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Pepsi: Das Cola-Getränk fliegt bei Aldi aus dem Regal


Preiserhöhungen angekündigt
Pepsi im Clinch mit Discounter

Von t-online, ASKü

Aktualisiert am 18.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Pepsi Cola in einem Supermarkt in Hamburg (Archivbild): Die höheren Preise, die das Unternehmen fordert, wollen nicht alle Händler akzeptieren.Vergrößern des BildesPepsi Cola in einem Supermarkt in Hamburg (Archivbild): Die höheren Preise, die das Unternehmen fordert, wollen nicht alle Händler akzeptieren. (Quelle: Waldmüller via www.imago-images.de)
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Vielen Getränkeherstellern machen die Energiekosten zu schaffen. Nun kündigt Pepsi Preiserhöhungen an – und fliegt bei einem großen Discounter aus dem Regal.

Nachdem Coca-Cola zuletzt mit Preiserhöhungen im Einzelhandel Schlagzeilen machte, kündigt einem Bericht der "Lebensmittel Zeitung" (LZ) zufolge nun auch Konkurrent Pepsi entsprechende Schritte an. Grund sei ein "erheblicher Anstieg der Produktionskosten", ausgelöst vor allem durch die Verteuerung in den Bereichen Energie und Logistik. Pepsi mache zudem die Knappheit von Kohlensäure zu schaffen. Darüber klagten zuletzt auch Brauereien. Das Unternehmen rechnet deswegen mit weiteren Preisanstiegen.

Getränkefachgroßhändler informieren ihre Kunden derzeit über die gestiegenen Preise. Für den Mehrwegkasten von Pepsi mit zwölf Ein-Liter-Flaschen werden laut LZ-Recherchen 70 Cent mehr fällig, für Gebinde mit 24 Flaschen à 0,5 Liter sind es 1,50 Euro. In Deutschland ist die Radeberger-Gruppe für den Vertrieb und die Preisgestaltung der US-amerikanischen Produkte zuständig.

Bei der Preisanhebung wollen nicht alle Händler mitgehen: Bei Aldi Nord verschwindet der Softdrink angeblich zunehmend aus den Regalen, auf der Sortimentsseite im Internet sind die Produkte der Marke nicht mehr zu finden. Auf Anfrage der LZ wollte sich Pepsi "aus Respekt unseren Handelspartnern gegenüber" dazu aber nicht äußern. Wie realistisch eine Einigung mit Aldi Nord ist, scheint zu diesem Zeitpunkt daher ungewiss.

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Derartige Konflikte sind keine Seltenheit

Erst vor wenigen Monaten hatte Pepsi einen Streit mit Edeka beigelegt, der über Monate für Leerstellen in den Regalen des Supermarkts gesorgt hatte. Der Zankapfel war auch hier der Einkaufspreis. Angeblich hatte Pepsi zehn Prozent mehr Geld für seine Produkte gefordert, sich damit letztlich aber nicht komplett durchgesetzt. Edeka ist dafür bekannt, besonders unnachgiebig bei Preisverhandlungen mit Lieferanten zu sein.

Erst kürzlich entschied das Landgericht Hamburg in einem Rechtsstreit zwischen Edeka und Pepsi-Konkurrent Coca-Cola – zugunsten von Edeka. Das Unternehmen muss die Supermärkte wieder mit seinen Softdrinks beliefern – und zwar zu den im Januar 2022 vereinbarten Höchsteinkaufspreisen.

Verwendete Quellen
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