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Zahl der Kurzarbeiter so niedrig wie zu Corona-Beginn

In allen Branchen  

Zahl der Kurzarbeiter so niedrig wie seit Corona-Beginn nicht mehr

06.07.2021, 10:14 Uhr | rtr

Zahl der Kurzarbeiter so niedrig wie zu Corona-Beginn. Eine Kellnerin (Symbolbild): Im Juni waren nur noch 331.000 Menschen im Gastgewerbe in Kurzarbeit. (Quelle: imago images/Ralph Peters)

Eine Kellnerin (Symbolbild): Im Juni waren nur noch 331.000 Menschen im Gastgewerbe in Kurzarbeit. (Quelle: Ralph Peters/imago images)

Die Inzidenz ist seit Wochen niedrig, die Zahl der Geimpften steigt weiter an. Für den deutschen Arbeitsmarkt heißt das vor allem Entspannung: Die Kurzarbeit geht deutlich zurück.

Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist im Juni auf den tiefsten Stand seit Beginn der Corona-Krise gefallen. Sie sank von 2,3 auf 1,5 Millionen Menschen und damit auf das geringste Niveau seit Februar 2020, wie das Ifo-Institut am Dienstag mitteilte.

Im Juni waren so noch 4,5 Prozent der abhängig Beschäftigten in Kurzarbeit, nach 6,8 Prozent im Vormonat. "Vor allem in den Branchen mit Lockerungen der Corona-Maßnahmen gingen die Zahlen stark zurück", sagte Ifo-Umfrageexperte Stefan Sauer. Die Münchner Wirtschaftsforscher schätzen die Zahlen auf der Grundlage ihrer Konjunkturumfrage und von Daten der Bundesagentur für Arbeit.

Kurzarbeit wird weniger

Demnach sank im Gastgewerbe die Zahl der Menschen in Kurzarbeit von 520.000 im Mai auf nur noch 331.000 im Juni. Das seien allerdings immer noch 31,1 Prozent der dortigen Beschäftigten, erklärte das Ifo. Im Einzelhandel sank die Zahl der Kurzarbeiter von 226.000 auf 104.000 – das sind noch 4,2 Prozent.

"In der Industrie sehen wir bisher keine Auswirkungen der Lieferengpässe bei Vorprodukten und Rohmaterialien auf die Kurzarbeiterzahlen", betonte Sauer. Dort sank die Kurzarbeit von 387.000 auf 257.000 Menschen, das sind noch 3,7 Prozent.

Auch auf dem Bau nahm die Zahl der Kurzarbeiter ab, von 16.000 auf 11.000. Das sind nur noch 0,6 Prozent der Branchenbeschäftigten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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