HomeWirtschaft & FinanzenImmobilien & Wohnen

Berliner Abgeordnetenhaus beschließt Mietendeckel – trotz Protesten


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextWM: DFB-Spieler kriegen RekordprämieSymbolbild für ein VideoPutin-Befehl löst Massenschlägereien ausSymbolbild für einen TextHoeneß: Wut-Anruf in TV-SendungSymbolbild für einen TextStreit eskaliert: Zwei Brüder totSymbolbild für einen Text"Fernsehgarten": Tränen bei Andrea KiewelSymbolbild für einen TextErster LNG-Vertrag geschlossenSymbolbild für einen TextSchwarzenegger rügt deutsche PolitikSymbolbild für einen Text"Tatort": Lohnt sich das Einschalten?Symbolbild für einen TextEx-Weltfußballer bei Marathon bejubeltSymbolbild für einen TextFeuer: Cathy Hummels erlebt HorrorflugSymbolbild für einen TextSPD-Politikerin an der Waffe – LacherSymbolbild für einen Watson TeaserHerzogin Meghan: Erneut heftige VorwürfeSymbolbild für einen TextErnte gut, alles gut - jetzt spielen

Berliner Abgeordnetenhaus beschließt Mietendeckel

Von dpa
Aktualisiert am 30.01.2020Lesedauer: 1 Min.
Altbauwohnungen: In Berlin sind die Angebotsmieten zuletzt schneller gestiegen als anderswo.
Altbauwohnungen: In Berlin sind die Angebotsmieten zuletzt schneller gestiegen als anderswo. (Quelle: Schöning/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Berlin bekommt als erstes Bundesland ein Mietendeckel-Gesetz. Das hat das Abgeordnetenhaus beschlossen. Damit sollen die Mieten in der Hauptstadt für fünf Jahre eingefroren werden.

Nach ausführlicher Debatte mit rot-rot-grüner Mehrheit im Abgeordnetenhaus sollen die Mieten in der Hauptstadt für fünf Jahre nicht mehr steigen. "Heute ist ein bedeutender Tag für Berlin, der Mietendeckel kommt", sagte Iris Spranger, wohnungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion.

Für Neuvermietungen gelten künftig festgelegte Obergrenzen. Bestandsmieten dürfen gesenkt werden, wenn sie die in der Mietentabelle festgelegte Obergrenze um mehr als 20 Prozent überschreiten. Das Gesetz tritt in Kraft, sobald es veröffentlicht wurde.

Proteste und Vorwürfe gegen den Mietendeckel

Gegen das umstrittene Gesetzesvorhaben des rot-rot-grünen Senats haben Opposition und Wirtschaftsverbände in den vergangenen Monaten immer wieder protestiert. Sie kritisieren, der Mietendeckel sei nicht geeignet, den Anstieg der Mieten zu verhindern und zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt beizutragen.

Verbände aus der Wohnungsbau- und Immobilienwirtschaft werfen dem Senat sogar vor, der Mietendeckel werde den Neubau in Berlin drosseln, das Problem dadurch noch verschärfen und außerdem Arbeitsplätze kosten.

Die Oppositionsparteien kündigten bereits an, vor das Verfassungsgericht zu ziehen. Sie bemängeln, der Mietendeckel werde nicht nur in der Praxis scheitern, sondern verstoße auch gegen die Verfassung.

In dieser Frage sind juristische Gutachter zu unterschiedlichen Einschätzungen gekommen. Unter anderem gilt nicht als sicher, ob ein Bundesland wie Berlin überhaupt ein solches Gesetz beschließen kann. Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) bezeichnete den Mietendeckel als "juristisches Neuland".

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Preise für Wohnimmobilien steigen weiter
  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff
MieteSPD
Eigentum


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website