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Deutschland: Bund verhindert starken Anstieg der Strompreise 2021


Deckelung der EEG-Umlage  

Bund verhindert starken Anstieg der Strompreise 2021

14.10.2020, 16:30 Uhr | dpa

Deutschland: Bund verhindert starken Anstieg der Strompreise 2021. Stromzähler (Symbolbild): Die EEG-Umlage wäre 2021 um rund 40 Prozent gestiegen, was der Bund verhindert. (Quelle: imago images/Joko)

Stromzähler (Symbolbild): Die EEG-Umlage wäre 2021 um rund 40 Prozent gestiegen, was der Bund verhindert. (Quelle: Joko/imago images)

Rein rechnerisch wäre die EEG-Umlage, die mit über den Strompreis in Deutschland entscheidet, kommendes Jahr drastisch gestiegen. Doch der Bund steuert dagegen.

Die EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms wäre im nächsten Jahr auf ein Rekordhoch gestiegen – allerdings hat die Bundesregierung bereits eine Deckelung angekündigt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wäre die EEG-Umlage 2021 sonst von derzeit rund 6,8 Cent je Kilowattstunde auf rund 9,6 Cent gestiegen. Dies wäre ein Anstieg von rund 40 Prozent gewesen, wie Insider berichteten.

Die Betreiber der großen Stromnetze wollen die rechnerische Höhe der EEG-Umlage für das kommende Jahr am Donnerstag bekanntgeben. Damit die Strompreise nicht stark ansteigen, hatte die Bundesregierung im Zuge ihres Corona-Konjunkturpakets bereits beschlossen, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde begrenzt wird. Das kostet rund elf Milliarden Euro.

Netzentgelte für Strompreis mitentscheidend

Der Grund für den rechnerisch starken Zuwachs der EEG-Umlage sind Effekte durch die Corona-Krise. Mit den Einnahmen aus der Umlage wird die Differenz zwischen dem an der Börse ermittelten Strompreis und den garantierten Zahlungen an die Ökostromproduzenten ausgeglichen. Wegen deutlich gesunkener Börsenpreise ist diese Lücke zuletzt erheblich größer geworden.

Neben der EEG-Umlage sind auch Netzentgelte ein wichtiger Bestandteil des Strompreises. Wie stark diese steigen und was genau das für die Entwicklung der Strompreise insgesamt bedeutet, ist bisher aber noch unklar.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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