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Energetische Sanierung: Investition von der Steuer absetzen


Neue Formulare
Energetische Sanierung: Investition von der Steuer absetzen

Von dpa
06.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Energetische Sanierung: Investition von der Steuer absetzenVergrĂ¶ĂŸern des BildesWer seine eigenen vier WĂ€nde von einem Fachunternehmen energetisch sanieren lĂ€sst, kann die anfallenden Kosten von der Steuer absetzen. DafĂŒr braucht es entsprechende Bescheinigungen. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn/dpa/dpa)
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Eine Sanierung hat den energetischen Zustand Ihres Eigenheims deutlich verbessert? Mit den richtigen Formularen können Sie die Investitionskosten womöglich steuerlich geltend machen.

Wer seine selbst genutzte Immobilie energetisch sanieren lĂ€sst, kann Teile der angefallenen Kosten unter UmstĂ€nden von der Steuer absetzen. Darauf weist der Bund der Steuerzahler hin. Was dafĂŒr in jedem Fall benötigt wird: entsprechende Bescheinigungen des ausfĂŒhrenden Fachunternehmens. Die wurden jĂŒngst geĂ€ndert.

Die Bescheinigungen dienen dem Finanzamt als Nachweis, dass die Leistungen tatsĂ€chlich erbracht worden sind, und den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Wer fĂŒr die GebĂ€udesanierung bereits staatliche Förderungen durch KfW oder Bundesamt fĂŒr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Anspruch genommen hat, kann die Kosten nicht von der Steuer absetzen.

Wer darauf verzichtet oder diese Förderung nicht erhalten hat, kann mithilfe der Bescheinigungen innerhalb von drei Jahren 20 Prozent der Investitionskosten beim Finanzamt geltend machen. In den ersten beiden Jahren jeweils sieben Prozent der Aufwendungen - höchstens aber 14 000 Euro. Im dritten Jahr können noch einmal sechs Prozent der Aufwendungen geltend gemacht werden, bis zur Höchstgrenze von 12 000 Euro. Den maximalen Steuerspareffekt kann also erzielen, wer Investitionskosten in Höhe von 200 000 Euro hatte.

Auch vorbereitende Maßnahmen sind abzugsfĂ€hig

Laut Bund der Steuerzahler gilt die steuerliche BerĂŒcksichtigung auf diesem Weg allerdings nachrangig. Heißt: Sind die Aufwendungen auch als Werbungskosten oder an anderer Stelle abzugsfĂ€hig, hat das Vorrang. Die Investitionskosten dĂŒrfen nicht zu einer doppelten Steuerminderung fĂŒhren.

Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die zum Beispiel nur die Arbeiten vom Fachunternehmen ausfĂŒhren lassen, die Materialien, die dafĂŒr notwendig sind, aber selbst besorgen, können auch diese Investitionen geltend machen. FĂŒr diese sogenannten Umfeldmaßnahmen braucht es ebenfalls entsprechende Bescheinigungen. "Umfeldmaßnahmen sind Nebenkosten fĂŒr Arbeiten, die unmittelbar zur Vorbereitung einer förderfĂ€higen Maßnahme notwendig sind", sagt Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuerzahler.

Mit der Bescheinigung bestĂ€tigt das Fachunternehmen, dass eine entsprechende Umfeldmaßnahme im Zusammenhang mit der durchgefĂŒhrten energetischen Maßnahme erforderlich ist und die Materialien verwendet wurden. Ob die angegebene Kostenhöhe des Auftraggebers korrekt ist, muss das Fachunternehmen nicht prĂŒfen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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