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Corona-Krise: Deutschen Bierbrauern droht Pleitewelle

Corona-Krise  

Deutschen Bierbrauern droht Pleitewelle

28.03.2020, 13:12 Uhr | AFP

Corona-Krise: Deutschen Bierbrauern droht Pleitewelle. Gestapelte Bierkisten in einem Getränkemarkt: Viele Brauereien setzen wegen der Corona-Krise weniger Bier ab. (Quelle: imago images)

Gestapelte Bierkisten in einem Getränkemarkt: Viele Brauereien setzen wegen der Corona-Krise weniger Bier ab. (Quelle: imago images)

Die geschlossenen Kneipen sorgen auch bei Deutschlands Bierbrauern für Probleme. Sie setzen wegen der Corona-Krise nun weniger ab. Laut Brauer-Bund könnten jetzt zahlreiche Insolvenzen folgen.

Deutschlands Bierbrauern droht wegen der Corona-Krise nach eigenen Angaben eine Pleitewelle. Die mittelständisch geprägte Brauwirtschaft sei von der Pandemie "massiv betroffen", sagte Holger Eichele, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), der "Bild"-Zeitung laut Vorabmeldung vom Freitag. Vor allem die Schließung von Restaurants und Bars treffe die Unternehmen hart.

"Die mittelständisch geprägte Brauwirtschaft ist massiv betroffen, weil viele der bundesweit 1.500 Brauereien einen Großteil ihres Umsatzes über die regionale Gastronomie erzielen", sagte Eichele. Auch das Exportgeschäft sei weitgehend zum Erliegen gekommen. Eichele fürchtet deshalb jetzt eine Pleitewelle. "Im Mittelstand brennt es lichterloh. Viele Brauereien werden diese Krise ohne Hilfe nicht überstehen."

Das bisherige Hilfsangebot der Bundesregierung bewertete Eichele indes kritisch. "Stundungen oder Kredite helfen in einer Situation, in der das gesamte Gastgewerbe mit dem Rücken zur Wand steht, nicht weiter. Nur Soforthilfen in Form von unbürokratischen Zuschüssen können die drohende Pleitewelle in der Gastronomie noch abwenden."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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