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Ukraine-Krieg: War Explosion in Sewastopol ein Angriff auf russische Flotte?


Newsblog zum russischen Angriffskrieg
Feuer in Sewastopol: Russische Schiffe angegriffen?


Aktualisiert am 21.04.2024 - 12:40 UhrLesedauer: 41 Min.
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Angriff auf Schwarzmeerflotte: Aufnahmen soll den Brand zeigen. (Quelle: t-online)

Das US-Repräsentantenhaus bewilligt neue Militärhilfen für die Ukraine. Russland könnte die Zeit bis zur Lieferung ausnutzen. Mehr Informationen im Newsblog.

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Russland: Haben Bohdaniwka eingenommen

12.22 Uhr: Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben der Regierung in Moskau den Ort Bohdaniwka in der Donezk-Region eingenommen. Dies geht aus einer Erklärung des Verteidigungsministeriums hervor. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zunächst nicht vor.

Explosion in Sewastopol: Russisches Schiff angeblich in Flammen

11.34 Uhr: Die Ukraine hat nach russischen Angaben eine Rakete auf die im besetzten Sewastopol stationierte russische Schwarzmeerflotte abgefeuert. In einem Beitrag auf Telegram erklärt der von Russland eingesetzte Gouverneur Mikhail Razvozhayev, eine Anti-Schiffs-Rakete sei "abgewehrt" worden und "Fragmente hätten ein kleines Feuer verursacht, das schnell gelöscht wurde".

Ein in den sozialen Medien veröffentlichtes, unbestätigtes Video zeigt ein brennendes russisches Marineschiff. (Die Aufnahmen sehen Sie hier.) Lokale Medien berichteten, die Krimbrücke sei geschlossen worden.

Bis hinter Charkiw? Lawrow verrät Angriffspläne im Interview

10.51 Uhr: Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat in einem Radiointerview mit mehreren prominenten russischen Staatspropagandisten Details über die russischen Angriffspläne preisgegeben. Demnach steht wohl bald ein Angriff auf Charkiw bevor. Danach wolle Russland noch tiefer in das Landesinnere vorstoßen.

"Putin hat das sehr deutlich gesagt, auf die Frage, wie wir unser Land sicher machen können: Wir müssen die Linie, von der aus sie uns treffen können, zurückverlegen. Ich verstehe, dass Charkiw hier nicht die letzte Rolle spielt", erklärt Lawrow. Friedensverhandlungen kämen für Russland nicht infrage, verkündet Lawrow: "Wir sind der festen Überzeugung, dass wir die militärische Spezialoperation fortsetzen müssen."

US-Institut rechnet mit Zunahme russischer Angriffe

10.32 Uhr: Westliche Militärexperten erwarten angesichts der vom US-Repräsentantenhaus gebilligten milliardenschweren Militärhilfe für die Ukraine eine Zunahme russischer Raketen- und Drohnenangriffe in den kommenden Wochen. Russland werde die aktuellen materiellen und personellen Einschränkungen des ukrainischen Militärs und den ungewöhnlich trockenen Frühling ausnutzen, bis sich das Fenster schließe und die US-Hilfe tatsächlich eintreffe, hieß es in einer Analyse des US-Instituts für Kriegsstudien (ISW) in Washington.

Allerdings gebe es für die Russen bisher nur einzelne taktische Erfolge bei den Offensivoperationen und keinen Durchbruch an der Frontlinie, teilten die ISW-Experten am Samstag (Ortszeit) mit. Zu erwarten sei, dass Russland vor allem die geschwächte ukrainische Flugabwehr für sich nutzen und etwa die Angriffe mit Gleitbomben intensivieren werde. Es bestehe weiter die Gefahr eines operativ bedeutenden russischen Vormarsches im Kriegsgebiet in den kommenden Wochen.

Nach einer Besserung der ukrainischen Luftverteidigung werde sich das Risiko für die Russen erhöhen, hieß es. Die Ukraine erwartet nicht nur Flugabwehrsysteme vom Westen und die entsprechenden Raketen dazu, sondern auch Kampfjets vom US-Typ F16. Ziel der Führung in Kiew ist es, die Hoheit über den eigenen Luftraum wiederzuerlangen.

Gouverneur: Haben Anti-Schiffs-Rakete über Sewastopol abgefangen

9.21 Uhr: Russland hat eigenen Angaben zufolge einen Angriff auf eines seiner Schiffe im Hafen von Sewastopol abgewehrt. Trümmerteile der Anti-Schiffs-Rakete hätten ein kleines Feuer ausgelöst, teilt der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoshajew, mit. Sewastopol auf der 2014 von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim ist seit dem 18. Jahrhundert der Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte.

Nawalnaja schließt Atomwaffeneinsatz durch Putin nicht aus

4.55 Uhr: Kremlgegnerin Julia Nawalnaja hält Russlands Präsidenten Wladimir Putin für unberechenbar und schließt nicht aus, dass der Kremlchef irgendwann doch Atomwaffen einsetzen könnte. "Wir wissen nicht, was wir von ihm zu erwarten haben", sagte die Witwe des verstorbenen russischen Oppositionellen Alexej Nawalny in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Sie fügte hinzu: "Wahrscheinlich würde er es tun." Es sei wie zu Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine: Sie hätte damals auch nicht mit dem Angriff Putins gerechnet, weil es derart starke Verbindungen zwischen den beiden Ländern gebe. "Aber er hat beschlossen, es zu tun. Er macht den Menschen Angst und hält sie in Angst. Niemand weiß, was Putin morgen machen wird." Sie sei sich nicht sicher, ob der Kremlchef wirklich eine "starke Strategie" habe.

Institut: Russland wird ukrainische Engpässe ausnutzen

3 Uhr: Die russischen Streitkräfte werden die laufenden Offensivoperationen sowie die Raketen- und Drohnenangriffe in den kommenden Wochen wahrscheinlich intensivieren, um das sich schließende Zeitfenster der ukrainischen Materialengpässe auszunutzen. Die russischen Streitkräfte haben ihre laufenden Offensivoperationen aufrechterhalten und in einigen Gebieten intensiviert, wahrscheinlich um die ungewöhnlich trockenen Bodenverhältnisse des Frühjahrs und die anhaltende Materialknappheit in der Ukraine vor dem Eintreffen der versprochenen westlichen Sicherheitshilfe auszunutzen. Die russischen Streitkräfte haben auch versucht, die geschwächten Luftverteidigungskapazitäten der Ukraine auszunutzen, um das ukrainische Energienetz zum Zusammenbruch zu bringen und der ukrainischen Infrastruktur und den Kapazitäten der Verteidigungsindustrie langfristigen Schaden zuzufügen.

Kreml: Neue US-Hilfen führen zu mehr Toten

21.01 Uhr: Die vom US-Repräsentantenhaus bewilligte milliardenschwere Militärhilfe für die Ukraine wird nach russischer Darstellung das Land weiter in den Ruin treiben. "Die Entscheidung, der Ukraine Hilfe zu leisten, war erwartbar und wurde vorhergesagt. Sie wird die Vereinigten Staaten von Amerika weiter reich machen und die Ukraine weiter zugrunde richten, sie wird zu noch mehr toten Ukrainern führen", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge.

Zugleich warnt Peskow einmal mehr davor, russisches Staatsvermögen zu konfiszieren. Amerika werde sich dafür verantworten müssen, wenn es tatsächlich dazu komme. Russland werde entsprechend eigenen Interessen eine Antwort darauf geben, sagte der Kremlsprecher. Das Repräsentantenhaus votierte am Samstag auch für die Beschlagnahmung eingefrorener russischer Vermögenswerte. Die Details der Entscheidung müssten noch analysiert werden, sagte Peskow.

Biden: Senat soll schnell handeln

20.54 Uhr: US-Präsident Joe Biden fordert nach der Billigung neuer milliardenschwerer Hilfen für die Ukraine und Israel im Repräsentantenhaus den Senat auf, schnell zu handeln. Nach der Zustimmung der zweiten Parlamentskammer werde er das Gesetz unterzeichnen, kündigt der Demokrat an. Es gilt als sicher, dass der Senat die Hilfen billigt. Bidens Demokraten haben dort eine Mehrheit. Zu einer Abstimmung könnte es schon in der kommenden Woche kommen.

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Cameron: Die Ukraine kann den Krieg mit Unterstützung gewinnen

20.43 Uhr: Großbritanniens Außenminister David Cameron begrüßt die Entscheidung des US-Repräsentantenhauses, nach monatelanger Blockade ein milliardenschweres Hilfspaket für die von Russland angegriffene Ukraine zu billigen. Das sei ein wichtiger Schritt nach vorn, teilte Cameron auf der Plattform X mit. Sollte Russlands Präsident Wladimir Putin jemals an der Entschlossenheit des Westens gezweifelt haben, die Ukraine zu unterstützen, zeige ihm das, dass "unser gemeinsamer Wille ungebrochen ist". "Mit Unterstützung kann und wird die Ukraine gewinnen."

Der britische Verteidigungsminister Grant Shapps spricht von einem "wichtigen Moment im Kampf für die Freiheit". Die freie Welt stehe zusammen und sei auch angesichts von Tyrannei und Krieg stark, schreibt Shapps auf der Plattform X.


Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen Reuters, AFP und dpa
  • Eigene Recherchen
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