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Studie: Die wahren Gesundheitskosten durch Krebs-Krankheiten


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Studie zeigt die wahren Kosten von Krebs-Krankheiten

Von afp, t-online
14.10.2013Lesedauer: 2 Min.
Krebs verursacht hohe Gesundheitskosten. Das Bild zeigt die Illustration einer Tumorzelle
Krebs verursacht hohe Gesundheitskosten. Das Bild zeigt die Illustration einer Tumorzelle (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Krebs

In der Studie britischer Forscher werden neben den direkten Kosten von Krebserkrankungen im Gesundheitssystem auch die Kosten für die Wirtschaft berücksichtigt, die durch Krankheitstage, den vorzeitigen Tod der Patienten und die Pflege durch Angehörige entstehen. So ergibt sich ein Gesamtbetrag von 126 Milliarden Euro.

Direkte Gesundheitskosten weniger als die Hälfte

Die Forscher der Universität Oxford werteten Daten aus 150 verschiedenen Quellen aus, die sich alle auf das Jahr 2009 bezogen. Vollständige Zahlen für spätere Jahre waren nicht verfügbar.

Die direkt im Gesundheitssystem anfallenden Kosten in den EU-Staaten betrugen demnach 51 Milliarden Euro. Die wichtigsten Posten waren 28,4 Milliarden Euro für die Behandlung in Krankenhäusern und 13,6 Milliarden Euro für Medikamente.

Produktionsausfälle durch früheren Tod der Erkrankten

Rund 60 Prozent der Kosten von Krebs fielen indes nicht im Gesundheitswesen an, sondern beruhen auf einem verfrühten Ausscheiden aus dem Arbeitsleben oder auf Folgewirkungen bei Angehörigen. Die Produktivitätseinbußen durch den früheren Tod der Patienten bezifferten die Forscher auf 43 Milliarden Euro.

Auf 9,4 Milliarden Euro schätzen die Forscher die Kosten der europaweit insgesamt 83 Millionen Tage, die Arbeitnehmer wegen der Krankheit oder wegen einer aus der Erkrankung folgenden Berufsunfähigkeit nicht zur Arbeit kommen konnten.

Pflegestunden der Angehörigen haben immensen Gegenwert

Der von Angehörigen von Krebskranken erbrachte Aufwand wird in der Studie auf drei Milliarden Pflegestunden pro Jahr veranschlagt. Die Forscher beziffern das mit 23,2 Milliarden Euro.

Die durchschnittlichen Ausgaben für Krebsbehandlungen pro Einwohner eines Landes fallen in den einzelnen EU-Staaten sehr unterschiedlich aus. Im EU-Schnitt kamen die Forscher auf einen Wert von 102 Euro, für Rumänien auf 52 und für Deutschland auf 171 Euro. Der Vergleichswert für die USA liegt der Studie zufolge mit knapp 200 Euro deutlich höher.

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