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Wann gilt ein Testament als widerrufen?

Von dpa
Aktualisiert am 04.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Wird ein Testament widerrufen, darf es daran keine Zweifel geben.
Wird ein Testament widerrufen, darf es daran keine Zweifel geben. Andernfalls ist der Widerruf nichtig. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn./dpa)
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Rostock (dpa/tmn) - Ist die Unterschrift unter einem Ehegattentestament gewei├čt, ist das nicht automatisch als Widerruf anzusehen. Das gilt zumindest dann, wenn die Originalunterschrift auf einer Kopie des Testaments noch sichtbar ist.

In einem solchen Fall l├Ąsst sich n├Ąmlich nicht zweifelsfrei nachweisen, dass die Unterschrift nicht von Dritten nachtr├Ąglich gewei├čt wurde. Das entschied das Oberlandesgericht Rostock (Az.: 3 W 13/18), wie die Zeitschrift "NJW-Spezial" (Heft 20/2021) berichtet.

Ehemann beantragte Alleinerbenschein

In dem verhandelten Fall hatten sich die Erblasserin und ihr Ehemann gegenseitig zu Erben eingesetzt. Auf dem er├Âffneten Testament war die Unterschrift der Erblasserin gewei├čt. Der ├╝berlebende Ehemann beantragte einen Alleinerbenschein, dem eines seiner Kinder aber entgegentrat.

Der Witwer legte eine Kopie des Testaments vor, auf der die Unterschrift seiner verstorbenen Frau noch zu lesen war. Das Nachlassgericht wollte dem Witwer den Erbschein daraufhin ausstellen. Der Sohn legte dagegen Beschwerde ein.

Testament war frei zug├Ąnglich aufbewahrt worden

Ohne Erfolg: Die gesetzliche Erbfolge sei nicht eingetreten, befanden die Richter. Es sei in diesem Fall nicht zweifelsfrei feststellbar, wer die Unterschrift gewei├čt hatte. Daher k├Ânne nicht nachgewiesen werden, dass die Erblasserin ihr Testament wirklich widerrufen wollte. Die Unterschrift, die bei einem Testament zwingend erforderlich sei, k├Ânne demzufolge hier auch durch die Kopie nachgewiesen werden.

An einem Widerruf best├╝nden Zweifel, stellte das Gericht fest. Denn die Erblasserin sei vor ihrem Tod wegen ihrer schweren Erkrankung kaum in der Lage gewesen, eine Flasche Tipp-Ex zu ├Âffnen. Zudem sei das Testament frei zug├Ąnglich in ihrer Wohnung aufbewahrt worden. Daher k├Ânne nicht ausgeschlossen werden, dass ein Dritter ihre Unterschrift gewei├čt habe.

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