• Home
  • Wirtschaft & Finanzen
  • Unternehmen & Verbraucher
  • Unternehmen
  • H&M muss Bußgeld in Millionenhöhe zahlen – und das ist der Grund


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRKI: Das ist die aktuelle Corona-LageSymbolbild für einen TextSeil gerissen: Junge Kletterin stirbtSymbolbild für ein VideoScholz ermahnt Journalisten Symbolbild für einen TextBäckereigroßhändler planen FusionSymbolbild für einen Text"Kleiner Nick"-Schöpfer Sempé ist totSymbolbild für einen TextBecker gegen Pocher: Gerichtstermin stehtSymbolbild für einen TextNBA vergibt Rückennummer 6 nicht mehrSymbolbild für ein VideoProtz in Katar: Die WM-Stadien von innenSymbolbild für einen TextTommy Lee sorgt mit Penisbild für WirbelSymbolbild für einen TextPSG droht DFB-Duo wohl mit DegradierungSymbolbild für einen TextNach Mord: 20 Männer attackieren PolizeiSymbolbild für einen Watson TeaserErotik-Drama erntet heftige KritikSymbolbild für einen TextKaum zu glauben: Dieses Casino ist gratis

H&M muss Bußgeld in Millionenhöhe zahlen

Von t-online, mak

Aktualisiert am 01.10.2020Lesedauer: 1 Min.
H&M-Filiale (Symbolbild): Das Unternehmen muss ein Millionenbußgeld zahlen.
H&M-Filiale (Symbolbild): Das Unternehmen muss ein Millionenbußgeld zahlen. (Quelle: Ralph Peters/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Führungskräfte von H&M haben jahrelang Mitarbeiter ausgefragt und die Daten für viele Kollegen zugänglich gespeichert. Das kommt dem Modehändler nun teuer zu stehen: Er muss Millionen zahlen.

Schlechte Nachrichten für den Modehändler Hennes & Mauritz (H&M): Die Datenschutzbehörde Hamburg, wo die Deutschlandzentrale ihren Sitz hat, hat dem Konzern eine Bußgeld in Höhe von mehr als 35 Millionen Euro aufgebrummt.

Das Unternehmen hatte in einem Servicecenter des Online-Shops in Nürnberg seit mindestens 2014 Notizen nach Mitarbeitergesprächen gemacht und auf dem Netzlaufwerk dauerhaft gespeichert. Konkret ging es um Gespräche, die Führungskräfte mit mehreren hundert Mitarbeitern geführt haben, nachdem sie aus dem Urlaub kamen. Die Vorgesetzten sollen auch Krankheitssymptome oder Arztdiagnosen aufgezeichnet haben.

Außerdem haben einige Führungskräfte auch private Details wie familiäre Probleme oder religiöse Bekenntnisse der Mitarbeiter abgefragt – und digital gespeichert. So waren sie für bis zu 50 weitere Kollegen lesbar. Die Daten nutzten die Vorgesetzten offenbar auch, um Entscheidungen im Arbeitsverhältnis zu treffen. Im Oktober 2019 wurden die Missstände öffentlich.

H&M kündigt Besserung an

"Der vorliegende Fall dokumentiert eine schwere Missachtung des Beschäftigtendatenschutzes am H&M-Standort Nürnberg", sagte Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, laut der Pressemitteilung. "Das verhängte Bußgeld ist dementsprechend in seiner Höhe angemessen und geeignet, Unternehmen von Verletzungen der Privatsphäre ihrer Beschäftigten abzuschrecken."

H&M hat sich bei den Betroffenen entschuldigt und ein Konzept vorgelegt, wie der Datenschutz in seinem Service-Center künftig gewahrt werden soll. Der Modehändler kündigte zudem an, den Mitarbeitern Schadenersatz zahlen zu wollen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Bäckereigroßhändler Bäko und Ebäcko planen Fusion
  • Nele Behrens
Von Nele Behrens
BußgeldH&M
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website