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Deutsche Wirtschaft schwächelt


Schwächstes Wachstum seit 2013  

Deutsche Wirtschaft erleidet einen Dämpfer

15.01.2019, 11:06 Uhr | rtr, AFP

Deutsche Wirtschaft schwächelt. Ein Brenner und Maschinenführer bei der Arbeit: Die deutsche Wirtschaft ist 2018 um 1,5 Prozent gewachsen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. (Quelle: dpa/Christian Charisius)

Ein Brenner und Maschinenführer bei der Arbeit: Die deutsche Wirtschaft ist 2018 um 1,5 Prozent gewachsen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. (Quelle: Christian Charisius/dpa)

Das deutsche Wirtschaftswachstum hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Dämpfer erlitten. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 1,5 Prozent im Vorjahresvergleich zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Jahr 2017 war die deutsche Wirtschaft noch um 2,2 Prozent gewachsen.

Die deutsche Wirtschaft ist 2018 so langsam gewachsen wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Berlin mitteilte. Ökonomen hatten dies im Schnitt genauso erwartet.

Exportorientierte Industrie erfährt Abkühlung der globalen Konjunktur

Es ist das neunte Wachstumsjahr in Folge. Allerdings gab es zuletzt Sorgen, Deutschland könnte Ende 2018 in eine sogenannte technische Rezession abgerutscht sein. Von einem solchen Fall sprechen Experten, wenn das BIP zwei Quartale in Folge sinkt. Dies hatte es zuletzt zum Jahreswechsel 2012/13 gegeben. Im vorigen Sommer war die Wirtschaft – vor allem wegen der schwächelnden Autobranche – um 0,2 Prozent geschrumpft.


Die gesamte Wirtschaft hatte 2016 und 2017 noch um jeweils 2,2 Prozent zugelegt. Im vergangenen Jahr sorgte die Inlandsnachfrage dank des boomenden Arbeitsmarktes zwar für viel Schwung.

Allerdings bekommt die exportorientierte Industrie die Abkühlung der globalen Konjunktur zu spüren. Risiken sind vor allem der Handelsstreit mit den USA und die Gefahr eines ungeregelten EU-Austritts Großbritanniens. Jüngste Daten vom Export und der Industrie schürten die Sorgen, dass das Wachstum in diesem Jahr spürbar geringer ausfallen könnte als 2018.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters, AFP

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