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Ikea: Möbelkonzern will Milchprodukte aus Restaurant-Sortiment verbannen


Milchprodukte im Visier
Ikea plant drastischen Schritt bei Angebot in Restaurants

Von t-online, wan

Aktualisiert am 06.03.2023Lesedauer: 1 Min.
Bistro: Viele Kunden nutzen auch die Angebote im Ikea-Restaurant.Vergrößern des BildesEin Ikea-Restaurant: Der Möbelkonzern will auf Milchprodukte möglichst ganz verzichten. (Quelle: IKEA Deutschland GmbH & Co. KG)
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Der schwedische Möbelkonzern will soweit wie möglich Milchprodukte aus seinem Restaurant- und Bistroangebot entfernen. Der Anteil pflanzlicher Speisen soll bald 50 Prozent betragen.

Der schwedische Möbelkonzern Ikea will noch nachhaltiger werden – und hat dabei auch sein Essensangebot auf dem Schirm. Nachdem bereits fleischlose Bällchen getestet wurden, sollen jetzt auch andere Angebote im Restaurant auf dem Prüfstand stehen. "Wir arbeiten weiter an dem Ziel, dass bis 2025 50 Prozent der in unseren Restaurants angebotenen Hauptmahlzeiten pflanzlich sein werden", schreibt das Unternehmen in seinem Nachhaltigkeitsbericht für 2022. Ziel von Ikea ist es, bis 2030 ein klimapositives Unternehmen zu werden.

Außerdem will man Milchprodukte aus dem Sortiment entfernen oder ersetzen, sofern dies ohne Beeinträchtigung des Geschmacks möglich ist. Derzeit gibt es schon ein Schokoladeneis, das auf Pflanzenbasis hergestellt wird. Das beliebte Fischgericht Laxfilet enthält dagegen Magermilch und Buttermilchpulver. Auch die Vanillesauce auf den Waffeln wird mit Milch gemacht.

Den klassischen Hotdog bietet Ikea ebenfalls schon mit vegetarischer Füllung an – und in Deutschland sogar günstiger als die Fleisch-Variante. Die Verkaufszahlen der Pflanzen-Variante hätten sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Im Bericht des weltweit tätigen Unternehmens werden noch keine Produkte genannt, die verschwinden sollen – wohl auch, weil das Angebot je nach Land unterschiedlich ist.

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Die Kunden schätzen offenbar den teilweisen Umstieg auf pflanzliche Produkte. Der Umsatzanteil von Gemüsebällchen in Ikea-Restaurants stieg nach Unternehmensangaben von 14 Prozent im Jahr 2021 auf 17 Prozent bei den eigenen Verkäufen und von 24 Prozent auf 26 Prozent auf dem schwedischen Lebensmittelmarkt.

Verwendete Quellen
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