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Euro ist so wenig wert wie vor 20 Jahren

Von dpa-afx, mak

06.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Euroschein und Münzen: Die Gemeinschaftswährung ist unter Druck.
Euroschein und Münzen: Die Gemeinschaftswährung ist unter Druck. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Der Euro wertet ab: Die EU-Gemeinschaftswährung ist am Mittwoch gefallen. Eine mögliche Gaskrise belastet die Kurse.

Der Euro ist am Mittwoch erstmals seit 20 Jahren unter 1,02 US-Dollar gefallen. Am Nachmittag fiel der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung bis auf 1,0162 US-Dollar. Er kostete damit so wenig, wie zuletzt Ende 2002. Am Morgen hatte der Euro noch rund einen Cent höher notiert. Bereits am Vortag war der Euro um rund zwei Cent eingebrochen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0177 (Dienstag: 1,0290) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9826 (0,9718) Euro.

Der Euro bleibt insbesondere gegenüber dem Dollar deutlich unter Druck. Vor allem die Furcht vor künftig ausbleibenden Erdgaslieferungen aus Russland belastet den Euro. Eine Energiekrise könnte die Wirtschaft der Eurozone im Winter in eine Rezession treiben.

"Wir müssen uns auf weitere Unterbrechungen der Gasversorgung aus Russland vorbereiten, sogar auf eine vollständige Beendigung", warnte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Schon jetzt seien zwölf Mitgliedstaaten direkt von einem partiellen oder vollständigen Ausfall der Gasversorgung aus Russland betroffen.

Das bedeutet der fallende Euro

"Auf jeden Fall haben die Rohstoff- und Devisenmärkte in den letzten Tagen zunehmend das Szenario einer Gaskrise eingepreist", kommentierte Ulrich Leuchtmann, Devisenexperte bei der Commerzbank. "Der deutliche Anstieg der europäischen Gaspreise ist dafür hinreichender Beleg." Die USA sind hingegen nicht vom russischen Erdgas abhängig.

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Zuvor wurde der Euro durch die zurückhaltende Geldpolitik der EZB beim Kampf gegen die Inflation belastet. Sie hat eine Leitzinsanhebung für den Juli um 0,25 Prozentpunkte in Aussicht gestellt. Die US-Notenbank Fed hat im laufenden Jahr den Leitzins hingegen bereits um insgesamt 1,50 Prozentpunkte angehoben.

Da der Euro abwertet, wird es für Exporteure in der Eurozone billiger. Touristen aus dem Ausland müssen ebenfalls weniger tief in die Tasche greifen. Teurer wird es hingegen für Firmen, die Waren aus den USA bestellen. Da Rohstoffe ebenfalls in Dollar gehandelt werden, kosten diese nun folglich mehr.

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