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Aktien New York Schluss: Erste Woche endet f├╝r Dow im Niemandsland

Von dpa-afx
Aktualisiert am 07.01.2022Lesedauer: 3 Min.
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NEW YORK (dpa-AFX) - Im Spannungsfeld zwischen positiven Konjunktursignalen und Sorgen vor schnelleren geldpolitischen Straffungen hat sich der Dow Jones Industrial am Freitag per saldo kaum vom Fleck bewegt. Die technologielastigen Nasdaq-B├Ârsen indes schlossen erneut schwach. Die US-Wirtschaft schuf im Dezember zwar wesentlich weniger Arbeitspl├Ątze als erwartet, die weiter r├╝ckl├Ąufige Arbeitslosenquote erreichte aber wieder das Vorkrisenniveau.

Der Wall-Street-Index Dow ging letztlich mit minus 0,01 Prozent auf 36 231,66 Punkte aus dem Handel. Trotz eines starken Jahresauftakts sank der bekannteste Wall-Street-Index in der ersten Handelswoche des Jahres damit um 0,3 Prozent.

Der S&P 500 verlor am Freitag 0,41 Prozent auf 4677,03 Z├Ąhler. F├╝r den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,10 Prozent auf 15 592,19 Punkte abw├Ąrts. Er verlor damit in der ersten Handelswoche kr├Ąftige 4,5 Prozent. Anleger in Technologiewerten sorgen sich, dass steigende Zinsen den Schwung in der Wachstumsbranche ausbremsen k├Ânnten.

Der offizielle Jobbericht war nach den sehr starken Daten des privaten Dienstleisters ADP vom Mittwoch mit gro├čem Interesse erwartet worden. Er fiel zwar mit Blick auf den Stellenaufbau erneut schw├Ącher aus als prognostiziert, doch "vor dem Hintergrund der auf 3,9 Prozent gesunkenen Arbeitslosenquote und der kr├Ąftigen Lohnsteigerungen d├╝rfte sich die US-Notenbank in der beschlossenen, schnelleren Gangart bei der R├╝ckf├╝hrung der Anleihek├Ąufe aber best├Ątigt sehen", kommentierte ├ľkonom Ralf Umlauf von der Helaba.

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Unternehmensseitig zogen die Aktien von T-Mobile US die Blicke auf sich, denn sie waren mit minus 5,0 Prozent Schlusslicht im S&P 100. Die Tochter der Deutschen Telekom zog in den USA im vierten Quartal zwar erneut viele Kunden an, sie rechnet jedoch 2022 mit einer branchenweiten Abk├╝hlung des zuletzt starken Zulaufs an Neukunden.

Aufmerksamkeit zogen zudem die schwankungsanf├Ąlligen und bei spekulativen Privatanlegern besonders beliebten Gamestop -Papiere auf sich. Der Videospiele-H├Ąndler will einem Bericht zufolge in das boomende Gesch├Ąft mit digitaler Kunst einsteigen. Im "Wall Street Journal" hie├č es, das Unternehmen wolle einen Handelsplatz f├╝r Kunstwerke mit digitalen Echtheitszertifikaten aufbauen, sogenannten "Non-Fungible Token" (NFT). Die Aktien gewannen 7,3 Prozent.

Einer der noch deutlich st├Ąrker nachgefragten Favoriten unter den Nebenwerten war der Anteilschein der Absci Corporation. Er legte um 17,1 Prozent zu und profitierte von einer Forschungskooperation des Biotech-Unternehmens mit dem gro├čen Pharmakonzern Merck & Co.. Merck stiegen zugleich um 1,9 Prozent.

Um knapp 17 Prozent ging es zudem f├╝r die Aktien des Medienunternehmens Discovery angesichts einer Kaufempfehlung der Bank of America nach oben.

Auch die Papiere der Kaffeehauskette Starbucks, des Einzelh├Ąndlers Kohl's und des Bekleidungsunternehmens Abercrombie Fitch wurden von Analystenkommentaren bewegt. Kohl's sanken um 1,7 Prozent und Starbucks sowie Abercrombie b├╝├čten jeweils etwas mehr als 3 Prozent ein. F├╝r Starbucks gab die kanadische Bank RBC ihre Kaufempfehlung auf und senkte das Papier auf "Sector Perform", weil Chancen und Risiken mittlerweile ausgewogen seien. Kohl's wird von der UBS nun zum Verkauf empfohlen und Abercrombie wurde auf "Neutral" abgestuft.

Der Euro baute seine Gewinne im US-Handel aus und stieg bis zum Handelsschluss an der Wall Street auf 1,1362 US-Dollar. Im fr├╝hen Handel in Frankfurt hatte sie noch knapp unter 1,13 Dollar notiert. Die Europ├Ąische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1298 (Donnerstag: 1,1315) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8851 (0,8838) Euro.

Am US-Rentenmarkt gab der Terminkontrakt f├╝r zehnj├Ąhrige Treasuries (T-Note-Future) um 0,20 Prozent auf 128,33 Punkte nach. Die Rendite f├╝r zehnj├Ąhrige Staatspapiere stieg im Gegenzug auf rund 1,77 Prozent und damit auf den h├Âchsten Stand seit zwei Jahren./ck/he
--- Von Claudia M├╝ller, dpa-AFX ---

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