten, mit wem Gespräche über eine Regierungsbildung sinnvoll sind.

Denkbar ist neben einer Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP auch ein Jamaika-Bündnis (benannt nach den Flaggenfarben Schwarz, Grün, Gelb von Jamaika) der Union gemeinsam mit Grünen und FDP. Die Union erlebte bei der Wahl ein historisches Debakel, sie stürzte von 32,9 auf 24,1 Prozent ab.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP

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