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Günstige Smartphones: Die besten Handys für unter 200 Euro im Test

Samsung, Huawei und Honor  

Die besten Smartphones für unter 200 Euro

Von Carl-Johann Philipp

10.10.2019, 14:02 Uhr

Große Displays, viel Speicher, starke Kameras und Gesichtserkennung: Mittelklasse-Smartphones punkten mit guter Ausstattung für wenig Geld. Wir haben uns fünf Bestseller unter 200 Euro von Huawei, Honor, Nokia, Motorola und Samsung im Test näher angeschaut. Unser Ergebnis: Gute Handys müssen nicht über 1.000 Euro kosten.

Für WhatsApp, zum Surfen und Telefonieren reichen günstige Smartphones vollkommen aus. Auch die Kameras zeigen im Test teils gute Ergebnisse. Die Auswahl in dieser Preisklasse ist riesig, unsere Favoriten zeigen wir hier.

Die besten Smartphones für unter 200 Euro im Vergleich:

 
Modell

Honor 10 Lite

Samsung Galaxy A6

Nokia 4.2 Dual SIM Smartphone

Motorola Moto g7 power

HUAWEI Y7 (2019)

 PreisPreisPreisPreisPreis
Preis€ 249,00
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 PlatzierungPlatzierungPlatzierungPlatzierungPlatzierung
PlatzierungPlatz 1Platz 2Platz 3Platz 4Platz 5
 VorteileVorteileVorteileVorteileVorteile
Vorteile
  • Design
  • Gute Kamera
  • Leistungsstarker Akku
  • Hohe Displayauflösung
  • Verarbeitung
  • Handliche Abmessungen
  • Starke Kamera
  • Aktuelle Software
  • Verarbeitung
  • Schlankes Gehäuse
  • Gute Verarbeitung
  • Übersichtliche Software
  • Reines Android
  • Riesiger Akku
  • Gute Kamera
  • Performance
  • Reines Android
  • Großes Display
  • Leistungsstarker Akku
  • Modernes Design
 NachteileNachteileNachteileNachteileNachteile
Nachteile
  • Fotoqualität bei Dunkelheit
  • Vorinstallierte Apps
  • Veraltete Micro-USB-Ladebuchse
  • Nicht staub- und wasserfest
  • Wenig Speicher
  • Mittelmäßige Kamera
  • Wenig Speicher
  • Schwer und groß
  • Displayauflösung zu niedrig
  • Keine Android 9
  • kein NFC für Google Pay
  • Keine aktuelle Sichheitssoftware
  • Verarbeitungsqualität
 BesonderheitenBesonderheitenBesonderheitenBesonderheitenBesonderheiten
BesonderheitenSchillernde Rückseite und 24 Megapixel FrontkameraOLED-BildschirmDrei Jahre lang Sicherheitsupdates und zwei Jahre lang Betriebssystem-UpdatesMit dem größten Akku schafft das Moto g7 power eine überragende Laufzeit.Mit 6,26 Zoll hat es das größte Display im Vergleich.
 Unser UrteilUnser UrteilUnser UrteilUnser UrteilUnser Urteil
Unser UrteilGesamtsieger, Design-Sieger, Preis-Leistungs-TippKamera-SiegerSoftware-SiegerAkku-SiegerGrößtes Display
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Was sind Mittelklasse-Smartphones?

Mittelklasse-Geräte sind die VW Golfs unter den Smartphones. Sie machen vieles richtig, aber niemand schaut ihnen hinterher. Dabei muss es nicht immer ein iPhone oder das allerneueste Samsung-Handy sein. Die Smartphones in unserem Vergleich setzen ihr Augenmerk auf solide Technik zu einem günstigen Preis. Es ist nicht der schnellste Prozessor verbaut. Es gibt keine atemberaubende Kamera. Dafür kosten sie auch nur ein Fünftel von einem High-End-Gerät und bieten trotzdem alles, was man im Alltag braucht.

Was können Sie von Geräten unter 200 Euro erwarten?

  • Farbintensive und helle Displays
  • 32 bis 64 Gigabyte Speicher
  • Fingerabdrucksensor
  • Gesichtserkennung
  • Dual-Kamera auf der Rückseite
  • Gehäuse aus Kunststoff

Was fehlt? Auffallen werden Ihnen die Unterschiede zu teuren Modellen beim Kunststoffgehäuse und der Kamera. Auf neue Funktionen wie drahtloses Laden müssen Sie ebenfalls verzichten – das gibt es bei keinem unserer Testgeräte. Zudem haben die Modelle häufig keinen Schutz gegen Staub und Wasser.

Sollten Sie aktuell ein Smartphone von Huawei oder Honor kaufen?

Huawei und seine Schwestermarke Honor bekommen wegen des Handelskonflikts zwischen China und den USA in Zukunft keine Updates des Betriebssystems Android mehr. Google hat dem Konzern Mitte Mai 2019 die Lizenz entzogen. Viel schlimmer: Die Geräte erhalten auch keinen Zugang zu den Google Services wie dem Play Store oder Gmail.

Aber: Wer sich ein Huawei-Smartphone kauft, das sich bereits im Handel befindet, der muss sich keine Sorgen machen, dass es plötzlich unbrauchbar wird. Diese Modelle laufen auch weiterhin mit Android und werden mit den wichtigen Sicherheits-Updates versorgt.

Trotzdem können wir aktuell nicht abschätzen, wie sich der Streit zwischen den USA und China entwickelt. Unser Tipp: Wenn Sie sofort ein neues Smartphone brauchen, sollten sie sich zum jetzigen Zeitpunkt für einen anderen Hersteller entscheiden. Ansonsten lohnt es sich, ein wenig abzuwarten. 

Welches Smartphone hat die beste Kamera?

In unserem Test hat das Samsung Galaxy A6 die beste Kamera: Es schießt Fotos mit satten Farben, hoher Auflösung und erzielt auch bei Dunkelheit gute Ergebnisse. In der Preisklasse bis 200 Euro bekommen Sie bei Samsung aktuell die beste Kamera.

Diese Modelle haben wir im Test

  • Nokia 4.2: Das Handliche mit purem Android.
  • Honor 10 lite: Das Schicke mit tollem Design
  • Huawei Y7 2019: Das Große mit riesigem Display
  • Samsung Galaxy A6: Der Kamera-Sieger mit OLED-Display
  • Motorola Moto g7 power: Das Akkumonster

Nokia 4.2: Das kleinste Handy im Test mit Update-Garantie

Das Nokia 4.2: Die Kamera kann nur bei guten Lichtbedienungen überzeugen. (Quelle: t-online.de)Das Nokia 4.2: Die Kamera kann nur bei guten Lichtbedienungen überzeugen. (Quelle: t-online.de)

Ihr Handy soll besonders handlich sein? Dann ist das Nokia 4.2 Ihre Wahl. Es fühlt sich im ersten Eindruck handlich und hochwertig an.

Das Gerät zeichnet allerdings noch einen ganz anderer Punkt aus: Es gibt pünktlich alle Updates, was in der Android-Welt keine Selbstverständlichkeit ist. Drei Jahre lang werden monatliche Sicherheitsupdates und zwei Jahre lang alle Betriebssystem-Updates bereitgestellt. Ihr Smartphone wird also jahrelang mit der aktuellsten Software laufen: Ein großes Plus beim Thema Sicherheit.

Kamera:
Die Kamera überzeugt uns im Test nicht vollständig: Bei guten Bedingungen sind die Fotos akzeptabel. Sobald Bewegung oder schlechte Lichtverhältnisse stören, werden die Ergebnisse unscharf.

Blumen bei Tageslicht: Das Nokia 4.2 und Samsung Galaxy A6 erreichen gute Ergebnisse. (Quelle: t-online.de)Blumen bei Tageslicht: Das Nokia 4.2 und Samsung Galaxy A6 erreichen gute Ergebnisse. (Quelle: t-online.de)

Akku:
3.000 mAh sind kein Spitzenwert, trotzdem hält der Akku bei normalem Gebrauch den ganzen Tag durch. Kabelloses Laden ist wie bei der Konkurrenz nicht möglich.

Leistung:
Bei der Hardware kann Nokia nicht ganz mit der starken Konkurrenz mithalten: Es besitzt mit 32 GB Speicher vergleichsweise wenig Platz für Fotos und Songs. Im Test fallen zudem Ruckler auf: Der Snapdragon 439 Prozessor von Qualcomm braucht eine Denksekunde, um Apps zu öffnen oder die Kamera zu aktivieren.

Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite ist dagegen flott und entsperrt das Gerät schnell. Die optionale Gesichtserkennung richtet man besser gar nicht erst ein, denn es dauert länger als mit dem Finger, bis das Gerät entsperrt ist.

Ausstattung:
Größter Vorteil ist die Oberfläche: Anders als bei Huawei oder Samsung läuft das Betriebssystem ohne Anpassungen. Es ist der VW Golf in Reinform, ohne peinlichen Spoiler und zu breite Felgen.

Ergebnis: Für wen lohnt sich das Nokia 4.2?
Ein Mittelklassegerät durch und durch: Käufer dürfen keine Höchstleistungen erwarten, aber das Nokia 4.2 erreicht in jeder Disziplin solide Ergebnisse. Der Akku hält meist den ganzen Tag, das Display ist hell und scharf, die Leistung ausreichend. Bei der Kamera und der Gesichtserkennung gibt es Abzüge. Wenn Sie ein handliches Smartphone ohne viel Spielerei und regelmäßigen Updates suchen, ist das Nokia die richtige Wahl.

  • 13 Megapixel Kamera
  • 32 GB Speicher
  • Android 9 Pie
  • 5,71 Zoll-Display
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* Im Tarif: MagentaMobil S mit Smartphone

Honor 10 lite: Unser Testsieger

Das Honor 10 lite: Es beeindruckt im Test mit einem scharfen Display. (Quelle: t-online.de)Das Honor 10 lite: Es beeindruckt im Test mit einem scharfen Display. (Quelle: t-online.de)

Unser Testsieger mit Software-Bedenken: das Honor 10 lite. Es hat alles, was ein Smartphone in dieser Klasse braucht: Eine gute Kamera, ein schickes Design, schnelle Software und einen leistungsstarken Akku.

Das Problem ist nur die bereits oben erwähnte Unsicherheit mit dem Android-Betriebssystem. Sofern sich nichts am Verbot für Updates ändert, können wir das Honor nicht guten Gewissens empfehlen. Rein technisch ist es auf Platz 1.

Kamera:
Die Kamera liefert gute Ergebnisse mit realistischen Farben, schnellem Fokus und vielen Zusatzfunktionen. Die Selfie-Kamera besitzt zudem einen Bokeh-Modus, um den Hintergrund künstlich unscharf zu stellen. Das Ergebnis: Schöne Porträts fast wie mit einer Profi-Kamera. Wie bei der gesamten Konkurrenz schwächelt aber auch das Honor 10 lite bei Dunkelheit und Dämmerung. Die Bilder wirken verwaschen und unscharf.

Landschaftsaufnahme des Glienicker Sees: Das Honor 10 lite (links) erzielt dank HDR-Modus bessere Ergebnisse.. (Quelle: t-online.de)Landschaftsaufnahme des Glienicker Sees: Das Honor 10 lite (links) erzielt dank HDR-Modus bessere Ergebnisse.. (Quelle: t-online.de)

Akku:
Mit 3.400 mAh liegt der Akku des Honor 10 lite im Mittelfeld. Die etwas größere Kapazität ist wegen des hellen und scharfen Displays auch nötig. Das Handy hält im Test den ganzen Tag durch. Drahtloses Laden ist nicht möglich.

Leistung:
Mit dem Hisilicon Kirin 710 Chip und 2,2 GHz Taktrate ist das Honor 10 lite flott zu bedienen. Apps öffnen sich schnell, Spiele laufen flüssig. Bei aufwendigen 3-D-Games kommt es jedoch an seine Grenzen.

Ausstattung:
Das tolle Design und die guten Kameras haben uns überzeugt. Neben den schwarzen Gehäusen der Konkurrenz fällt das Honor 10 lite extrem auf. Die schillernde Rückseite in Blau und Silber ist ein Hingucker. Aber auch auf der Vorderseite beeindruckt das Honor-Handy.

Das Display ist mit Abstand am schärfsten. Die hohe Auflösung ist nicht nur für das Datenblatt gut, sondern machen sich täglich im Alltag bemerkbar. 415 Pixel pro Zoll (ppi) erreicht der Bildschirm. Für ein Mittelklassegerät ist das konkurrenzlos viel. Zum Vergleich: Das Huawei Y7 kommt auf 269 ppi.

Störend sind dagegen die vorinstallierten Apps. Amazon, Booking.com und weitere Apps müssen nach dem Kauf mühselig deinstalliert werden und nehmen unnötig Platz auf dem Gerät weg. Danach präsentiert sich die Huawei-Oberfläche EMUI aufgeräumt.

Ergebnis: Für wen lohnt sich das Honor 10 lite?
Viel Smartphone für wenig Geld: Das ist unser Fazit zum Honor 10 lite. Das Gehäuse mit schillerndem Farbverlauf gefällt. Die Leistung stimmt, die Kamera schießt bei ausreichend Licht gute Fotos. Bedingungslos empfehlen können wir das Gerät wegen der Unsicherheiten der Updates zum aktuellen Zeitpunkt trotzdem nicht.

  • 64 GB interner Speicher
  • Randloses Design
  • 13 MP Dual-Kamera
  • 24 MP Frontkamera
  • Android 9
     
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Huawei Y7 2019: Das Große mit riesigem Display

Das Huawei Y7: Es besitzt das größte Display im Vergleich. (Quelle: t-online.de)Das Huawei Y7: Es besitzt das größte Display im Vergleich. (Quelle: t-online.de)

Der Mutterkonzern Huawei tritt auch mit einem eigenen Gerät im Test an. Mit dem aktuellen Modell Y7 (2019) kann der Konzern jedoch nicht überzeugen. Schon beim ersten Kontakt fühlt sich das Handy nicht so hochwertig wie die Konkurrenz an.

Kamera:
Die Kamera enttäuscht. Wer hätte das von einem Huawei-Gerät erwartet! Bei guten Bedingungen sind die Fotos in Ordnung. Das ist jedoch keine Herausforderung.

Vor allem beim Zoom wirken die Fotos verrauscht und matschig. Sie erinnern mehr an ein Ölgemälde als an ein Smartphone-Foto. Bei Landschaftsaufnahmen sind die Farben zu künstlich, der HDR-Modus kann auch keine besseren Ergebnisse erzielen. Da lenken auch nicht die witzigen Sticker ab, mit denen sich Hasenohren auf die Stirn zaubern lassen.

Haus am See: Beim Zoomen fallen alle Geräte durch. Das Samsung-Modell schummelt etwas, weil es nicht so hohe Vergrößerungen anbietet. (Quelle: t-online.de)Haus am See: Beim Zoomen fallen alle Geräte durch. Das Samsung-Modell schummelt etwas, weil es nicht so hohe Vergrößerungen anbietet. (Quelle: t-online.de)

Akku:
Platz 2 bei der Akku-Größe: 4.000 mAh versorgen das Handy mit Energie. Damit erreicht das Huawei überdurchschnittliche Laufzeiten, wenn auch keine Rekorde. Ein Tag auch bei intensiver Benutzung sind immer drin.

Leistung:
Auf dem Papier steht ein Snapdragon 450 Prozessor mit 1,8 GHz Taktrate. Im Alltag fallen uns keine Ruckler auf. Trotzdem braucht das Handy bei einigen Apps etwas lange, um sie zu öffnen. Fazit: Die Leistung ist ausreichend.

Ausstattung:
Das Display ist in unserem Vergleich das Größte: 6,26 Zoll, es ist hell und kontrastreich. Dadurch ist allerdings auch das Gehäuse ungünstig für kleine Hosentaschen.

Was uns absolut nicht gefallen hat, ist die alte Software: Auf allen anderen Geräten läuft bereits die aktuelle Version Android 9. Nur nicht bei Huawei. Es besitzt Android 8.1 mit dem Sicherheitslevel von Januar 2019. Alle Geräte wurden vor dem Test mit der aktuellen Software bespielt. Für das Huawei stand keine neue Version zur Verfügung. Das Problem mit Bloatware (den vorinstallierten Apps), gibt es ebenfalls.

Ergebnis: Für wen lohnt sich das Huawei Y7?
Die Kamera überzeugt nur bei viel Licht, die Leistung ist ausreichend, die Verarbeitung unterhalb der Konkurrenz. Das Huawei Y7 (2019) punktet mit dem großen Akku und Display. Trotzdem ist das Smartphone eher für anspruchslose Nutzer eine Wahl. Alle anderen greifen zu Alternativen, die deutlich mehr fürs Geld bieten.

  • 6, 26 Zoll-Display
  • 13 MP + 2 MP Hauptkamera
  • 4.000-Mh-Akku
  • 32 GB Speicher
  • Android 8.1
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Samsung Galaxy A6: Kamera-Sieger mit OLED-Bildschirm

Das Samsung Galaxy A6: Es besitzt die beste Kamera im Vergleich. (Quelle: t-online.de)Das Samsung Galaxy A6: Es besitzt die beste Kamera im Vergleich. (Quelle: t-online.de)

Bei Samsung gibt es dagegen im Test keine Update-Probleme und auch nicht so viel unerwünschte Apps auf dem Gerät. Das Highlight des Samsung Galaxy A6 ist jedoch der OLED-Bildschirm. Diese Technologie findet man sonst nur in der Handy-Oberklasse.

Kamera:
Bei der Kamera gewinnt es unseren Vergleich. Die Farben sind natürlich, der Fokus perfekt. Vor allem bei Nachtaufnahmen wirken die Bilder trotz schwieriger Bedingungen immer noch akzeptabel. Für unter 200 Euro bekommen Sie bei Samsung die beste Kamera.

Mülleimer bei Dämmerung: Das Samsung Galaxy A6 (Foto rechts) erzielt die besten Ergebnisse, auch wenn die Farbe des Himmels etwas übersättigt ist. (Quelle: t-online.de)Mülleimer bei Dämmerung: Das Samsung Galaxy A6 (Foto rechts) erzielt die besten Ergebnisse, auch wenn die Farbe des Himmels etwas übersättigt ist. (Quelle: t-online.de)

Akku:
Mit seinem 3.000 mAh-Akku erreicht es solide Laufzeiten. Wenn Sie viele Spiele oder leistungshungrige Apps verwenden, ist nach einem Tag Schluss. Sonst hält es auch zwei Tage bei normaler Benutzung durch.

Leistung:
Im Datenblatt hat das Samsung den schwächsten Prozessor: Der Exynos 7870 leistet 1,6 GHz. Im Alltag zeigt sich das allerdings kaum. Samsung hat die Oberfläche gut angepasst. Alles läuft flüssig.

Ausstattung:
Das Samsung Galaxy A6 erreicht insgesamt den zweiten Platz. Die beste Kamera, ein schönes Display, das handliche Format und die gute Verarbeitung bringen Punkte. Zu bemängeln gibt es nur das sehr kurze Ladekabel und dass das Aufladen im Vergleich zur Konkurrenz etwas lange dauert.

Ergebnis: Für wen lohnt sich das Samsung Galaxy A6?
Es muss kein Galaxy S10-Flaggschiff für 1.000 Euro sein. Für viele Anwendungen reicht auch das Mittelklassemodell. Beim Kameratest gewinnt das Galaxy A6, die Leistung ist ausreichend, die Verarbeitung top. Mit der aktuellsten Software ist das A6 ein gelungener Allrounder.

  • 5,6 Zoll-Display
  • 32 GB Speicher
  • 16 MP-Kamera
  • Android 9
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Motorola Moto g7 power: Das Akkumonster

Das Motorola Moto g7 power: Es punktet mit einem riesigen Akku und der längsten Laufzeit. (Quelle: t-online.de)Das Motorola Moto g7 power: Es punktet mit einem riesigen Akku und der längsten Laufzeit. (Quelle: t-online.de)

Klein und handlich ist das Motorola Moto g7 power nicht. Eher ein echter Brocken in der Hand. Im Test ist es mit 193 Gramm das Schwergewicht.

Das hat auch seinen Grund: Im Handy steckt ein riesiger Akku mit 5.000 mAh. Zum Vergleich: Die Konkurrenz liegt zwischen 3.000 und 4.000 mAh. Wenn beim Kauf vor allem eine lange Akkulaufzeit wichtig sein soll, ist das Motorola daher die beste Wahl.

Kamera:
Die Kamera erreicht im Landschaftsmodus zusammen mit Samsung die besten Ergebnisse. Der Autofukus ist schnell, Porträts sehen natürlich aus. Bei Dunkelheit kann sie dagegen nicht überzeugen.

Graffiti auf Stromkasten: Das Motorola Moto g7 power zeigt bei Fotos etwas wärmere Farben als die Konkurrenz. (Quelle: t-online.de)Graffiti auf Stromkasten: Das Motorola Moto g7 power zeigt bei Fotos etwas wärmere Farben als die Konkurrenz. (Quelle: t-online.de)

Akku:
Im Test zeigt sich: Viel Akku ist durch nichts zu ersetzen. Das Gerät hält bei normaler Nutzung drei Tage durch. Selbst bei Dauerbelastung und einem Video auf voller Helligkeit hält es über 15 Stunden. Beeindruckend.

Leistung:
Der Snapdragon 632 leistet 1,8 GHz. Apps öffnen vergleichsweise schnell, das Handy arbeitet flott. Bei der Leistung gibt es nichts zu bemängeln, wenn man den geringen Preis im Hinterkopf behält.

Ausstattung
Die extra lange Akkulaufzeit hat mit dem Gewicht und den großen Abmessungen seine Schattenseiten. Für die kleine Hosentasche ist es nicht geeignet.

Bei der restlichen Ausstattung überzeugt uns das Motorola-Gerät. Der Hersteller verzichtet zudem auf eine eigene Oberfläche wie Samsung und Huawei. Die aktuelle Software Android 9 arbeitet schnell und sieht übersichtlich aus.

Ergebnis: Für wen lohnt sich das Motorola moto g7 power?
Stundenlanges Spielen, Videos schauen und Fotos machen: Das Kaufargument für das Moto g7 power ist der ausdauernde Akku. Es sind allerdings nicht die einzigen Stärken des Geräts: Auch die Kamera liefert gute Ergebnisse und die Software ist übersichtlich. Für kleine Hände ist das Gerät allerdings ungeeignet.

  • 6,2 Zoll-Display
  • 12-MP Kamera und 8-MP Selfie-Kamera 
  • 64 GB Speicher
  • Android 9
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Fazit: Smartphones für unter 200 Euro gehören längst nicht mehr zur langsamen Einsteigerklasse. Für viele Anwendungen bieten sie genug Leistung und können wie am Beispiel des Honor 10 lite auch richtig schick aussehen. Alle Displays haben zudem das moderne Notch-Design, mit der Einkerbung am oberen Rand.

Mit dem Honor 10 lite steht in unserem Test ein klarer Sieger fest. Samsung landet auf Platz 2, das Motorola mit seinem großen Akku auf Platz 3 gefolgt vom handlichen Nokia. Schlusslicht ist Huawei.

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