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Wirtschaft: US-Notenbank Fed legt Zinspause ein

Wirtschaft schwächelt  

US-Notenbank Fed legt Zinspause ein

30.01.2019, 20:50 Uhr | rtr

Wirtschaft: US-Notenbank Fed legt Zinspause ein. Das Logo des US-Zentralbank-Systems: Im vorigen Jahr hob die Fed den Leitzins viermal an – doch diese Zeiten sind vorbei. (Quelle: Reuters/Joshua Roberts)

Das Logo des US-Zentralbank-Systems: Im vorigen Jahr hob die Fed den Leitzins viermal an – doch diese Zeiten sind vorbei. (Quelle: Joshua Roberts/Reuters)

Die Fed übt sich in Geduld: Die US-Notenbank wird ihren Leitzins vorerst nicht weiter erhöhen. Denn der Wirtschaftsboom in den USA ist offenbar vorbei.

Angesichts unsicherer Konjunkturaussichten tastet die US-Notenbank Fed zu Jahresbeginn den Leitzins nicht an. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld bleibt in der Spanne von 2,25 bis 2,5 Prozent, wie die Währungshüter um Fed-Chef Jerome Powell in einem einstimmigen Votum mitteilten.

Zugleich signalisierte die Fed, dass sie bei Entscheidungen über künftige Zinsschritte "geduldig" agieren werde. Sie hatte den Leitzins im vorigen Jahr insgesamt vier Mal angehoben und damit auf den Wirtschaftsboom in den USA reagiert. Angesichts auslaufender Schubwirkung der radikalen Steuerreform und möglicher Bremseffekte durch den von US-Präsident Donald Trump befeuerten Handelskonflikt wird allerdings mit einer Abkühlung der Konjunktur gerechnet.

Die Fed will sich Zeit lassen, bevor sie die Zinsen erhöht

Die Kurse an der Wall Street legten nach dem Zinsentscheid zu, der Dollar gab zum Euro nach. Auch der Fed-Chef hatte zuletzt signalisiert, dass er angesichts der abflauenden Konjunktur keinen Grund zur Eile auf dem Weg zu höheren Zinsen sieht. An den Finanzmärkten wird mit einer längeren Zinspause gerechnet, auch wenn die Währungshüter laut Prognosen vom Dezember noch zwei Erhöhungen für 2019 ins Auge gefasst haben.


"Das Ende des Leitzinserhöhungszyklus rückt näher. Die unsichere Wirtschaftslage und Sorgen um die Finanzmarktstabilität werden wohl auch künftig Geduld verlangen", so Ökonom Bastian Hepperle vom Bankhaus Lampe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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